Unter Druck gesetzt, um Revanche zu nehmen

GEDERN/NIDDA – In der Rückrunde der Bezirksliga A Gießen läuft es für die Handballer der HSG Gedern/Nidda bislang wie am Schnürchen. Auch das vierte Spiel der zweiten Halbserie entschied der aktuelle Tabellenzweite deutlich für sich. Dabei nahm die Mannschaft von Trainer Andreas Nau gegen den TSV Langgöns II erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage und setzte sich im zweiten Aufeinandertreffen problemlos mit 35:25 (18:11) durch.

Bezirksliga A Gießen Männer: HSG Gedern/Nidda – TSV Langgöns II 35:25 (18:11)

Um gegen Langgöns nicht nochmals auf die Nase zu fallen, hatte man sich bei der Spielgemeinschaft etwas ausgedacht. Mit einer extrem offensiven Deckung und zwei vorgezogenen Akteuren bereitete man dem Kontrahenten von der ersten Minute an extreme Schwierigkeiten. „Wir wollten sie permanent unter Druck setzen und haben das Abwehrkonzept souverän durchgesetzt“, freute sich HSG-Coach Nau, dass seine Mannschaft die Rückraumroutiniers Hermann Pothmann und Klaus Beppler dieses Mal deutlich besser im Griff hatte als noch im Hinspiel. Stellenweise begann Gedern/Nidda bereits kurz hinter der Mittellinie, den TSV aggressiv zu verteidigen, erarbeitete sich so viele Ballgewinne.

Dementsprechend dominierten die Gastgeber die Partie vom Start weg und kamen zu vielen einfachen Treffern. Rückraumspieler Marc-Oliver Müller stellte etwa in der vierten Minute per Tempogegenstoß auf 4:1. Auch in der Folge blieb die Nau-Truppe drückend überlegen, erhöhte trotz einer nicht optimalen Chancenverwertung sukzessive den Vorsprung und ging über die Stationen 10:6 (14.) sowie 15:9 (22.) mit einer 18:11-Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang ließ die HSG keinerlei Zweifel am Sieg aufkommen. Als Johannes Eckhardt in der 40. Minute per Siebenmeter auf 25:15 stellte, war eine frühe Vorentscheidung herbeigeführt. Der 24-jährige Rückraumspieler war mit 12/3 Toren bester Werfer seiner Farben, ist mit 137/59 Treffern mittlerweile auch Top-Torjäger der Spielklasse – nicht zuletzt dank einer starken Strafwurfquote von über 92 Prozent.

Natürlich hätte der Erfolg noch deutlicher als ohnehin ausfallen können, dafür jedoch mangelte es insbesondere im Abschluss an der nötigen Konsequenz. Für den Trainer ein Ärgernis: „Wir haben locker zehn bis zwölf hundertprozentige Torchancen vergeigt. Das darf uns nicht passieren, dafür trainieren wir zu viel. Gegen Gegner wie Hüttenberg oder Vollnkirchen kann uns das das Genick brechen“, kritisierte Nau, dessen Team am nächsten Sonntag bei der HSG Dilltal II ran muss.

HSG Gedern/Nidda: Lobo Massaro, Diestl (ab 42.); Eckhardt (12/3), Schmidt (1), Fladerer (2), Orth, Becker, Maris, J. Weber, Xhoni (6), M. Weber (6/2), D. Weber (1), Müller (5/1), Reinmann (2).

Schiedsrichter: Loh/Petry (Hüttenberg/Lützellinden) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 6:14 Minuten – Siebenmeter: 6/6:3/3.

Quelle: Kreis-Anzeiger (12.02.2019)

Der perfekte Heimspieltag

Sollte sich vorab jemand den vergangenen Heimspieltag ausgemalt haben, dann dürfte diese Vorstellung mit der dann eingetretenen Realität ziemlich haargenau übereinstimmen. Denn besser hätte dieser Heimspieltag nicht laufen können. Drei Spiele, drei Siege – das absolute Optimum.

Zwei Mal eine klare Angelegenheit

Für einen erfolgreichen Auftakt sorgten die zweiten Damen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster dominierte das Spiel gegen die FSG Kirchhain/Neustadt klar und setzte sich dementsprechend ungefährdet und deutlich mit 35:19 durch. Damit bleibt man Spitzenreiter der Bezirksliga A.

