Ausblick auf das HSG-Wochenende

Weihnachten steht vor der Tür. Doch bevor es endgültig schnurstracks auf die Festtage zugeht, steht noch ein vollgepacktes Handball-Wochenende an. Immerhin drei HSG-Teams sind am Samstag noch im Einsatz.

Die ersten Damen empfangen am Samstag um 18 Uhr mit dem 24:21-Sieg in Lintfort im Rücken den HC Rödertal in der Gymnasiumhalle. Der Bundesligaabsteiger belegt mit einer ausgeglichen Bilanz von 11:11 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Die Rollen sind also klar verteilt. Nichtsdestotrotz will die Mannschaft von Christian Breiler versuchen, das aufgrund des Aufstiegs in die 2. Bundesliga historische Jahr mit einer Überraschung abzuschließen.

Zwei Mal auswärts

Die ersten Männer hingegen sind am Samstagabend auswärts gefordert. Um 19.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Andreas Nau beim Tabellenfünften TSV Södel. Angesichts dessen, dass die Spitzengruppe der Bezirksliga A Gießen enorm eng beisammen liegt, ist auch dies ein absolutes Spitzenspiel. Södel hat 16:8 Punkte, die HSG liegt mit 20:6 Punkten auf Rang drei. „Das wird ein richtungsweisendes Spiel um die Meisterschaft sein. Wenn wir dort mit einem Sieg bestehen können, würden wir einen Verfolger abschütteln und selbst ein Zeichen an die Konkurrenz senden“, sagte HSG-Coach Nau dem Kreis-Anzeiger.

Auch die zweiten Damen müssen auswärts ran. Am Samstagnachmittag um 15 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster bei der HSG Lumdatal II zu Gast. Eine Pflichtaufgabe, schließlich steht Lumdatals Zweitvertretung auf dem letzten Platz der Bezirksliga A Gießen.

Elefantenrunde rückt Stühle

Gedern/Nidda (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben in der Bezirksliga A Gießen einen weiteren deutlichen Sieg verbucht. Dank des 32:20 (17:9)-Erfolgs bei der HSG Grünberg/Mücke verbesserten sich die Wetterauer auf Platz drei.

HSG Grünberg/Mücke –
HSG Gedern/Nidda 20:32

Die Spitzenteams profitierten von der Niederlage des bisherigen Tabellenführers TV Hüttenberg III, der nach der Niederlage in Södel auf den vierten Platz zurückfiel. Neue Nummer eins ist die SG Rechtenbach, die einen Zähler mehr als die punktgleichen direkten Verfolger TuS Vollnkirchen und HSG Gedern/Nidda aufweist.

Dass die Partie in der Sporthalle in Grünberg einen fairen Verlauf nahm, lag nicht nur an den guten Kontakten von HSG-Trainer Andreas Nau zu seinen Grünberger Trainerkollegen, sondern in erster Linie am eindeutigen Spielverlauf. Zeitig sorgten die Gäste für klare Verhältnisse. Schon nach acht gespielten Minuten lag die HSG Gedern/Nidda mit fünf Toren (2:7) vorne. Geschlossen stark auftretend, zogen die Handballer aus Gedern und Nidda mit schnellen Angriffen über die erste und die zweite Welle und sicheren Abschlüssen dem Gegner rasch den Zahn. Die erste Hälfte war noch nicht vorbei, da lag die HSG Gedern/Nidda nach einem Treffer von Leon Fladerer erstmals mit zehn Treffern vorne (6:16). Der HSG Grünberg/Mücke gelang bis zur Halbzeitsirene zwar noch etwas Ergebniskosmetik (9:17), doch die Aussichten, gegen den Aufstiegsaspiranten etwas Zählbares in eigener Halle behalten zu können, waren schon dahin.

