HSG Gedern/Nidda II gewinnt zu Saisonbeginn deutlich

GEDERN – / (fs). Es war ein leichter Aufgalopp für die zweite Frauen-Mannschaft der HSG Gedern/Nidda. Die Gäste von der HSG Dilltal waren am ersten Spieltag der Bezirksliga A Gießen kein ebenbürtiger Gegner und hatten klar das Nachsehen. Am Ende feierte das Team des neuen Trainers Thomas Schuster einen nie gefährdeten 29:15 (18:7)-Erfolg.

HSG Gedern/Nidda II – HSG Dilltal 29:15

Auch wenn der Sieg gegen die ersatzgeschwächt angereisten Mittelhessinnen nicht als Gradmesser für den weiteren Saisonverlauf taugt, so könnte der klare Sieg jedoch ein kleiner Fingerzeig sein, dass in dieser Saison mehr als nur ein Rang im Niemandsland der Tabelle herausspringen könnte. Der erste Unterschied zu den beiden vorangegangenen Spielzeiten, die für die HSG Gedern/Nidda II jeweils mit einem Platz im Mittelfeld endeten, war schon beim Ausfüllen des Spielberichts zu erkennen: Alle zwölf möglichen Feldspielerpositionen waren besetzt. „Wir haben 18 Spielerinnen im Kader, das wird häufig so sein“, deutet Thomas Schuster an, dass er im Laufe der Saison keine Personalsorgen erwartet. Im Gegenteil: Weitere Spielerinnen hätten ihr Comeback angekündigt. Nicht mehr zur Verfügung steht die erfahrene Christine Meyer wegen einer Babypause, Helena Appel ist zur HSG Kinzigtal gewechselt.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Mit einer konzentrierten Leistung zu Beginn sorgte die HSG Gedern/Nidda II schnell für klare Verhältnisse. Gerade nach Tempogegenstößen zappelte der Ball häufig im Netz der HSG Dilltal. Schon nach einer Viertelstunde war das einseitige Match praktisch entschieden, da die Gastgeberinnen haushoch mit 12:1 vorne lagen. Trainer Thomas Schuster nutzte die klaren Verhältnisse dazu, allen im Kader stehenden Spielerinnen in etwa die gleiche Einsatzzeit zu geben. Nach dem 18:7 zur Pause hielt die HSG Gedern/Nidda trotz der vielen Umstellungen auch im zweiten Abschnitt den komfortablen Vorsprung von zumeist über zehn Treffern Differenz. Beste Torschützinnen beim lockeren 29:15-Erfolg waren Ex-Drittligaspielerin Claudia Pfaff und die junge Alicia Pfaff, die auch im Zweitligakader steht, sowie Katja Eberhardt mit jeweils sieben Treffern.

HSG Gedern/Nidda: Henning, Neef; Menzel (1), Egerer (1), A. Pfaff (7/1), C. Pfaff (7), Unger (1), Haas (1), Eberhardt (7/3), Mader (1), Prenger (1), Kaunath, Eckhardt (1), Feth (1).

Schiedsrichter: Peppelenbos (Hungen/Lich) – Zuschauer: 50 – Zeitstrafen: 2:0 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (18.09.2018)