Für eine Überraschung sorgten die ersten Damen: Gegen den klar favorisierten VfL Waiblingen gewann die Mannschaft von Trainer Christian Breiler mit 25:20 und feierte den vierten Saisonsieg. Damit verlässt das Zweitliga-Team den letzten Tabellenplatz.

Eine klare Sache wurde auch das Spiel der ersten Männer. Diese nahmen gegen den TSV Lang-Göns II erfolgreich Revanche und behielten ungefährdet mit 35:25 die Oberhand. Punktgleich mit dem Tabellenführer TUS Vollnkirchen ist das Team von Trainer Andreas Nau somit weiterhin Rangzweiter der Bezirksliga A.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Der erste große Heimspieltag im neuen Jahr steht bevor. Mit den Heimspielen gleich dreier Mannschaften wird es am Samstag heiß her gehen in der Niddaer Gymnasiumhalle. Denn natürlich sollen möglichst viele Punkte in der eigenen Halle bleiben.

Einmal Favorit, einmal Außenseiter

Den Anfang machen am Samstag um 15.30 Uhr die zweiten Damen. Mit einem 24:21-Auswärtserfolg bei der HSG Dilltal startete das Team von Trainer Thomas Schuster in die Rückrunde – und katapultierte sich damit an die Tabellenspitze der Bezirksliga A. Zuhause will man nun nachlegen. Gegen den Neuntplatzierten FSG Kirchhain/Neustadt (9:15 Punkte) ist die Schuster-Truppe dabei klar in der Favoritenrolle.

Um 18 Uhr steht dann in der Gymnasiumhalle wieder 2. Bundesliga auf dem Programm. Die ersten Damen haben den VfL Waiblingen (23:11 Punkte) zu Gast. Die Baden-Württembergerinnen sind als Tabellenfünfter, der keines seiner letzten sechs Spiele verloren hat, die nächste äußert schwierige Aufgabe für die Mannschaft von Christian Breiler.

Revanche angepeilt

Den Abschluss des Heimspieltages bilden die ersten Männer. Die Mannschaft von Trainer Andreas Nau, aktuell Zweiter der Bezirksliga A, empfängt um 20 Uhr den TSV Lang-Göns II (18:14 Punkte). Die Aufgabe gegen den Rangsechsten aus dem Mittelhessen ist natürlich nicht zu unterschätzen. Vor allem aber ist Wiedergutmachung angesagt: In eigener Halle soll die Revanche für die 26:32-Pleite im Hinspiel gelingen.

Zunächst holprig, dann glatt zum Gedern/Niddaer Auswärtssieg

Gedern/Nidda (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda präsentieren sich in der Bezirksliga A Gießen weiterhin in guter Form. Mit einem souveränen 34:22-Auswärtssieg bei der HSG Lumdatal II verteidigte die Mannschaft von Trainer Andreas Nau ihren zweiten Tabellenplatz und untermauerte mit dem 13. Saisonsieg vorhandene Aufstiegsambitionen.

HSG Lumdatal II – HSG Gedern/Nidda 22:34 (13:18)