Fuß vom Gas

In der zweiten Hälfte konnte es sich die HSG Gedern/Nidda nach einem Blitzstart mit drei Treffern in Folge erlauben, etwas den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und gewisse Dinge auszuprobieren. Neue Varianten im Rückraum- und Überzahlspiel wurden gegen den ersatzgeschwächt angetretenen Gegner getestet. Der A-Jugendliche Florian Orth durfte sich im Rückraum beweisen und erfüllte diese Aufgabe gut. Generell war es eine geschlossen starke Teamleistung der HSG Gedern/Nidda, die letztlich in den erhofft ungefährdeten Auswärtssieg mündete. Mit 32:20 taten die Schützlinge von Andreas Nau sogar noch etwas für ihr Torverhältnis.

Am kommenden Samstag zum Rückrundenauftakt wird der Tabellendritte vor einer höheren Hürde stehen. Beim Hüttenberg-Bezwinger TSV Södel wartet eine anspruchsvolle Aufgabe. „Das wird ein richtungsweisendes Spiel um die Meisterschaft sein. Wenn wir dort mit einem Sieg bestehen können, würden wir einen der Verfolger abschütteln und selbst ein Zeichen an die Konkurrenz senden“, freut sich HSG-Coach Andreas Nau auf das anstehende Spitzenspiel.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Lobo Massaro; Eckhardt (12/6), Schmidt (1), Fladerer (6), Orth (2), Lobo Fragoso, Becker, Maris, J. Weber (2), Nxhoni (5), M. Weber (1), D. Weber (1), Müller (2).

Schiedsrichter: Jacobi, Thiele (Hüttenberg). – Zuschauer: 60. – Zeitstrafen: 10:6 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (11.12.2018)

Dem Optimum sehr nahe

Ein Wochenende, das fast perfekt verlief. Die positive Bilanz: Vier Spiele, drei Siege. Der Rückblick.

Die ersten Damen durften nach vier Niederlagen hintereinander wieder jubeln: Beim TuS Lintfort fuhr die Mannschaft von Trainer Christian Breiler einen 24:21-Erfolg ein. Es war der dritte Saisonsieg in der 2. Bundesliga. Mit nun 6:16 Punkten ist man zwar weiterhin Vorletzter, aber absolut auf Tuchfühlung zum hinteren Mittelfeld.

Klare Sache für erste Männer

Die ersten Männer lösten ihre Aufgabe völlig problemlos. Das Team von Trainer Andreas Nau behielt bei der HSG Grünberg/Mücke mit 32:20 die Oberhand. Das bedeutet Platz drei in der enorm dichten Spitzengruppe der Bezirksliga A Gießen.

Die zweiten Damen bleiben derweil an der Tabellenspitze der Bezirksliga A Gießen. Dafür sorgte der 26:24-Heimerfolg gegen den TV Burgsolms.

Erneut nichts zu holen gab es für die zweiten Männer. Dem bis dato Tabellenvorletzten TSF Heuchelheim III unterlag man in eigener Halle deutlich mit 20:40.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Zweimal auswärts, zweimal zuhause: Während die beiden ersten Mannschaften an diesem Wochenende in der Fremde gefordert sind, bestreiten die beiden Zweitvertretungen einen Heimspieltag in der Sporthalle Gedern. Der Ausblick auf das HSG-Wochenende.

Für die ersten Damen geht es an den westlichen Rand des Ruhrgebiets: Am Sonntag um 16 Uhr ist die Mannschaft vom Trainer Christian Breiler in der 2. Bundesliga beim TuS Lintfort zu Gast. Die Nordrhein-Westfälinnen, ebenfalls Aufsteiger, stehen als Tabellenvierzehnter einen Platz besser da und haben bislang 6:14 Punkte eingefahren. Für die HSG geht es darum, sich wieder besser als bei der 26:31-Heimniederlage gegen die TG Nürtingen zu präsentieren.

