Die ganze Bandbreite

Es war ein Wochenende mit der ganzen Bandbreite: Drei Heimspiele – ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage. Logisch, dass das Spitzenspiel der ersten Damen das Highlight des Wochenendes war. Der Rückblick.

Niederlage trotz großem Kampf

Es sollte nicht sein. Die ersten Damen haben eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf der 3. Liga Ost verpasst, mussten sich dem Tabellenzweiten SG Kleenheim mit 19:23 geschlagen geben. „Kleenheim hat verdient gewonnen“, sagte Trainer Christian Breiler nach dem Spiel. Seine Mannschaft kämpfte hervorragend, spielte allerdings in weiten Teilen sehr nervös. Dennoch schien zwischenzeitlich ein Sieg drin, man lag mit drei Toren vorne. Doch in der Schlussphase drehte Kleenheim das Spiel zu seinen Gunsten.

„Es ist für uns ein Highlight, dass wir ein solches Spiel bestreiten dürfen“, machte Breiler klar. Man musste ihm zustimmen: Die Zuschauer in der pickepackevollen Gymnasiumhalle Nidda sorgten für eine prächtige Stimmung, trieben die Mannschaft unermüdlich an. Auch für die Spielerinnen war es gewiss ein Gänsehautmoment, als sich mehrere hundert Zuschauer bereits beim Einlaufen von ihren Plätzen erhoben.

Am nächsten Samstag (17 Uhr) sind die HSG-Damen dann bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus zu Gast.

Punkte für die Zweiten

Erfolgreicher waren die zweiten Damen. Im letzten Heimspiel dieser Saison verabschiedete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft mit einem Erfolg vom eigenen Publikum. In einer umkämpften Partie sicherte man sich gegen die abstiegsbedrohte HSG Pohlheim einen knappen 25:22-Sieg und geht damit als Tabellenachter der Bezirksliga A Gießen in den letzten Spieltag.

Eine Überraschung landeten derweil im Saisonfinale die zweiten Männer. Gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV erkämpfte man sich ein 23:23-Unentschieden. Ein beachtliches Ergebnis, schließlich sind die Wetzlarer immerhin Tabellenzweiter der Bezirksliga C Süd. In diese war die HSG-Zweite vor dieser Saison aufgestiegen, verhinderte aufgrund des Punktgewinns das Abrutschen auf den letzten Platz und sicherte sich trotz personeller Rückschläge damit auf den allerletzten Drücker den Klassenerhalt! Eine echte Punktlandung also. Als Vorletzter beendet man die Runde mit 6:22 Punkten.