Zu viel liegen gelassen

Gerne wäre die HSG Gedern/Nidda mit einem Erfolgserlebnis in das freie Osterwochenende gegangen. Allerdings musste sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler dem TuS Lintfort vor 380 Zuschauern in der Niddaer Gymnasiumhalle mit 23:29 geschlagen geben.

Für Lintfort, das den Klassenerhalt durch diesen Auswärtserfolg unter Dach und Fach brachte, war es ein Start-Ziel-Sieg. Dennoch war es zumindest über weite Strecken der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Begegnung. So verkürzte HSG-Rechtsaußen Kirsten Schindler in der 24. Minute per Siebenmeter auf 8:10. Danach vergaben die Gastgeberinnen aber zu viele Chancen, so dass sich Lintfort bis zur Pausensirene auf 9:14 absetzen konnte.

Frühe Vorentscheidung

Zwei Überzahlsituationen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts nutzte der TuS dann, um die Führung weiter auszubauen. Nach 35 Minuten leuchtete ein 10:18 auf der Anzeigetafel. Somit war die Partie bereits sehr frühzeitig vorentschieden.

„Wir haben es in der ersten Halbzeit lange offen gestaltet, aber letztlich die eine oder andere Chancen zu viel liegen lassen und in der ersten und zweiten Welle zu viele Bälle weggespielt. Sonst hätten wir das Spiel hinten raus ein bisschen enger gestalten können“, sagte HSG-Trainer Christian Breiler.

Lintforts Trainerin Bettina Grenz-Klein meinte: „Das Ganze fußte auf einer sehr guten Abwehr in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel dann über die Zeit gebracht. Da ist kein großes Feuerwerk mehr abgebrannt worden, aber es hat gereicht, um die zwei Punkte mitzunehmen.“