Die ersten Männer müssen am Samstagabend (19.30 Uhr) bei der HSG Grünberg/Mücke ran. Die Partie beim Tabellenelften (7:17 Punkte) ist eigentlich eine Pflichtaufgabe, aber eben auch nicht zu unterschätzen. Gerade weil im spannenden Aufstiegskampf der Bezirksliga A Gießen keine Punkte zu verschenken sind. Der Trend spricht aber klar für das Team von Trainer Andreas Nau: Seine Jungs haben fünf der letzten sechs Partien gewonnen, Grünberg/Mücke hingegen hat aus den letzten sechs Spielen nur einen Punkt geholt.

Zwei Heimspiele in Gedern am Samstagabend

Heimrecht haben hingegen die zweiten Damen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster trifft am frühen Samstagabend (17.45 Uhr) in der Sporthalle Gedern auf den TV Burgsolms. Natürlich will man die Tabellenspitze der Bezirksliga A Gießen zuhause verteidigen. Burgsolms nimmt mit 10:8 Punkten den sechsten Tabellenplatz ein.

Anschließend sind um 19.30 Uhr, ebenfalls in der Sporthalle Gedern, die zweiten Männer an der Reihe. Im Kellerduell der Bezirksliga C Süd trifft das immer noch punktlose Schlusslicht auf den Vorletzten TSF Heuchelheim III (3:11 Punkte).

Eine Hälfte mau, eine Hälfte wow

GEDERN – / (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda hielten am vergangenen Spieltag der Bezirksliga A Gießen mit den Spitzenteams Schritt. Die Mannschaft von Trainer Andreas Nau schlug in der Gymnasiumhalle in Nidda die KSG Bieber mit 31:23 (14:13)-Toren und bleibt mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter TV Hüttenberg III Tabellenvierter.

HSG Gedern/Nidda – KSG Bieber 31:23

Die Rückkehr der zuletzt bei der Niederlage in Vollnkirchen fehlenden Matthias Weber und Johannes Eckhardt tat dem Team gut. Zunächst aber hatten die Gastgeber Probleme, die richtige Einstellung zum Spiel zu finden. Angesichts der klaren Favoritenrolle gönnte sich das Nau-Team Konzentrationsschwächen in der Abwehr und auch beim Abschluss klarer Torchancen. Die Offensivaktionen waren nicht zwingend genug. Einziger Lichtblick war der junge Marc-Oliver Müller auf Linksaußen, der seine Nominierung von Beginn an mit einem starken Spiel und insgesamt sechs Treffern rechtfertigte. Die HSG Gedern/Nidda führte in der ersten Hälfte zwar meistens knapp, konnte sich aber aufgrund eigener Fehler und eines engagiert auftretenden Gegners nicht absetzen. „Wir hatten Glück, dass wir mit einer Führung in die Halbzeit gehen konnten“, gab Andreas Nau zu.

In Hälfte zwei sahen er und die Anhänger der HSG eine deutliche Leistungssteigerung seiner Truppe. Dank eines nun besseren Abwehrverhaltens konnten die Gastgeber ihren Gegner nun viel besser unter Druck setzen. Über ein zwischenzeitliches 16:13 setzte sich die HSG Gedern/Nidda bis zur 45. Minute auf 23:18 ab. Der lange Zeit verletzt ausgefallene Benedikt Becker sammelte reichlich Spielpraxis und deutete an, dass er in den kommenden Wochen sehr wichtig für das Team werden kann. Die Schlussphase war letztlich ein Schaulaufen, bei dem das führende Team den Vorsprung mit guten Konterangriffen weiter ausbaute. „Die acht Tore Unterschied waren am Ende sogar noch ausbaufähig“, sprach Andreas Nau von einem verdienten Sieg, der in Hälfte zwei auch völlig ungefährdet war.

Schweres Auswärtsspiel

Die Konzentration gilt nun dem anstehenden schweren Auswärtsspiel in Grünberg. Im Lager des ersten Männerteams sind sich alle bewusst, dass aufgrund des engen Rennens an der Tabellenspitze jegliche Ausrutscher gegen Teams aus der hinteren Hälfte des Klassements äußerst schmerzhaft wären.

