HSG Gedern/Nidda II: Weiterer kleiner Schritt

Gedern/Nidda (fs). Vier Siege fehlen den Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II noch zum angestrebten Titelgewinn in der Bezirksliga A Gießen. Die HSG Grünberg/Mücke erwies sich für das Team von Trainer Thomas Schuster nicht als Stolperstein. Mit 27:20 (16:8) behielt der Tabellenführer vor heimischem Publikum die Oberhand.

HSG Gedern/Nidda II –
HSG Grünberg/Mücke 27:20

Die Situation an der Tabellenspitze bleibt für Gedern/Nidda II unverändert, da auch Verfolger HSG Butzbach/K/P/G seine Partie bei der TG Friedberg gewann. Gedern/Nidda II ist aktuell drei Zähler voraus, bekommt aber exakt so viele Punkte wegen Unterschreitung des Schiedsrichtersolls wieder abgezogen.

Start-Ziel-Sieg

Die Gastgeberinnen leisteten sich in der Anfangsphase einige technische Fehler und fanden dadurch schwer ins Spiel, doch unter dem Strich war es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg für den Tabellenführer gegen einen deutlich unterlegenen Gegner. Zwischen der zehnten und 20. Spielminute setzte sich der Favorit von einem 4:2 auf 13:6 ab. Zur Pause stand ein Zwischenergebnis von 16:8 auf der Anzeigetafel. Die Gastgeberinnen konnten ihre Leistungsträgerin Christine Meyer schonen und den Spielerinnen, die in den beiden letzten Spielen nur wenig Einsatzzeit erhielten, ordentlich Spielpraxis geben. „Wir haben regelmäßig durchgewechselt, darunter leidet natürlich der Spielfluss und auch das Ergebnis“, meinte HSG-Trainer Thomas Schuster. Obwohl angesichts der Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Teams durchaus 40 Treffer möglich gewesen wären, wollte Schuster nach dem 27:20 nicht meckern. Allenfalls das nachlässige Auftreten in der Schlussphase missfiel dem Übungsleiter. Im Endeffekt zählten die zwei Punkte und das Festigen der in den vergangenen Wochen erarbeiteten Spitzenposition.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Neef – Menzel (1), Egerer (6/1), Unger (2), Meyer, Prenger (6), Eberhardt (2/1), Kaunath, Holzapfel (2), Thun (5/1), A. Pfaff, Eckhardt (1), Appel (2). – SRin: Gerullis (Wölfersheim). – Zuschauer: 25. – Zeitstrafen: 4:2 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (26.03.2019)

Damen II siegen weiter

Mit den ersten Männern und den zweiten Damen sind zwei Mannschaften mittendrin im Kampf um den Aufstieg. Während die zweiten Damen weiterhin alles in der eigenen Hand haben, gab es für die ersten Männer einen Rückschlag.

Für die ersten Männer setzte es eine schmerzhafte Niederlage im packenden Aufstiegskampf der Bezirksliga A. Beim TV Hüttenberg III war beim 12:13-Pausenrückstand noch alles offen, ehe man in der zweiten Hälfte zeitweise sogar mit sechs Toren in Rückstand geriet und sich am Ende mit 24:27 geschlagen geben musste. Damit ist die Mannschaft von Trainer Andreas Nau nun Tabellendritter – punktgleich mit dem Zweiten TUS Vollnkirchen und einen Punkt vor dem Vierten Hüttenberg.

Die zweiten Damen erfüllten ihre Pflichtaufgabe problemlos. In eigener Halle bezwang die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster das Schlusslicht HSG Grünberg/Mücke mit 27:20. Bereits beim 16:8-Zwischenstand zur Pause war das Spiel entschieden. Damit hat das Schuster-Team weiterhin die Nase vorne im Aufstiegsrennen der Bezirksliga A.

Auch im vorletzten Spiel dieser Saison gab es für die zweiten Männer nichts zu holen. Der Tabellenletzte der Bezirksliga C Süd kassierte gegen die MSG Linden III eine klare 19:35-Heimpleite.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Diejenigen, die die meisten Saisonspiele zu absolvieren haben, pausieren an diesem Wochenende: Nämlich die ersten Damen. Dafür sind die drei anderen Mannschaften allesamt im Einsatz. Die ersten Männer sind auswärts gefordert, während die beiden Zweitvertretungen am Samstag in Gedern einen Heimspieltag bestreiten.

