Ausblick auf das HSG-Wochenende

Die Osterpause ist vorbei, nun geht es auf die letzten Meter der laufenden Spielzeit. Für die HSG-Teams beginnt dieser Endspurt auswärts, denn alle drei im Einsatz befindlichen Mannschaften sind am Wochenende in der Fremde gefordert.

In der 2. Bundesliga neigt sich die Saison allmählich dem Ende zu, 26 von 30 Spielen sind bereits absolviert. Beim vorletzten Auswärtsspiel steht dabei für die ersten Damen nochmal eine Reise in den Osten der Republik an. Am Samstag geht es nämlich nach Großröhrsdorf zum HC Rödertal. Beim Bundesliga-Absteiger und aktuellen Tabellenachten möchte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler ab 17.30 Uhr an einer Überraschung arbeiten.

Es spricht zugegebenermaßen nicht allzu viel dafür, dass die ersten Männer in den verbleibenden zwei Partien dieser Saison nochmal in den Aufstiegskampf der Bezirksliga A eingreifen können. Die SG Rechtenbach ist als designierter Meister ohnehin enteilt, der TUS Vollnkirchen nach dem Sieg in der Gymnasiumhalle im direkten Duell vorbeigezogen. Für die Mannschaft von Andreas Nau geht es nun also vor allem darum, die eigenen Hausaufgaben zu machen – zunächst am Samstag (19.30 Uhr) beim Rangelften KSG Bieber.

Schwere Auswärtsaufgabe in Burgsolms

Für die zweiten Damen geht es in der Bezirksliga A in die heiße Phase des Aufstiegsrennens. Vor den letzten beiden Spielen ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster in der Pole Position und hat es in der eigenen Hand, Meister zu werden und somit in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Ein Selbstläufer wird dies allerdings nicht. Am Samstag (19 Uhr) ist das Schuster-Team nämlich beim Tabellendritten TV Burgsolms zu Gast. Dieser hat keines seiner letzten zehn Spiele verloren.

Nächster Schritt im Aufstiegskampf für zweite Damen

Die Gesamtbilanz des Wochenendes fällt negativ aus: Zwei Mal verloren, einmal gewonnen. Vor dem Endspurt gelang es ausschließlich den zweiten Damen, ihre Position zu halten. Der Rückblick.

Die ersten Damen kassierten auswärts eine ärgerliche Niederlage. Bei der TG Nürtingen zeigte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler lange Zeit eine gute Leistung, konnte dieses Niveau in der Endphase aber nicht mehr halten und musste sich deshalb mit 22:28 geschlagen geben. Weil zudem die Miezen aus Trier erfolgreich waren, fielen die HSG-Damen am 25. Spieltag auf den letzten Platz der 2. Bundesliga zurück.

Einen Rückschlag im Aufstiegskampf gab es derweil für die ersten Männer. Das so richtungsweisende Heimspiel gegen den TUS Vollnkirchen verlor die Mannschaft von Coach Andreas Nau mit 28:30 und fiel damit auf Platz drei der Bezirksliga A zurück. Dementsprechend hat man es nun vor den letzten beiden Saisonspielen nicht mehr in der eigenen Hand, den Aufstiegsrelegationsplatz einzunehmen.

Damen II bleiben auf Kurs

Für das einzige Erfolgserlebnis zeichneten die zweiten Damen verantwortlich. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster besiegte die FSG Klein-/Lützellinden zuhause mit 25:23. Mit dem neunten Sieg in Folge bleibt man Spitzenreiter der Bezirksliga A und segelt weiterhin auf Meisterschaftskurs.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Da waren es nur noch drei. Während die zweiten Männer ihre Spielzeit bereits beendet haben, geht es spätestens jetzt für alle anderen Mannschaften in die heiße Phase der Saison. Das anstehende Wochenende verspricht auf jeden Fall viel Spannung. Auch aufgrund des Heimspieltages in der Niddaer Gymnasiumhalle.

