Aufstiegsparty im Vulkangarten

Die HSG Gedern/Nidda in der 2. Bundesliga – was vor wenigen Monaten noch undenkbar erschien, ist mittlerweile Realität. Die erste Damenmannschaft wird in der Saison 2018/19 in der eingleisigen 2. Liga spielen. Ein großer Erfolg für die HSG und die Mannschaft von Trainer Christian Breiler. Und natürlich ein Anlass, den es gebührend zu feiern galt.

Grund zum Feiern: Leonie Nowak, Kirsten Schindler und Johanna Becker in Jubelpose.

Deswegen hatte die HSG in der vergangenen Woche bei traumhaftem Wetter zur Aufstiegsfeier in den Vulkangarten des Landgasthofes Kupferschmiede in Rainrod eingeladen. Viele Fans, Sympathisanten, Sponsoren und natürlich die Aktiven waren der Einladung gefolgt und feierten in einer tollen Atmosphäre und wunderbaren Location bis in die Nacht hinein.

Auch die Bürgermeister Hans-Peter Seum aus Nidda und Guido Kempel aus Gedern waren gekommen und überreichten im Rahmen ihrer Gratulationen Geschenke. Ebenso waren Herbert Weber, Erster Stadtrat Gederns und zugleich Fördervereinsvorsitzender der HSG, und Reimund Becker, Niddas Erster Stadtrat, vor Ort. Auch der frühere HR- und ARD-Sportreporter Werner Damm, der bereits im Vorfeld der kürzlich beendeten Saison den Handballabend der HSG Gedern/Nidda moderiert hatte, ließ es sich nicht nehmen, zur Aufstiegsfeier vorbeizukommen und der Mannschaft seine Glückwünsche zum Aufstieg zu übermitteln.

„Die ganze Region steht hinter euch“

Heimische Politprominenz: Auch die Bürgermeister Hans-Peter Seum (Nidda; links im Bild) und Guido Kempel (Gedern; rechts im Bild) waren vor Ort.

„Ihr habt eine tolle Leistung für die Region gebracht. Die Spiele, die ich gesehen habe, haben mich begeistert. Ihr habt alles gegeben und es hat Spaß gemacht, euch zuzuschauen“, sagte Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum in Richtung der versammelten Mannschaft. „Wir werden euch da, wo wir können, unterstützen.“

Gederns Bürgermeister Guido Kempel, früher selbst Handballer, sagte: „Ihr habt euch mit dem Aufstieg für eine tolle Saison belohnt. Ich denke, die ganze Region steht hinter euch. Das sieht man an der vollen Halle bei den Heimspielen. Ich freue mich für euch, dass ihr nächstes Jahr durch ganz Deutschland kommt und die Region repräsentiert.“

Martin Schindler, Vorsitzender der HSG Gedern/Nidda, bedankte sich: „Vielen Dank an alle, die hinter der HSG Gedern/Nidda stehen. Für einen so kleinen Verein wie uns ist es nicht einfach, den Spagat zwischen 2. Bundesliga und den Minimannschaften zu schaffen.“

Verabschiedungen

Wie das eben so ist, wenn eine Saison zu Ende geht, wurden im Rahmen der Aufstiegsfeier zudem Verabschiedungen vorgenommen. Johanna Becker und Nikolett Nagy waren bereits beim letzten Heimspiel der Saison verabschiedet worden. In Rainrod wurden nun zudem Bärbel Thun und Jasmina Camdzic verabschiedet.