Die Aufgabe gegen den HSV Butzbach-Degerfeld haben die ersten Männer beim 36:25-Sieg letzte Woche überzeugend gelöst. Nun steht am Samstag um 18.15 Uhreine schwierige Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Dann ist das Team von Trainer Andreas Nau beim Tabellenvierten TV Hüttenberg III zu Gast. Ein Spitzenspiel also – mal wieder. Denn in der Bezirksliga A geht es oben weiterhin sehr eng zu. Die HSG-Männer sind derzeit Zweiter mit 34:8 Punkten, Hüttenberg III hat 31:11 Zähler auf dem Konto. Im Hinspiel setzte sich die Nau-Truppe mit 32:26 durch.

Doppelspieltag in Gedern

Sechs Siege in Folge haben die zweiten Damen eingefahren, die Spitzenspiele mit einem 29:19-Erfolg gegen die KSG Bieber und einem 30:21-Sieg bei der HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach erfolgreich bestritten, führen somit weiterhin die Tabelle der Bezirksliga A an. An diesem Samstag (17.30 Uhr) wartet in der Sporthalle Gedern nun eine Pflichtaufgabe auf die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster. Mit der HSG Grünberg/Mücke kommt nämlich der Tabellenletzte nach Gedern. Klar, dass dann der siebte Sieg hintereinander gelingen soll.

Für die zweiten Männer steht am Samstag das vorletzte Saison- und das letzte Heimspiel an. Um 15.45 Uhr trifft man in der Sporthalle Gedern auf die MSG Linden III. Während die HSG-Zweite längst als Absteiger feststeht und nach 14 Partien noch ohne Punktgewinn dasteht, ist Linden zwar als Vorletzter nur einen Platz besser, hat aber immerhin 11:17 Punkte. Dennoch ist es die vorletzte Gelegenheit, das Spieljahr nicht punktelos abzuschließen.

Aufstiegsaspirant HSG Gedern/Nidda II überzeugt mit Erfahrung und Kampfkraft

GEDERN/NIDDA – Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda II marschieren mit großen Schritten dem Aufstieg in die Bezirksoberliga Gießen entgegen.

Bezirksliga A Gießen Frauen: HSG Butzbach/K/P/G – HSG Gedern/Nidda II 21:30 (11:13)

Das Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten HSG Butzbach/Kirch-/Pohl-/Göns entschied die Truppe von Trainer Thomas Schuster mit einem deutlichen 30:21-Erfolg für sich und baute den Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte aus. Für Spannung ist jedoch weiterhin gesorgt, denn jene drei Zähler werden am Ende der Saison wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls auch wieder abgezogen. Betrachtet man aber die aktuellen Formstärken innerhalb der Liga, so heißt der Meisterschaftsfavorit Nummer eins eindeutig HSG Gedern/Nidda II.

Für Thomas Schuster war eine starke kämpferische Leistung in der Abwehr der Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben um jeden Ball gefightet“, erzählte der Übungsleiter stolz. In der ersten Hälfte verlief das Spiel gegen die von Rainer Pfaff betreuten Butzbacherinnen noch recht ausgeglichen. Die Gastgeberinnen profitierten immer wieder von guten Würfen von Julia Schröter, die insgesamt acht Mal einnetzte. Die Zweitliga-Reserve baute mit technischen Fehlern und vergebenen Würfen ihren Gegner zudem immer wieder auf, durfte aber dennoch mit einem knappen 13:11-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.

Nach der Pause traten die favorisierten Gäste sehr konzentriert auf. Dank geballter Erfahrung lenkte die Schuster-Crew das Match auf die eigene Seite. Tor um Tor wurde der Vorsprung ausgebaut, ab Mitte der zweiten Hälfte war die Vorentscheidung gefallen. Das Mitwirken der höherklassig erfahrenen Nadin Patz zahlte sich erneut aus, runde zehn Treffer gingen auf ihr Konto. Mit dieser Ausbeute war Patz die beste Schützin ihrer siegreichen Mannschaft.

„Wir haben das Spiel im zweiten Abschnitt sehr gut im Griff gehabt. Unter dem Strich war es eine überragende Teamleistung“, zog Thomas Schuster ein zufriedenes Fazit.

HSG Gedern/Nidda: Stroh, Neef; Menzel, Egerer (2), C. Pfaff (5), Meyer, Patz (10/2), Prenger (1), Mader, Eberhardt (6/3), A. Pfaff (6), Eckhardt, Appel.