Für die ersten Damen geht es am Samstag (19.30 Uhr) in der 2. Bundesliga zur TG Nürtingen. Im Hinspiel musste man sich diesem Gegner mit 26:31 geschlagen geben. Nach sechs Niederlagen hintereinander, davon fünf gegen die Top Drei der Liga, wird man in Baden-Württemberg einen neuen Anlauf nehmen, die Punkteanzahl in den zweistelligen Bereich zu erhöhen. Die TG Nürtingen belegt mit 19:29 Zählern den elften Tabellenplatz.

Heimspieltag im Zeichen des Aufstiegskampfs

Derweil geht am Samstag in der Gymnasiumhalle Nidda ein Heimspieltag über die Bühne. Dieser steht ganz im Zeichen des Aufstiegskampfs. Um 17 Uhr treffen die zweiten Damen in der Bezirksliga A auf die FSG Klein-/Lützellinden. Um auf Aufstiegskurs zu bleiben, muss gegen den Tabellenfünften ein Sieg her. Dass jedoch kein Gegner zu unterschätzen ist, bewies letzte Woche der nur knappe 25:24-Erfolg bei der HSG Hungen/Lich II. Dementsprechend ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster gefordert, mit voller Konzentration zu Werke zu gehen.

Fast schon vorentscheidenden Charakter hat das Spiel der ersten Männer. Im absoluten Topspiel der Bezirksliga A treffen diese um 19 Uhr auf den TUS Vollnkirchen. Es ist das Duell des Zweiten gegen den Dritten, nur ein Punkt trennt beide Mannschaften. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Andreas Nau das drittletzte Saisonspiel, hat sie exzellente Chancen, in die Aufstiegsrelegation zu gehen. Selbiges gilt im umgekehrten Fall für Vollnkirchen. Es steht also einiges auf dem Spiel am Samstagabend.

Männer und Damen II gewinnen auswärts

Zwei Mal gewonnen, zwei Mal verloren. So lässt sich das vergangene Wochenende der HSG Gedern/Nidda in aller Kürze darstellen. Während die ersten Damen beim Tabellenführer unterlagen und die zweiten Männer auch im letzten Spiel der Runde punktelos blieben, fuhren die ersten Männer sowie die zweiten Damen auswärts doppelte Punktgewinne ein.

Nichts zu machen beim Spitzenreiter

Die ersten Damen mussten die Heimreise erwartungsgemäß mit einer Niederlage im Gepäck antreten. Beim Zweitliga-Tabellenführer HL Buchholz 08-Rosengarten mühte sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler zwar redlich, blieb aber dennoch ohne Chance. Mit 20:35 musste man sich letztlich geschlagen geben.

Die ersten Männer haben derweil ihre Pflichtaufgabe erfüllt. Bei der HSG Eibelshausen/Ewersbach gab es einen 30:26-Sieg. Damit rückte die Mannschaft von Trainer Andreas Nau in der Bezirksliga A auf Relegationsplatz zwei vor. Am nächsten Samstag kommt es dann in der Gymnasiumhalle Nidda zum Kracher gegen den Tabellendritten TUS Vollnkirchen.

Gerade so durchgesetzt

Knapp, aber erfolgreich: Die zweiten Damen haben in der Bezirksliga A Gießen ihren achten Sieg in Serie eingefahren. Dieser geriet allerdings zu einer überraschend mühsamen Angelegenheit. Bei der HSG Hungen/Lich II setzte sich das Team von Trainer Thomas Schuster nur haarscharf mit 24:25 durch.

Für die zweiten Männer gab es derweil auch im letzten Saisonspiel keine Punkte. Bei den TSF Heuchelheim III unterlag man deutlich mit 21:38 und beendet die Spielzeit somit mit 0:32 Zählern und als Schlusslicht der Bezirksliga C Süd.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Es geht so langsam in den Saisonendspurt! Für die ersten Damen im Zweitligaabstiegskampf, für zwei andere Mannschaften im Aufstiegsrennen. Der Ausblick auf ein Wochenende, an dem alle vier Teams auswärts im Einsatz sind.