HSG Gedern/Nidda: Lobo Massaro; Eckhardt (7/3), Schmidt (3), Fladerer (6), Florian Orth, Lobo Fragoso, Becker (1), Maris, J. Weber (1), Nxhoni (3), M. Weber (2), D. Weber (2), Müller (6).

Schiedsrichter: Becker, Boele (Heuchelheim, Linden).

Zuschauer: 50.

Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (04.12.2018)

Männer und Damen II sorgen für Punkte

Das erste Adventswochenende verlief für die HSG Gedern/Nidda nur stellenweise erfolgreich. Das Resultat aus vier Spielen: Ein Sieg, ein Remis, zwei Niederlagen. Der Rückblick aufs Wochenende.

Die ersten Damen kassierten in der 2. Bundesliga die vierte Niederlage in Serie. Nach drei Pleiten gegen Top-Teams folgte nun eine Niederlage gegen die TG Nürtingen. Mit 26:31 musste sich die Mannschaft von Christian Breiler den Baden-Württembergerinnen nach einer durchwachsenen Leistung geschlagen geben.

Die ersten Männer hingegen behalten ihre weiße Weste in der Gymnasiumhalle: Im siebten Heimspiel gab es den siebten Heimsieg. Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit erfüllte die Mannschaft von Trainer Andreas Nau die Pflichtaufgabe gegen die KSG Bieber letztendlich souverän und setzte sich mit 31:23 durch. Damit bleibt man mittendrin in der Spitzengruppe der Bezirksliga A Gießen.

Punktgewinn trotz klarem Rückstand

Ein Unentschieden erkämpften sich die zweiten Damen. Nachdem das Team von Trainer Thomas Schuster mit einem deutlichen Rückstand in die Partie gestartet war, arbeitete man sich zurück und holte bei der FSG Klein-/Lützellinden noch ein 19:19-Remis. Das bedeutet weiterhin Platz eins in der Bezirksliga A Gießen.

Die zweiten Männer bleiben Schlusslicht in der Bezirksliga C Süd. Bei der MSG Linden III musste man sich mit 26:35 geschlagen geben. Die achte Niederlage im achten Spiel.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Ein Wochenende ganz im Sinne der Weihnachtsmärkte und des Handballs. In beiden Heimatstädten der HSG, also in Nidda sowie in Gedern, der Dezember mit Weihnachtsmärkten eingeläutet wird, geht es auch in der Halle heiß her. Der Ausblick auf das anstehende Wochenende.

Das spielfreie Wochenende ist vorüber, für die ersten Damen geht es in der 2. Bundesliga nun in den Endspurt dieses Jahres. Am Samstag um 18 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Christian Breiler den Tabellenelften TG Nürtingen in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Nach den vergangenen drei Spielen, in denen man stets auf Top-Teams getroffen war, will das Breiler-Team gegen die Baden-Württembergerinnen versuchen, den dritten Saisonsieg einzufahren. Durchaus eine schwierige Aufgabe, wie Nürtingens 27:26-Erfolg gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal in der letzten Woche bewies.

Männer schon um 15.30 Uhr gegen Bieber

Die Erfolgsserie der ersten Männer riss im letzten Spiel. Nach vier Siegen hintereinander musste man sich im Spitzenspiel beim TUS Vollnkirchen ersatzgeschwächt und trotz guter kämpferischer Leistung mit 26:33 geschlagen geben. In der enorm engen Spitzengruppe der Bezirksliga A Gießen hatte dies zur Folge, dass die Mannschaft von Trainer Andreas Nau vom ersten auf den vierten Platz zurückfiel. Allerdings beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter TV Hüttenberg III gerade mal einen Punkt. Am Samstag um 15.30 Uhr soll nun gegen den Tabellenelften KSG Bieber, der 6:16 Punkte hat und die letzten vier Spiele verlor, der nächste Sieg her.

