Punkteteilung im Anti-Abstiegsgipfel

Punkteteilung: Die HSG Gedern/Nidda hat sich im Anti-Abstiegsgipfel bei der DJK/MJC Trier einen Punkt erkämpft. Schlussendlich leuchtete nach einem packenden Fight und einer dramatischen Schlussphase ein 25:25-Unentschieden auf der Anzeigetafel der Arena Trier.

Zuvor hatten die 420 Zuschauer ein fast durchgehend sehr ausgeglichenes Spiel gesehen. In der ersten Hälfte schaffte es keiner der beiden Mannschaften, sich nennenswerte Vorteile zu erspielen. Die Anfangsphase war eher von Nervosität und Fehlern gekennzeichnet, nach einer Viertelstunde waren dementsprechend erst sieben Tore gefallen, die HSG lag knapp mit 4:3 vorne. An diesem engen Verlauf änderte sich bis zum 12:12-Halbzeitstand nichts.

Mitreißende Schlussphase

Nach Wiederbeginn agierte Gedern/Nidda zunächst stärker. Die neunmalige Torschützin Kristin Amos traf in der 37. Minute zur 16:14-Führung. Danach jedoch kippte das Spiel ein wenig, die HSG erlaubte sich Fehler, Trier nutzte das und lag in der 44. Minute plötzlich mit 19:16 vorne. In der mitreißenden Schlussphase liefen die Gäste so meist einem Rückstand hinterher, gaben sich allerdings zu keiner Zeit auf.

Das Muster war stets das gleiche: Gedern/Nidda kämpfte sich heran, Trier legte wieder vor. So auch in der Endphase, als die Gastgeberinnen auf 25:23 (57.) davonzogen. Die Reaktion darauf blieb auch dieses Mal nicht aus. Kreisläuferin Leonie Nowak verkürzte, Rechtsaußen Kirsten Schindler traf zum 25:25 (59.). Die Chance auf den Sieg hatten danach beide Teams, konnten sie aber jeweils nicht nutzen.

„Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, sagte Andreas Nau, der den aus privaten Gründen fehlenden Christian Breiler vertrat. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt und nie aufgegeben“, lobte Nau.

Zwei Heimspiele

Nun stehen zwei Heimspiele an: Am kommenden Samstag gegen die SG H2Ku Herrenberg, eine Woche später gegen den BSV Sachsen Zwickau.

Foto: Stefan Haas