Schiedsrichter: Bechthold (Lützellinden). Zuschauer: 120. Zeitstrafen: 4:4 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (19.03.2019)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Ein ebenso vollgepacktes wie interessantes Wochenende liegt vor der HSG Gedern/Nidda. Nicht nur, dass alle vier Mannschaften im Einsatz sind. Vielmehr stehen auch spannende Begegnungen auf dem Programm.

Die ersten Damen bekommen es wie schon bei der 25:34-Niederlage bei den Kurpfalz Bären erneut mit einem echten Schwergewicht der 2. Bundesliga zu tun. Am Samstag um 18 Uhr ist nämlich der Tabellendritte 1. FSV Mainz 05 zum Nachbarschaftsduell in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Eine Mannschaft, die nicht nur mit zahlreichen Top-Talenten, sondern auch mit Aufstiegsambitionen bestückt ist. Seit zehn Spielen sind die Rheinhessinnen ungeschlagen, haben neun dieser zehn Partien gewonnen. Zahlen, die für sich sprechen.

Der Heimspieltag wird abgerundet von den ersten Männern. Diese treffen um 20 Uhr auf den Rangneunten HSV Butzbach-Degerfeld. Dabei ist die Mannschaft von Trainer Andreas Nau, die sich vergangenen Woche mit 32:26 bei Wettenberg III durchsetzte, klar in der Favoritenrolle. Um in der enorm dichten Spitzengruppe der Bezirksliga A Schritt zu halten, ist ein Heimsieg Pflicht.

Gipfeltreffen für zweite Damen

Wie man Spitzenspiele gewinnt, haben die zweiten Damen bereits gezeigt. Etwa letzte Woche beim 29:19-Heimerfolg gegen die KSG Bieber. Am Samstag um 18 Uhr steht nun aber das Spiel der Spiele an: Dann muss die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster als Spitzenreiter beim Tabellenzweiten HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach ran. Mehr Spitzenspiel geht nicht. Im Hinspiel behielt die HSG-Zweite klar mit 32:23 die Oberhand. Mit einem Erfolg im Gipfeltreffen der Bezirksliga A würde man den Gegner auf drei Punkte distanzieren. Weil das Schuster-Team nach der Saison noch drei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekommt, wäre somit der Aufstiegskampf auf Augenhöhe eröffnet.

Bleiben als vierter im Bunde die zweiten Männer. 13 Spiele in der Bezirksliga C Süd sind gespielt, alle wurden verloren. Am Sonntag (17 Uhr) hat man nun in der Sporthalle Gedern den Tabellenführer TSV Södel II zu Gast.

Gutes Omen im Vorfeld des Gipfeltreffens

GEDERN/NIDDA – Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda bleiben in der Bezirksliga A Gießen als Spitzenreiter am Ball und halten nach dem 29:19-Erfolg gegen die KSG Bieber ihren knappen Vorsprung auf Verfolger HSG K/P/G Butzbach.

Bezirksliga A Gießen, Frauen: HSG Gedern/Nidda II – KSG Bieber 29:19 (13:9).

Aus aktuell einem Zähler mehr wird jedoch ein Rückstand von zwei Punkten, wenn man den Drei-Punkte-Abzug am Ende der Saison wegen Unterschreitung des Schiedsrichtersolls mit einrechnet. Das am kommenden Samstag in Butzbach anstehende Gipfeltreffen ist für die Mannschaft von Trainer Schuster richtungsweisend. Eine Niederlage dürfen sich seine Schützlinge nicht erlauben, wenn das Saisonziel Meisterschaft nicht aus den Augen verloren werden soll. Gegen Bieber vertrat Clarissa Feth den verhinderten Thomas Schuster auf der Trainerbank.

Routinierter Mittelblock

Positiv wirkte sich auch das Aushelfen von Nadin Patz aus. „Sie war vor allem in der Abwehr eine große Hilfe und konnte immer wieder das Einlaufen der Bieberer Rückraumspielerinnen unterbinden“, berichtete HSG-Teamsprecherin Lautra Eckhardt. Gemeinsam mit Claudia Pfaff und Katja Eberhardt bildete Patz einen überaus erfahrenen Mittelblock.

Die vorhandene Routine nutzten die Gastgeberinnen bereits in der ersten Halbzeit aus und warfen sich bis zur Pause eine 13:9-Führung heraus. Als sich der Vorsprung in Hälfte zwei immer weiter vergrößerte, wechselte Clarissa Feth munter durch, so dass alle Spielerinnen reichlich Einsatzzeit bekamen. „Es war durchgehend gute Stimmung auf der Bank und eine absolute Teamleistung mit hoher Motivation auf Bank und Feld“, berichtet Laura Appel.

