Harrislee verliert Kellerduell bei Gedern/Nidda

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee haben beim bisherigen Zweitligaschlusslicht HSG Gedern/Nidda eine klare 14:22 (6:12) Pleite hinnehmen müssen. „Wir haben überhaupt keine Power auf die Platte bekommen. Mit nur 14 Toren, gewinnt man in keiner Liga ein Spiel“, so die treffende Analyse von Gästecoach Shorty Linde.

Dabei war sein Team gut in die Partie gekommen und hatte eine 5:3-Führung nach zehn Minuten vorgelegt. Doch danach gelang den Nordfrauen, die sich zahlreiche technische Fehler leisteten und beste Chancen ungenutzt ließen, bis zur Pause nur noch ein Siebenmetertreffer. So hieß es zur Halbzeit 6:12 aus Sicht der Norddeutschen.

Nach zwei weiteren Gegentoren, wuchs der Rückstand auf 6:14 an. Danach folgte die beste Harrisleer Phase im zweiten Durchgang. Das Team von der dänischen Grenze kämpfte sich auf 12:16 heran und eine Wende im Spiel schien möglich. „Da habe ich fest dran geglaubt“, so Linde. Doch in den verbleibenden 17 Minuten gelangen nur noch zwei mickrige Treffer und dies, obwohl sich der Tabellenletzte selbst eine fast elfminütige „Torauszeit“ leistete.

Am Ende stand eine deprimierende 14:22-Niederlage der Gäste, die den Trainer nachdenklich, aber auch kämpferisch machte. „Das war ein sogenannter gebrauchter Tag und mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Das war nicht das Leistungsnivau des TSV Nord Harrislee. Aber ich weiß, dass die Mannschaft es besser kann.

„Wir sind überglücklich. Die Freude ist riesengroß, dass wir den ersten Sieg errungen haben“, sagte HSG-Coach Breiler auf der Website und ergänzt: „Damit haben wir Geschichte geschrieben. Das ist ein besonderer Moment.“

Quelle: handball-world.news (15.10.2018)