Mann des Tages war Leon Fladerer, der dank starker Eins-gegen-Eins-Situationen zu vielen Torabschlüssen kam und mit elf Treffern eine herausragende Quote vorwies. Ebenfalls Bestnoten verdiente sich HSG-Torhüter Christo Skouteris. Das klare Ergebnis täuscht ein klein wenig darüber hinweg, dass die Partie in der Lumdatal-Halle in Rabenau speziell in der ersten Hälfte das von Trainer Nau prognostizierte schwere Auswärtsmatch war. „Wir haben uns anfangs schwer getan und konnten uns nicht richtig absetzen“, berichtet der HSG-Übungsleiter. Meist führte sein Team mit zwei oder drei Treffern, doch das war Nau zu wenig. Bereits nach 20 Minuten wählte der Coach eine Auszeit. „Ich habe den Jungs eingetrichtert, dass wir gegen Ende des Spiels Probleme bekommen können, wenn wir uns auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen einlassen“, erzählt Nau, wohlwissend, dass ein kampfstarker Gegner mit guter Zuschauerunterstützung schon oftmals über sich hinaus gewachsen ist. Und die Halle füllte sich von Minute zu Minute, da im Anschluss an das A-Ligaspiel die ambitionierte Bezirksoberliga-Truppe der HSG Lumdatal ihren Auftritt hatte. Ziel der HSG Gedern/Nidda war es also, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Das Ausbauen der Führung bis zur Pause auf fünf Treffer (13:18) war für Andreas Nau ein erster wichtiger Schritt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte legte der Tabellenzweite eine starke Phase hin. Die nun stabil stehende Abwehr ließ kaum etwas zu und leitete nach Ballgewinnen immer wieder erfolgreiche Tempogegenstöße ein. Auch die besprochenen Spielzüge funktionierten gut. Nach den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts war bei einem Zwischenstand von 17:26 die Vorentscheidung bereits gefallen. Der Vorsprung des Favoriten pendelte sich jetzt im zweistelligen Bereich ein, so dass der angestrebte Auswärtserfolg (Endstand: 22:34) nicht mehr in Gefahr geriet.

Am kommenden Samstag empfangen die HSG-Männer um 20 Uhr TSV Langgöns II in der Niddaer Gymnasiumhalle. Die Nau-Truppe hat gegen den Tabellensechsten nach der 26:32-Niederlage im Hinspiel etwas gutzumachen.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Lobo Massaro; Fladerer (11), Eckhardt (7/5), Schmidt (2), Florian Orth, Müller (1), Lobo Fragoso, Maris, Reinmann (1), Nxhoni (6), M. Weber (3), J. Weber (3), D. Weber. Schiedsrichter: Allendörfer (Lollar). Zuschauer: 120. Zeitstrafen: 6:4 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (05.02.2019)

Das volle Spektrum

Souveräne Siege, denkbar knappe Niederlagen, deutliche Pleiten – das erste Wochenende des Jahres, an dem alle Teams im Einsatz waren, brachte das volle Spektrum mit sich.

Die ersten Damen schlugen sich beim TV Beyeröde-Wuppertal sehr achtbar, schnupperten an Punkten, kassierten beim Tabellendritten aber letzten Endes trotz einer starken Leistung eine knappe 29:30-Niederlage.

Souveräne Auswärtssiege

Einen ebenso souveränen wie deutlichen Sieg gab es für die ersten Männer. Bei der HSG Lumdatal II setzte sich das Nau-Team mit 34:22 durch.

Nicht ganz so deutlich, aber ebenfalls ungefährdet war der Auswärtserfolg der zweiten Damen. Die Schuster-Mannschaft siegte bei der HSG Dilltal mit 24:21.

Nichts zu holen gab es für die zweiten Männer. Das 21:33 gegen die HSG Pohlheim II war die elfte Niederlage im elften Spiel.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Der Winterschlaf ist nun endgültig und für alle Mannschaften vorbei. Es heißt wieder: Vier von vier. Denn alle HSG-Teams sind im Einsatz. Der Ausblick auf das Wochenende.

Auf die ersten Damen wartet eine schwierige Auswärtsaufgabe. Am Samstagabend um 18.45 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christian Breiler beim TV Beyeröhde-Wuppertal zu Gast. Die Nordrhein-Westfälinnen sind Tabellendritter der 2. Bundesliga und setzten sich im Hinspiel in der Niddaer Gymnasiumhalle klar mit 35:24 durch.

Der Auftakt verlief für die ersten Männer erfolgreich. Die Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht TSF Heuchelheim II löste man problemlos und gewann mit 39:21, sprang damit auf Platz zwei der Bezirksliga A Gießen. Nun steht für die Mannschaft von Trainer Andreas Nau ein Auswärtsspiel an: Am Sonntag um 14 Uhr gastieren die HSG-Herren bei der HSG Lumdatal II.

Rückrundenstart für zweite Damen

Sieben Wochen lang waren die zweiten Damen nicht im Spielbetrieb, nun starten sie in der Rückrunde der Bezirksliga A Gießen. Am Sonntagabend um 18 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster als Tabellenzweiter beim Rangsiebten HSG Dilltal zu Gast.

