HSG reist zum Nachbarschaftsduell

Mainz steht an diesem Wochenende Kopf. Am Sonntag nämlich ist der 11.11., in der Fastnachtshochburg beginnt also die närrische Zeit. Tags zuvor, am Samstag ab 19 Uhr, gibt die HSG Gedern/Nidda in der 2. Bundesliga ihre Visitenkarte in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ab. Selbstverständlich wird die Mannschaft von Trainer Christian Breiler versuchen, dem klar favorisierten Tabellenvierten 1. FSV Mainz 05 die Feierlaune zu verderben.

Nach einem aufgrund des DHB-Pokals freien Wochenende kann die HSG die kurze Auswärtsreise mit frischen Kräften antreten. Die Aufgabe im Rheinhessischen ist jedoch eine sehr schwierige. „Mainz ist eine richtig starke Mannschaft mit großem Potenzial. Der Rückraum ist sehr stark besetzt, sie verfügen über hohe individuelle Fähigkeiten“, lobt Breiler den Kontrahenten. Seine Mannschaft wird sich daher darauf einstellen müssen, dass der Gegner von allen Positionen torgefährlich ist. Beste FSV-Torschützin ist bislang die Rückraumhalbe Larissa Platen (32/11 Tore), die einst beim TV Hüttenberg groß wurde und vor dieser Saison vom Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach nach Mainz wechselte.

Ans Limit kommen

Klar ist: „Um das Spiel offen zu halten, müssen wir am Limit spielen und Mainz auf dem falschen Fuß erwischen“, sagt HSG-Trainer Breiler. Grundlage dafür, Mainz Paroli zu bieten, ist selbstredend die Defensive: „Für uns gilt es, in der Abwehr an die letzten Leistungen anzuknüpfen.“

Mainz will nach Platz zehn in der letzten Saison in diesem Jahr im Kampf um den Aufstieg mitmischen. Der Start in die Saison war trotz einiger schwieriger Aufgaben ordentlich. Das Team von Trainer Thomas Zeitz hat bislang 9:5 Punkte eingesammelt, kam zuletzt immer besser in Fahrt, besiegte zuhause den HC Rödertal (26:19) und gewann bei Aufsteiger TSV Nord Harrislee (30:23).