Für die ersten Damen geht es in Richtung Norden – mal wieder. Am Samstag um 19 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Christian Breiler in der Nordheidehalle bei den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten. Diese führen nach 23 von 30 Spieltagen die Tabelle der 2. Bundesliga mit einem Punkt Vorsprung auf die Kurpfalz Bären an, haben sich aber bereits gegen einen möglichen Aufstieg entschieden. Die Tatsache, dass die Luchse zuhause erst einen Punkt abgegeben haben, veranschaulicht die Schwere der Aufgabe für die HSG-Damen.

Männer I und Damen II im spannende Aufstiegskampf

Es geht hoch her im Aufstiegskampf der Bezirksliga A. Alle Trümpfe in der Hand hat die SG Rechtenbach, die vor den verbleibenden vier Begegnungen drei Zähler Vorsprung auf den zweiten Platz hat und sich somit auf dem Meisterschaftskurs befindet. Dahinter kämpft ein Trio um den zweiten Tabellenplatz: Vollnkirchen (34:10 Punkte), die HSG-Männer (34:10) und der TV Hüttenberg III (33:11). Ausrutscher sind also verboten. Dementsprechend ist das Team von Trainer Andreas Nau in der Pflicht, am Samstag (20 Uhr) beim Drittletzten HSG Eibelshausen/Ewersbach doppelt zu punkten.

Apropos Aufstiegskampf: Mittendrin statt nur dabei sind in diesem auch die zweiten Damen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster führt die Tabelle der Bezirksliga A derzeit mit drei Punkten Vorsprung auf den Zweiten HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach an. Allein: Nach der Saison werden aufgrund der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls drei Punkte abgezogen. Weil die Schuster-Truppe den direkten Vergleich gewonnen hat, hätte sie bei Punktgleichheit die Nase vorne. Doch aufgrund der Gemengelage gilt es, weiterhin fleißig Punkte einzufahren. In diesem Kalenderjahr wurden alle bisherigen sieben Spiele gewonnen. Diese Serie soll am Samstagnachmittag (16 Uhr) im Auswärtsspiel beim Tabellenneunten HSG Hungen/Lich II natürlich fortgesetzt werden.

Saisonende für Männer II

Für die zweiten Männer endet derweil am Sonntag die Saison. Der Abstieg aus der Bezirksliga C Süd steht bekanntermaßen längst fest. Wenn man also am Sonntag um 13.30 Uhr beim Tabellenvorletzten TSF Heuchelheim III zu Gast ist, geht es um nicht mehr allzu viel. Es ist allerdings die letzte Chance für die ersten Punkte der Saison.

Männer der HSG Gedern/Nidda lassen Verfolger TV Hüttenberg aufschließen

Gedern/Nidda (fs). Die Handballer der HSG Gedern/Nidda haben im Aufstiegskampf der Bezirksliga A Gießen einen Rückschlag erlitten. Das Team von Trainer Andreas Nau verlor beim Tabellenvierten TV Hüttenberg III mit 24:27 (12:13) und rutschte vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz ab.

TV Hüttenberg III –
HSG Gedern/Nidda 27:24

Aus dem Dreikampf ist ein Vierkampf geworden, denn die Hüttenberger verkürzten den Rückstand auf die punktgleichen Verfolger von Spitzenreiter SG Rechtenbach, TuS Vollnkirchen und HSG Gedern/Nidda, auf einen Punkt. „Wir haben sie wieder zurückgeholt“, konstatierte Gedern/Nidda-Trainer Andreas Nau, der mit dem Auftritt seines Teams gar nicht zufrieden war. „Die Einstellung zum Spiel hat nicht gestimmt. Unsere Leistung war die logische Fortsetzung der laschen Trainingswoche.“

