Breiler macht weiter

3. LIGA Seit 2010 Trainer der 1. Frauenmannschaft der HSG Gedern/Nidda

GEDERN – / (flo). Christian Breiler wird die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda auch in der Saison 2018/19 trainieren. Der 40-Jährige geht damit in seine neunte Spielzeit bei den Wetterauerinnen. Unklar ist allein, ob die Spielgemeinschaft dann weiterhin in der 3. Liga oder womöglich sogar in der 2. Bundesliga spielt.

„Mir macht es Spaß, mit der Mannschaft und mit den jungen Spielerinnen zu arbeiten und sie heranzuführen. Ich denke, es passt von beiden Seiten“, erklärt Breiler, der die HSG Gedern/Nidda 2010 in der Landesliga übernahm und in dieser Saison in die Spitzengruppe der 3. Liga Ost geführt hat.

Der Umbruch, der in den vergangenen Jahren sukzessive vorangetrieben wurde, verläuft bislang sehr erfolgreich. „Das Projekt“, betont Breiler jedoch, „ist noch nicht zu Ende.“ Der gebürtige Büdinger und Ex-Drittligaspieler wird weiterhin daran arbeiten, die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben. Dass die Erfolge auch vom Umfeld und in der Region honoriert werden, dass die Gymnasiumhalle Woche für Woche bestens gefüllt ist, freut den Trainer. „Das ist schon toll“, sagt er.

„Das ist eine super Sache“, bewertet Martin Schindler, Vorsitzender der HSG, Breilers Verbleib. „Wir sind dabei, die Mannschaft für das nächste Jahr zusammenzustellen. Christian hat im nächsten Jahr eine super junge Truppe, mit der er in die Zukunft gehen kann“, sagt Schindler. „Andere schreiben es sich auf die Fahne, jung zu sein. Wir sind es.“

Assistiert wird Christian Breiler wie bisher auch in der nächsten Saison von Torwarttrainerin Sabine Otto sowie der spielenden Co-Trainerin Stefanie Thiele. Nicht nur beim Trainerteam, auch beim spielenden Personal herrscht frühzeitig Planungssicherheit. Außer Rückraumspielerin Johanna Becker (33), die ihre Laufbahn nach dieser Saison beenden will, werden der HSG alle Akteurinnen erhalten bleiben. Mit der von der SG Bruchköbel kommenden Kristin Amos (19), ebenfalls im Rückraum beheimatet, steht (wie berichtet) zudem bereits die erste Neuverpflichtung fest.

Quelle: Text Kreis-Anzeiger (19.03.2018) / Foto Roland Beyer