Mit Mut und Willen ins Aufsteigerduell

Das Aufsteigerduell steht an: Im dritten Heimspiel in der 2. Bundesliga hat die HSG Gedern/Nidda am Samstag (18 Uhr) den TSV Nord Harrislee in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Für die Mannschaft von Trainer Christian Breiler steht dabei im Vordergrund, ein stark verbessertes Gesicht zu zeigen.

Trainer fordert: „Wieder vernünftig Handball spielen“

„Die letzten 20 Minuten gegen Bremen waren alles andere als gut“, verweist der Trainer auf die jüngste 17:32-Heimpleite. „Daher müssen wir erstmal gucken, wieder vernünftig Handball zu spielen. Wir müssen wieder näher an unser Leistungspotenzial kommen, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.“ Der klare Anspruch: Gegen Nord Harrislee eine deutlich bessere Leistung zeigen. „Wir müssen die einfachen Fehler abstellen“, sagt Breiler und wünscht sich, dass „wir mit Mut und Willen an die Aufgaben herangehen“.

Der TSV Nord Harrislee war viele Jahre eine feste Zweitligagröße. Nach dem Lizenzverzicht spielten die Nordlichter dann ab der Saison 2014/15 in der 3. Liga Nord, ehe man als Lohn einer bärenstarken Saison mit Meisterschaft und Pokalsieg wieder ins Bundesliga-Unterhaus zurückkehrte.

Nord Harrislee bislang mit guter Performance

Dort hat sich die Mannschaft von der deutsch-dänischen Grenze bislang sehr ordentlich präsentiert. Beim Top-Team Beyeröhde-Wuppertal unterlag man lediglich mit 19:25. Am dritten Spieltag wurden mit dem 26:23 bei Werder Bremen die ersten beiden Punkte verbucht, zuletzt verlor man gegen die Füchse Berlin unglücklich und erst in der Schlussphase mit 20:24. In der Vorwoche musste sich Nord Harrislee im DHB-Pokal dem Erstligisten Bayer Leverkusen mit 23:41 geschlagen geben.

„Sie haben bisher gute Ergebnisse geliefert“, sagt Breiler über den Gegner, der über 600 Kilometer bis nach Nidda zurücklegen muss. „Die Stärke ist ganz klar der Rückraum, da sind sie sehr wurfgewaltig.“ Insbesondere mit Spielmacherin Merle Carstensen sowie Neuzugang Franziska Peters im linken Rückraum. Daher erklärt der HSG-Trainer: „Wir müssen aktiv Abwehr spielen, um den Rückraum in schwierige Wurfpositionen zu bekommen.“