Das Spiel bei der dritten Formation des Zweitligisten stand unter keinem guten Stern. Bereits früh musste Matthias Weber wegen einer Kapselverletzung ausgewechselt werden. HSG-Coach Nau setzte als taktisches Mittel auf Überzahlspiel und nahm bei allen Angriffen (außer in Unterzahl) den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Parkett. Allerdings fanden seine Schützlinge viel zu selten die Lücken in der Hüttenberger Abwehr. „Wir haben auch viel zu selten unsere Außenspieler in Position gebracht“, kritisierte Nau. Hüttenberg ging mit 10:7 in Führung. Dank der Umstellung in der Abwehr von einer 6:0- auf eine 5:1-Deckung holten die Gäste aber auf und machten den Rückstand durch einen Treffer von Christian Haas zum zwischenzeitlichen 12:12 wett. Das letzte Tor vor der Pause warfen aber wieder die Hüttenberger, so dass es mit einem 13:12 in die Halbzeit ging.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Abschnitts setzten sich die Gastgeber auf 20:17 ab. Der Vorsprung wuchs weiter und zehn Minuten vor dem Ende lag der Aufstiegsaspirant aus Gedern und Nidda mit fünf Toren hinten. Der TV Hüttenberg ließ nichts mehr anbrennen und freute sich am Ende über einen verdienten 27:24-Erfolg.

HSG Gedern/Nidda: Lobo Massaro, Skouteris; Haas (5), Schmidt (3/2), Fladerer (4/2), Fabian Orth (1), Florian Orth, Becker, Maris, J. Weber, Nxhoni (6), M. Weber (2), D. Weber, Reinmann (3). – Schiedsrichter: Kern, Schmidt (Lollar, Mainzlar). – Zuschauer: 120. – Zeitstrafen: 8:10 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (26.03.2019)

Damen II siegen weiter

Mit den ersten Männern und den zweiten Damen sind zwei Mannschaften mittendrin im Kampf um den Aufstieg. Während die zweiten Damen weiterhin alles in der eigenen Hand haben, gab es für die ersten Männer einen Rückschlag.

Für die ersten Männer setzte es eine schmerzhafte Niederlage im packenden Aufstiegskampf der Bezirksliga A. Beim TV Hüttenberg III war beim 12:13-Pausenrückstand noch alles offen, ehe man in der zweiten Hälfte zeitweise sogar mit sechs Toren in Rückstand geriet und sich am Ende mit 24:27 geschlagen geben musste. Damit ist die Mannschaft von Trainer Andreas Nau nun Tabellendritter – punktgleich mit dem Zweiten TUS Vollnkirchen und einen Punkt vor dem Vierten Hüttenberg.

Die zweiten Damen erfüllten ihre Pflichtaufgabe problemlos. In eigener Halle bezwang die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster das Schlusslicht HSG Grünberg/Mücke mit 27:20. Bereits beim 16:8-Zwischenstand zur Pause war das Spiel entschieden. Damit hat das Schuster-Team weiterhin die Nase vorne im Aufstiegsrennen der Bezirksliga A.

Auch im vorletzten Spiel dieser Saison gab es für die zweiten Männer nichts zu holen. Der Tabellenletzte der Bezirksliga C Süd kassierte gegen die MSG Linden III eine klare 19:35-Heimpleite.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Diejenigen, die die meisten Saisonspiele zu absolvieren haben, pausieren an diesem Wochenende: Nämlich die ersten Damen. Dafür sind die drei anderen Mannschaften allesamt im Einsatz. Die ersten Männer sind auswärts gefordert, während die beiden Zweitvertretungen am Samstag in Gedern einen Heimspieltag bestreiten.