Bestnoten verdiente sich Nora Appel mit guter Deckungsarbeit und immer wieder schnellen Umschaltmomenten. Ihre drei Treffer erzielte Appel jeweils nach Tempogegenstößen. Auch ohne die verhinderten Christine Meyer, Kathleen Haas und Franziska Menzel feierte der Spitzenreiter einen am Ende völlig ungefährdeten 29:19-Sieg gegen den immerhin als Tabellendritten angereisten Gegner aus Bieber.

HSG Gedern/Nidda II: Stroh, Neef; C. Pfaff (7), Egerer (4/1), Unger, Patz (7/2), Prenger (1), Eberhardt (5), Mautz, Holzapfel (1), A. Pfaff (1), Eckhardt, N. Appel (3), Ragone.

Schiedsrichter: Serafin (Langgöns). Zuschauer: 30. Zeitstrafen: 2:2 Minuten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (12.03.2019)

Männer und Damen II fahren Siege ein

Während für die ersten Damen auswärts nichts zu holen war, punkteten die ersten Männer und die zweiten Damen jeweils doppelt. Der Rückblick auf das vergangene Wochenende.

In der Neurotthalle in Ketsch blieb die große Überraschung aus. Bin in die zweite Hälfte hinein gelang es den Zweitliga-Damen, den Kurpfalz Bären Paroli zu bieten und nahezu auf Augenhöhe zu agieren. In der Endphase setzte sich jedoch die immense Qualität des Aufstiegskandidaten und Tabellenzweiten nicht. Letztendlich setzten sich die Bären klar mit 34:25 durch.

Doppelt erfolgreich

Derweil sind die ersten Männer nach der Niederlage vor der Faschingspause auswärts in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In einem lange Zeit knappen Spiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Nau bei der HSG Wettenberg III am Ende mit 29:25 durch. Damit bleibt man Tabellendritter der Bezirksliga A, liegt aber nur einen Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter Rechtenbach.

Erfolgreich waren auch die zweiten Damen. Im Spitzenspiel gegen die KSG Bieber gab es dank einer bärenstarken Schlussphase einen deutlichen 29:19-Heimerfolg. Damit bewahrt die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster nicht nur ihren Heimnimbus, sondern bleibt auch an der Tabellenspitze der Bezirksliga A Gießen.

Klarer Sieg im Top-Spiel

Die zweiten Damen der HSG Gedern/Nidda bleiben auch weiterhin eine Heimmacht. Gestern Abend gab es im achten Heimspiel dieser Saison den achten Sieg – ein deutliches 29:19 gegen den nun vermutlich abgehängten Verfolger KSG Bieber.

Der Beginn in der Sporthalle Gedern verlief noch recht ausgeglichen. Nach dem 5:5 (12.) setzte sich die HSG mit einem starken Zwischenspurt aber auf 10:5 (20.) ab und führte zur Pause mit 13:9.

Starker Endspurt

Bieber ließ sich aber nicht gänzlich abschütteln und verkürzte Mitte des zweiten Durchgangs nochmal auf drei Tore. Doch nicht zuletzt dank der Routine einiger erfahrener Spielerinnen ließ sich die HSG davon nicht aus dem Tritt bringen. In den letzten zwölf Minuten kassierte man nur noch ein Tor, legte einen starken 8:1-Lauf hin und feierte deshalb am Ende einen klaren 29:19-Erfolg.

Das Schuster-Team führt somit weiterhin die Tabelle der Bezirksliga A Gießen an. Am nächsten Samstag  (18 Uhr) kommt es dann zum ultimativen Kracher beim Tabellenzweiten HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Knifflige Aufgaben stehen am Wochenende für die HSG-Mannschaften an. Zwei Teams müssen auswärts ran, eines spielt zuhause. Der Ausblick.

Zu Gast beim Aufstiegskandidat

Die Zweitliga-Damen gastieren am Sonntag um 16 Uhr bei den Kurpfalz Bären. Der Tabellenzweite aus Baden-Württemberg hat zwar seine letzten beiden Heimspiele verloren, ist mit Auswärtssiegen in Waiblingen (30:27) und Harrislee (33:23) jedoch in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Noch dazu dürfte Ketsch hoch motiviert sein, nun auch zuhause wieder erfolgreich zu sein.

