Knappe Heimniederlage gegen Zwickau

Großer Kampf und eine zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung genügten Zweitligist HSG Gedern/Nidda am Samstagabend nicht, um die Punkte in der Gymnasiumhalle zu behalten. Im Kellerduell gegen den BSV Sachsen Zwickau leuchtete letztendlich eine knappe 24:25-Niederlage auf der Anzeigetafel.

„Wenn ich das Ergebnis weglasse, bin ich eigentlich zufrieden“, sagte HSG-Trainer Christian Breiler. Denn das Ziel, sich deutlich besser als im letzten Heimspiel gegen Herrenberg zu präsentieren, erfüllte seine Mannschaft ohne Zweifel. Die HSG präsentierte sich kämpferisch sehr stark, zeigte in der Deckung über weite Strecken eine gute Leistung.

Verdiente Führung zur Pause

Dennoch geriet die Breiler-Sieben im Laufe der ersten Halbzeit mit 3:7 (11.) in Rückstand. Doch der Aufsteiger kämpfte sich angetrieben von 350 Zuschauern zurück ins Spiel, glich erst zum 7:7 (17.) aus und verdiente sich danach mit einer guten Abwehr und schnellem Spiel nach vorne eine 14:10-Pausenführung.

Auch in der zweiten Hälfte lagen die Gastgeberinnen lange vorne. Rechtsaußen Kirsten Schindler traf in der 47. Minute zum 21:17. Die HSG schien also auf einem guten Weg. Doch in der Endphase erlaubte man sich im Angriff zu viele Fehler, so dass Zwickau die Begegnung noch drehte und sich letztlich haarscharf die beiden Zähler sicherte.

„Geben das Ding zu einfach weg“

„Die Mannschaft hat zusammen gefightet, das hat mir wesentlich besser als in den letzten Heimspielen gefallen. Aber wir geben das Ding dann zu einfach weg“, meinte Breiler, dessen Mannschaft am nächsten Samstag beim Tabellendritten TV Beyeröhde-Wuppertal zu Gast ist.

Zwickaus Trainer Norman Rentsch sagte: „Was wir uns vorgenommen haben, hat nicht so funktioniert. Der Sieg hätte sehr gut hier bleiben können, Gedern/Nidda hat einen großen Fight geliefert. Solche Spiele muss man erstmal bestehen. Für uns waren das ganz wichtige zwei Punkte.“