Die Aufgabe gegen den HSV Butzbach-Degerfeld haben die ersten Männer beim 36:25-Sieg letzte Woche überzeugend gelöst. Nun steht am Samstag um 18.15 Uhreine schwierige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Dann ist das Team von Trainer Andreas Nau beim Tabellenvierten TV Hüttenberg III zu Gast. Ein Spitzenspiel also – mal wieder. Denn in der Bezirksliga A geht es oben weiterhin sehr eng zu. Die HSG-Männer sind derzeit Zweiter mit 34:8 Punkten, Hüttenberg III hat 31:11 Zähler auf dem Konto. Im Hinspiel setzte sich die Nau-Truppe mit 32:26 durch.

Doppelspieltag in Gedern

Sechs Siege in Folge haben die zweiten Damen eingefahren, die Spitzenspiele mit einem 29:19-Erfolg gegen die KSG Bieber und einem 30:21-Sieg bei der HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach erfolgreich bestritten, führen somit weiterhin die Tabelle der Bezirksliga A an. An diesem Samstag (17.30 Uhr) wartet in der Sporthalle Gedern nun eine Pflichtaufgabe auf die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster. Mit der HSG Grünberg/Mücke kommt nämlich der Tabellenletzte nach Gedern. Klar, dass dann der siebte Sieg hintereinander gelingen soll.

Für die zweiten Männer steht am Samstag das vorletzte Saison- und das letzte Heimspiel an. Um 15.45 Uhr trifft man in der Sporthalle Gedern auf die MSG Linden III. Während die HSG-Zweite längst als Absteiger feststeht und nach 14 Partien noch ohne Punktgewinn dasteht, ist Linden zwar als Vorletzter nur einen Platz besser, hat aber immerhin 11:17 Punkte. Dennoch ist es die vorletzte Gelegenheit, das Spieljahr nicht punktelos abzuschließen.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Ein ebenso vollgepacktes wie interessantes Wochenende liegt vor der HSG Gedern/Nidda. Nicht nur, dass alle vier Mannschaften im Einsatz sind. Vielmehr stehen auch spannende Begegnungen auf dem Programm.

Die ersten Damen bekommen es wie schon bei der 25:34-Niederlage bei den Kurpfalz Bären erneut mit einem echten Schwergewicht der 2. Bundesliga zu tun. Am Samstag um 18 Uhr ist nämlich der Tabellendritte 1. FSV Mainz 05 zum Nachbarschaftsduell in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Eine Mannschaft, die nicht nur mit zahlreichen Top-Talenten, sondern auch mit Aufstiegsambitionen bestückt ist. Seit zehn Spielen sind die Rheinhessinnen ungeschlagen, haben neun dieser zehn Partien gewonnen. Zahlen, die für sich sprechen.

Der Heimspieltag wird abgerundet von den ersten Männern. Diese treffen um 20 Uhr auf den Rangneunten HSV Butzbach-Degerfeld. Dabei ist die Mannschaft von Trainer Andreas Nau, die sich vergangenen Woche mit 32:26 bei Wettenberg III durchsetzte, klar in der Favoritenrolle. Um in der enorm dichten Spitzengruppe der Bezirksliga A Schritt zu halten, ist ein Heimsieg Pflicht.

Gipfeltreffen für zweite Damen

Wie man Spitzenspiele gewinnt, haben die zweiten Damen bereits gezeigt. Etwa letzte Woche beim 29:19-Heimerfolg gegen die KSG Bieber. Am Samstag um 18 Uhr steht nun aber das Spiel der Spiele an: Dann muss die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster als Spitzenreiter beim Tabellenzweiten HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach ran. Mehr Spitzenspiel geht nicht. Im Hinspiel behielt die HSG-Zweite klar mit 32:23 die Oberhand. Mit einem Erfolg im Gipfeltreffen der Bezirksliga A würde man den Gegner auf drei Punkte distanzieren. Weil das Schuster-Team nach der Saison noch drei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekommt, wäre somit der Aufstiegskampf auf Augenhöhe eröffnet.

Bleiben als vierter im Bunde die zweiten Männer. 13 Spiele in der Bezirksliga C Süd sind gespielt, alle wurden verloren. Am Sonntag (17 Uhr) hat man nun in der Sporthalle Gedern den Tabellenführer TSV Södel II zu Gast.