Die zweiten Damen grüßen auch weiterhin von der Tabellenspitze der Bezirksliga A Gießen. Die starke Zwischenbilanz: 14:2 Punkte, sieben Siege aus acht Spielen. Am Samstagabend um 19 Uhr ist das Team von Trainer Thomas Schuster nun bei der FSG Klein-/Lützellinden zu Gast. Die Mittelhessinnen sind ein sehr ernstzunehmender Gegner, sind mit 11:5 Punkten als Tabellenvierter in Lauerstellung. Aus den letzten drei Spielen gab es allerdings nur einen Punkt für die FSG.

Ebenfalls auswärts ran müssen die zweiten Männer. Als weiterhin punktloses Schlusslicht der Bezirksliga C Süd ist man am Samstagabend (19.30 Uhr) beim Tabellensechsten MSG Linden III zu Gast.

 

Damen II erfüllen Pflicht souverän

Das letzte Wochenende war nur teilweise erfolgreich: Während beide Männerteams verloren, verteidigten die zweiten Damen die Tabellenführung. Der Rückblick.

Die ersten Männer mussten sich im Spitzenspiel der Bezirksliga A beim TUS Vollnkirchen mit 26:33 geschlagen geben. Personell dezimiert hielt die Truppe von Trainer Andreas Nau lange gut mit, ehe der neue Tabellenführer aus Vollnkirchen zum Schluss für klarere Verhältnisse sorgte.

Pflicht souverän erfüllt 

Für die zweiten Damen galt indes: Pflichtaufgabe problemlos gelöst. Klar und deutlich mit 36:21 setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster gegen die HSG Hungen/Lich II durch. Damit bleibt man an der Tabellenspitze der Bezirksliga A.

Eine deutliche Schlappe fingen sich die zweiten Männer ein. Bei der 17:40-Niederlage beim noch ungeschlagenen TSV Södel II war rein gar nichts auszurichten.

Unter keinem guten Stern: HSG Gedern/Nidda gibt Tabellenführung wieder ab

GEDERN/NIDDA – Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben die in der Vorwoche eroberte Tabellenführung in der Bezirksliga A Gießen wieder hergeben müssen. Im Spitzenspiel bei der TuS Vollnkirchen zog die Mannschaft von Coach Andreas Nau mit 26:33 (13:14) den Kürzeren. Die Wetterauer rutschten in der Tabelle auf den vierten Rang ab, der Rückstand auf den neuen Spitzenreiter TV Hüttenberg III beträgt aber nur einen Zähler.

Bezirksliga A Gießen: TuS Vollnkirchen – HSG Gedern/Nidda 33:26 (14:13)

