HSG Gedern/Nidda bleibt in Bezirksliga A

Die Handballer der HSG Gedern/Nidda unterlagen am letzten Spieltag der Bezirksliga A Gießen beim Tabellenvierten HSG Marburg/Cappel mit 28:29(17:14)-Toren und müssen mit Rang drei in der Abschlusstabelle vorlieb nehmen.

Bereits ein Unentschieden hätte der Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel für die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Bezirksoberliga-Relegation ausgereicht, da gleichzeitig Konkurrent KSG Bieber sein Heimspiel gegen die MSG Florstadt/Gettenau II mit 29:33 vergeigte. „Es ist schon bitter. Vergangene Saison sind wir wegen eines zu wenig erzielten Tores abgestiegen und jetzt hat ein Tor zur Relegation gefehlt“, haderte Dietzel. Was den HSG-Trainer ebenfalls wurmte: Sein Team hatte den Sieg in der Hand, führte zur Pause mit drei Toren und hatte auch in Hälfte zwei gute Möglichkeiten, den Sack zuzumachen.

Im Endeffekt waren es die fehlenden Optionen im Rückraum, die der an diesem Tag personell ohnehin nicht breit aufgestellten HSG-Truppe das Genick brachen. Der in den Augen der HSG-Verantwortlichen sehr kleinlich und einseitig leitende Schiedsrichter hatte Matthias Weber bereits in der ersten Halbzeit nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte gezeigt. Leon Fladerer verletzte sich beim Warmmachen und war somit ebenfalls keine Option. „Mit diesen beiden Spielern hätte es sicher anders ausgesehen“, meinte Thorsten Dietzel. Mit der Leistung und vor allem mit dem an den Tag gelegten Engagement seiner Mannschaft war er im Großen und Ganzen zufrieden. „Die Jungs haben gekämpft, wollten das Spiel gewinnen, sind aber leider nicht belohnt worden.“

Quelle: Kreis-Anzeiger (03.05.2017)