Das einzige Heimspiel bestreiten an diesem Wochenende die zweiten Männer. Diese treffen am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Gedern auf die HSG Pohlheim III.

Re-Start gegen das Schlusslicht

Andreas Nau hat dieser Tage die ganz große Welt des Handballs erlebt. Nämlich bei der WM-Vorrunde in der Berliner Arena. Nun geht es wieder ein paar Nummern kleiner zu. Denn am Samstag (20 Uhr) startet der Trainer mit den Männern der HSG Gedern/Nidda in die verbleibenden zwölf Saisonspiele der Bezirksliga A Gießen. Der erste Gegner im neuen Jahr sind die TSF Heuchelheim II.

In den bisherigen 14 Partien hat sich das Nau-Team eine vernünftige Ausgangsposition erspielt, ist mittendrin im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Die ersten vier Mannschaften der Liga haben sich mittlerweile etwas abgesetzt. Die HSG hat dabei als Tabellendritter mit 22:6 Punkten nur einen Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter SG Rechtenbach. Somit ist man für die weitere Saison gut gerüstet.

Heuchelheim II steckt im Abstiegskampf

Zum Jahresauftakt wartet nun eine Pflichtaufgabe. Wenn am Samstagabend die TSF Heuchelheim II in der Gymnasiumhalle Nidda gastieren, kann das Ziel nur Heimsieg lauten. Denn die Mittelhessen sind mit 3:25 Punkten Vorletzter, haben in dieser Saison erst einmal gewonnen. Im Hinspiel setzte sich das Nau-Team deutlich mit 28:13 durch.

Nachdem Heuchelheim in der Anfangsphase der Spielzeit einige deutliche Niederlagen kassierte, verbesserten sich die Resultate im Laufe der Hinrunde. Dennoch kämpft die Landesliga-Reserve um den starken Außenspieler Moritz Bender (73/12 Tore) weiterhin gegen den Abstieg.

HSG Gedern/Nidda schüttelt Verfolger ab

Gedern/Nidda (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda bleiben in der Bezirksliga A Gießen in der Spur. Mit einem 30:24 (11:12)-Auswärtssieg beim TSV Södel festigte das Team von Trainer Andreas Nau den dritten Platz und geht mit nur einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SG Rechtenbach in die bis Ende Januar kommenden Jahres andauernde Winterpause.

TSV Södel –
HSG Gedern/Nidda 24:30

Aus dem Hinspiel rührende Animositäten und Sticheleien im Vorfeld der Partie hatten das Wetterau-Derby im Vorfeld ordentlich angeheizt. Mit dem überraschenden Sieg gegen Mitfavorit TV Hüttenberg II hatten die Södeler am Spieltag zuvor eine Duftmarke gesetzt und gingen daher auch mit gestärktem Selbstvertrauen ins Match.

Die HSG Gedern/Nidda fand im ersten Abschnitt nicht richtig ins Spiel. „Wir haben uns vom Altherren-Handball des Gegners einlullen lassen“, beschrieb HSG-Trainer Andreas Nau die Tatsache, dass sein Team gegen die bewussten Tempoverschleppungen des Gegners nicht die richtigen Mittel fand.

Die ersten Minuten verliefen sehr arm an Toren. Erst in der 10. Minute gelang Johannes Eckhardt mit einem verwandelten Siebenmeter zum 2:3 der fünfte Treffer des Matchs. Die Spielstände blieben bis zur Pause eng, kein Team konnte sich im umkämpften und bisweilen auch hart geführten Spiel absetzen. Zwischen der 22. und 25. Minute gelang dem TSV Södel ein Drei-Tore-Lauf zum zwischenzeitlichen 11:8, doch die Handballer aus Gedern und Nidda verkürzten bis zur Pause auf 12:11.