„Das ist eine tolle Mannschaft mit einem guten Tempospiel“, sagt HSG-Trainer Christian Breiler, dessen Mannschaft eine Leistung nahe am Optimum benötigen wird, um den Bären Paroli zu bieten. Das Ziel: „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen.“

Erstes von zwei Spitzenspielen in Folge

Für die zweiten Damen stehen nun zwei Top-Spiele an. Das erste davon steigt am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Gedern gegen den Bezirksoberliga-Absteiger KSG Bieber. Mit 25:5 Punkten führen die HSG-Damen derzeit die Tabelle der Bezirksliga A an – mit einem Punkt Vorsprung auf den Zweiten HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach, auf den man nächste Woche trifft, und mit deren sechs auf den Rangvierten Bieber. Mit der KSG hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster angesichts der Niederlage im Hinspiel noch eine Rechnung offen und könnte den Gegner im Erfolgsfall klar auf Abstand halten.

Die ersten Männer sind am Samstagabend (18 Uhr) auswärts beim Tabellensechsten HSG Wettenberg III gefordert. Vor der Faschingspause gab es im Spitzenspiel gegen die SG Rechtenbach eine 22:30-Heimniederlage. Dadurch endete nicht nur die Serie von sieben Siegen am Stück, sondern fiel die Mannschaft von Trainer Andreas Nau auch vom zweiten auf den dritten Rang der Bezirksliga A zurück. In Wettenberg soll dementsprechend nun eine neue Erfolgsserie eingeläutet werden.

Auch ohne Stammspielerinnen Platz eins behauptet

Gedern/Nidda (fs). Die HSG Gedern/Nidda II hält in der Frauenhandball-Bezirksliga A Gießen weiter Kurs auf die Meisterschaft. Bei der TG Friedberg gelang ein souveräner 27:19-Erfolg.

TG Friedberg –
HSG Gedern/Nidda II 19:27

Beide Teams traten ersatzgeschwächt an. Das Spiel stand vielleicht auch deswegen auf recht mäßigem Niveau. „Die Fehlerquote war auf beiden Seiten recht hoch“, sagt HSG-Trainer Thomas Schuster. Der Coach zeigte sich jedoch nachsichtig. Nicht immer funktionierende Abläufe seien auch auf wechselnde Aufstellungen zurückzuführen. Bei den Gästen fehlten drei Spielerinnen der „ersten Sechs“, auch die TG Friedberg musste Leistungsträgerinnen ersetzen. Mit einem guten und zielstrebigen Beginn sorgte Gedern/Nidda II schnell für klare Verhältnisse. So sorgte Katja Eberhardt in der 19. Minute mit einem ihrer insgesamt elf Treffer schon für einen komfortablen 9:3-Vorsprung. Zur Halbzeit lag der Favorit 11:6 vorne. Obwohl der Tabellenführer in der Abwehr phasenweise nachlässig agierte und der TG Friedberg dadurch immer wieder einfache Treffer gestattete, bahnte sich auch im zweiten Abschnitt keine Zitterpartie mehr an. Im Gegenteil: Ohne wirklich zu überzeugen, baute die HSG ihren Vorsprung aus und durfte sich am Ende über einen ungefährdeten 27:19-Erfolg und die nächsten beiden Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksoberliga freuen.

An der Liga-Spitze deutet ein Zweikampf zwischen Tabellenführer HSG Gedern/Nidda II und Verfolger HSG K/P/G/Butzbach ab. Der Tabellendritte TV Burgsolms ist bereits fünf Punkte gegenüber den Butzbachern im Hintertreffen. Die HSG Gedern/Nidda II wiederum ist einen Punkt vorne, bekommt am Ende der Saison aber noch drei Zähler wegen Unterschreitung des Schiedsrichtersolls abgezogen. Macht „netto“ zwei Zähler Rückstand. Umso bedeutender wird der direkte Vergleich der beiden Topteams am 16. März für Gedern/Nidda II. Zunächst steht aber nach der Faschingspause am 9. März in eigener Halle das Match gegen den Tabellenvierten KSG Bieber an.

Gedern/Nidda II: Stroh; Egerer (2), Meyer, Eberhardt (11/5), Mautz, Holzapfel (1), Thun (6/3), A. Pfaff (6), Eckhardt (1), Appel, Ragone. – SR: Laudt (Kleenheim). – Z: 25. – Zeit: 6:8 Min.

Quelle: Kreis-Anzeiger (26.02.2019)