Das Spiel in Vollnkirchen stand für die HSG Gedern/Nidda von Beginn an unter keinem guten Stern: Mit Johannes Eckhardt, Matthias Weber, Benedikt Becker und Torwart Christos Skouteris mussten vier Stammkräfte für das Match gegen den direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf absagen. Das Dilemma hat sich bereits unter der Woche angekündigt. „Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und anderer diverser Absagen konnte nur eine Trainingseinheit stattfinden“, berichtete Trainer Andreas Nau. Somit war schon eine gezielte Vorbereitung auf das Spitzenspiel nicht möglich. Den Verlust der Pole-Position nahm Nau gelassen hin. „Es ist ja alles eng beisammen und es gibt ja noch das Rückspiel.“ Aufgrund der Ausfälle der Leistungsträger reaktivierten die Gäste sogar den 47-jährigen Thomas Pfaff, der auf der Außenposition in seinen Einsatzzeiten für Entlastung sorgte. „Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen und haben über weite Strecken konstant mitgehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, sie hat gut gekämpft und alles gegeben“, so Nau. Am Ende hat es eben nicht gereicht, auch weil in der zweiten Hälfte der Partie die letzten Körner fehlten. Anfangs hatte sich die HSG Gedern/Nidda von einem 1:3-Rückstand gut erholt und führte in der 17. Minute dank zweier Treffer von Ndriqim Nxhoni sogar mit 8:6. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt bis zum 10:12, danach legten die Gastgeber eine Schippe drauf und drehten bis zur Halbzeitsirene den Spieß um (14:13).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die von Michael Bepler betreute Mannschaft des TuS Vollkirchen sofort da und baute den Vorsprung aus. Zunächst zog die Heimmannschaft auf 17:13, dann zur 40. Minute auf 23:15 davon. Fehlende Moral konnte man der ersatzgeschwächten Truppe der HSG Gedern/Nidda nicht vorwerfen. Es gelang sogar den Rückstand etwas abzuknabbern, doch näher als auf 29:24 (54.) kamen die Nau-Schützlinge nicht mehr heran. In der Schlussphase gelang Vollnkirchen mit Tempogegenstößen noch das eine oder andere Tor, so dass am Ende ein doch recht deutlicher 33:26-Sieg auf der Anzeigetafel stand. „Wir hätten uns in der ersten Halbzeit weiter absetzen können, wenn wir über Außen oder am Kreis unsere Torchancen besser genutzt hätten“, blickte Andreas Nau zurück.

HSG Gedern/Nidda: Lobo Massaro, Diestl; Schmidt (9/5), Fladerer (3), Florian Orth, Pfaff, Maris (3), J. Weber (1), Nxhoni (7), D. Weber, Müller (2), Reinmann (1). Schiedsrichter: Schaub (Dilltal)Zuschauer: 40. Zeitstrafen: 10:4 Minuten.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Die 2. Bundesliga pausiert, dafür geht es in den anderen Ligen heiß her. Während die zweiten Damen an diesem Wochenende Heimrecht haben, steht für die ersten Männer ein Spitzenspiel an. Der Ausblick auf das Wochenende bei der HSG Gedern/Nidda.

Hohe Auswärtshürde in Vollnkirchen

Erneut ein Spitzenspiel: Als Spitzenreiter sind die ersten Männer am Samstagabend (19.30 Uhr) zum ultimativen Kracher der Bezirksliga A beim TUS Vollnkirchen zu Gast. Bis vor einer Woche war der Gegner aus dem Lahn-Dill-Kreis selbst noch Tabellenführer, verlor dann aber beim TV Hüttenberg III knapp mit 27:28 und rutschte auf Rang vier ab. Solche tabellarischen Sprünge gehen in der enorm dichten Spitzengruppe schnell. Die Tatsache, dass Vollnkirchen in fünf Heimspielen noch keinen Punkt abgegeben hat, zeigt, dass die Mannschaft von Andreas Nau eine bärenstarke Leistung benötigen wird, um im Hüttenberger Ortsteil zu gewinnen.

Verteidigen die zweiten Damen in der Bezirksliga A die Tabellenspitze? Das ist selbstverständlich das Ziel, wenn die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster am Samstagabend um 19 Uhr die HSG Hungen/Lich II in der Sporthalle Gedern empfängt. Die Mittelhessen nehmen mit 8:6 Punkten den siebten Tabellenplatz ein.

Das schwere zweite Jahr

Nachdem im ersten Jahr in der Bezirksliga C Süd auf den letzten Drücker der Klassenerhalt gelang, erleben die zweiten Männer in dieser Saison bislang die schwierige zweite Saison nach dem Aufstieg. Der ernüchternde Bilanz bisher: Sechs Spiele, sechs Niederlagen. Positiv ist jedoch, dass man sich zuletzt bei der 21:27-Niederlage gegen den Spitzenreiter Dornholzhausen mehr als ordentlich schlug. Nun geht es am Samstag (17.30 Uhr) zum TSV Södel II. Die nächste hammerharte Aufgabe, denn die Wetterauer sind mit 9:1 Punkten Tabellenzweiter.