HSG Gedern/Nidda Dritter im Bunde der Aufstiegsfavoriten

GEDERN/NIDDA – Das Rennen um die Meisterschaft in der Männerhandball-Bezirksliga A Gießen scheint zu einem Dreikampf zu werden. Als Dritter mittendrin ist die HSG Gedern/Nidda, die trotz großer Personalprobleme die Auswärtsaufgabe bei der HSG Wettenberg III mit einem 29:25-Sieg meisterte.

Bezirksliga A Gießen, Männer: HSG Wettenberg III – HSG Gedern/Nidda 25:29 (12:13).

Der Rückstand auf den neuen Spitzenreiter SG Rechtenbach beträgt nur einen Punkt. Die Rechtenbacher gewannen am Freitagabend das Spitzenderby gegen die Vollnkirchen mit 23:19. Der abgelöste Spitzenreiter Vollnkirchen ist mit 32:8-Zählern nun punktgleich mit der HSG Gedern/Nidda. „Rechtenbach hat nun alle Vorteile, denn sie haben schon gegen alle Topteams zwei Mal gespielt. Dennoch halte ich den Kampf um die Meisterschaft weiterhin für offen“, meint Andreas Nau, der Coach der HSG Gedern/Nidda. Nau musste diesmal nicht nur verletzte Spieler ersetzen, sondern mit Ndriqim Nxhoni und Matthias Weber auch zwei gesundheitlich angeschlagene Akteure aufs Parkett schicken. Bei Wettenberger Angriffen nahm er die beiden Rückraumspieler hin und wieder vom Feld, um sie zu schonen. „Leider haben wir in der ersten Hälfte wieder viele freie Bälle vor dem gegnerischen Tor verworfen. Das ständige Hin- und Herlaufen kostet auch Kraft“, hätte sich Nau bei besserer Chancenverwertung eine ökonomischere Spielweise vorstellen können.

Viele Spielzüge liefen über den erneut aufgebotenen Routinier Christian Haas. Soweit es möglich war, hatten die Handballer aus Gedern und Nidda in den vergangenen Trainingseinheiten neue Abläufe und Passfolgen einstudiert. Spielerisch waren die Gäste ihrem Gegner aus Wettenberg auch überlegen, nur richtig absetzen konnte sich der Tabellendritte im ersten Durchgang nicht.

Ein guter Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte zunächst für Beruhigung, doch auch der zwischenzeitlich herausgeworfene Vier-Tore-Vorsprung (14:18) war schnell wieder futsch. Die HSG Wettenberg verkürzte immer wieder mal bis auf zwei Treffer, kam nie näher heran. „Unser Spiel in der zweiten Hälfte war besser, als es das Ergebnis aussagen mag“, kommentierte Andreas Nau, der seine Mannschaft zu keinem Zeitpunkt in Gefahr sah, Punkte im Titelrennen abgeben zu müssen.

Ausschlaggebend für den Sieg waren neben der guten Leistung von Christian Haas noch die starke Torhüterleistung von Antonio Lobo Massaro und die starke Quote von Alexander Schmidt bei den Siebenmetern. Von zehn Strafwürfen verwandelte er neun. „Die muss man erstmal machen“, lobte Andreas Nau seinen Führungsspieler für dessen Nervenstärke. Abschließend galt der Dank des Trainers jenen Spielern, die sich für die Mannschaft aufgeopfert hätten, obgleich sie gesundheitlich angeschlagen waren.

HSG Gedern/Nidda: Lobo Massaro, Diestl; Haas (5), Schmidt (9/9), Fladerer (7), Orth, Lobo Fragoso, Maris (1),J. Weber (1), Nxhoni (1), M. Weber (2), D. Weber (1), Müller (1), Reinmann (1).

Schiedsrichter: Jacobi, Thiele (Hüttenberg). Zuschauer: 20. Zeitstrafen: 4:8 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (12.03.2019)