Nach dem Seitenwechsel stand die 5:1-Abwehr der Gäste mit dem vorgezogenen Youngster Marc-Oliver Müller im Rückraum besser und eroberte viele Bälle, mit denen schnelle Angriffe über die erste und zweite Welle eingeleitet wurden. In Überzahl setzte sich die HSG Gedern/Nidda von 16:16 auf 19:16 ab (38.) und stellte mit dieser Serie erstmals die Weichen in Richtung Auswärtssieg. Mit zunehmender Spieldauer setzten sich die besseren spielerischen Fähigkeiten und auch die konditionellen Vorteile der Gäste mehr und mehr durch. Torwart Antonio Lobo Massaro war in dieser wichtigen Phase ein sicherer Rückhalt seines Teams und raubte den ins Hintertreffen geratenen Södelern zusätzlich die Nerven. Zu den stärksten Akteuren der HSG Gedern/Nidda gehörte diesmal aus auf Halblinks Ndriqim Nxhoni. Immer wieder nutzte er Lücken und durfte sich am Ende über starke sechs erzielte Treffer freuen. „Nach einer etwas verschlafenen ersten Hälfte war das ein verdienter Sieg“, meinte HSG-Trainer Andreas Nau. Er sieht sein Team mit intakten Aufstiegschancen gut für die zweite Saisonhälfte gerüstet.

HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Lobo Massaro; Eckhardt (9/4), Schmidt (2), Fladerer (5), Florian Orth (2), Haller, Becker, Maris, J. Weber, Nxhoni (6), M. Weber (3), Müller (3), Reinmann. SR: Hergl, Eller (Mörlen, Florstadt). Zuschauer: 100. Zeitstrafen: 12:6 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (18.12.2018)

Nur Männer beenden das Jahr erfolgreich

Aus und vorbei: Das war es mit Handball bei der HSG Gedern/Nidda für das Jahr 2018. Sämtliche Teams gehen nun in die Winterpause. Wie das letzte Wochenende verlief? Mit Enttäuschungen für die Damenteams sowie einem richtungsweisenden Sieg für die ersten Männer. Der Rückblick.

Die ersten Damen erwischten im Heimspiel gegen den HC Rödertal trotz herausragendem Start zumindest im Angriff einen insgesamt gebrauchten Tag. Deshalb lief die Mannschaft von Trainer Christian Breiler in der zweiten Hälfte fast dauerhaft einem Rückstand hinterher und verlor letztlich verdient mit 24:29. Die HSG überwintert nun als Vorletzter der 2. Bundesliga.

Die ersten Männer feierten im Spitzenspiel der Bezirksliga A Gießen einen wichtigen Erfolg. Beim TSV Södel setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Nau in einem sehr intensiven Spiel aufgrund einer überlegenen zweiten Halbzeit mit 30:24 durch. Damit geht man als Dritter in die Winterpause.

Die zweiten Damen büßten ihre Tabellenführung in der Bezirksliga A Gießen ein. Im letzten Spiel der Hinrunde musste sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster beim Vorletzten HSG Lumdatal II überraschend mit 29:32 geschlagen geben. Ausschlaggebend dafür war eine schwache erste Hälfte.

Männer gewinnen Spitzenspiel in Södel

Richtungsweisend sollte dieses Spiel sein. Geht man danach, dann ist die Richtung positiv. Das Spitzenspiel beim TSV Södel gewannen die ersten Männer nach einer starken zweiten Hälfte mit 30:24.

Die Mannschaft von Trainer Andreas Nau fand zunächst nicht gut ins Spiel. In einer insgesamt ausgeglichenen ersten Hälfte verschleppte Södel das Tempo, während dem Nau-Team im Angriff die Geschwindigkeit und der Mut fehlten. Deshalb lag man zur Pause mit 11:12 in Rückstand.

Überlegene Schlussviertelstunde

In der zweiten Hälfte zeigte die HSG eine sehr gute Deckungsleistung, arbeitete vorbildlich zusammen. Und nach vorne brachten die Gäste viel Tempo ins Spiel. Mit diesem Mix zog man Södel den Zahn. Bis zum 21:23 (46.) blieb die Begegnung knapp. Danach setzte sich die HSG immer weiter ab, in der 52. Minute stand es bereits 21:27. Anschließend wurde der Sieg souverän heimgefahren.

Durch diesen Erfolg überwintert die Nau-Truppe auf Platz drei der Bezirksliga A Gießen. 22:6 Punkte bedeuten einen Zähler Rückstand auf den Tabellenführer SG Rechtenbach.