Guter Start für Männer und Damen II

Zwei Siege, zwei Niederlagen – so lässt sich das Wochenende kurz zusammenfassen. Unser Überblick.

Die ersten Damen feierten gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal ihre Heimpremiere in der 2. Bundesliga. An Kampf und Einstellung mangelte es in der bestens gefüllten Niddaer Gymnasiumhalle nicht. Doch auszurichten war gegen den übermächtigen Gegner nichts. Letztlich kassierte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler eine 24:35-Niederlage.

Die ersten Männer starteten mit einem Heimsieg in die neue Saison der Bezirksliga A. Für den neuen Trainer Andreas Nau bedeutete dies einen erfolgreichen Einstand. In einem spannenden und umkämpften Spiel besiegte die Nau-Truppe den TSV Södel mit 29:26.

Eine deutliche Angelegenheit war der Saisonauftakt der zweiten Damen in der Bezirksliga A. Die Mannschaft von Neu-Trainer Thomas Schuster feierte einen souveränen Erfolg und besiegte die HSG Dilltal mit 29:15.

Die zweiten Männer hingegen begannen ihre Saison in der Bezirksliga C mit einer Auswärtsniederlage. Beim TV Dornholzhausen müsste man sich klar mit 13:26 geschlagen geben.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Es geht wieder los! Nachdem die ersten Damen der HSG Gedern/Nidda bereits am letzten Wochenende in die Saison gestartet sind, beginnt nun auch für alle weiteren Teams die neue Spielzeit. Und das sogar mit einem großen Heimspieltag in der Gymnasiumhalle Nidda am Samstag! Das Wochenende im Kurzüberblick.

Heimspieltag: Drei Teams spielen zuhause

Die Zweitliga-Frauen haben am Samstag um 18 Uhr den sehr stark einzuschätzenden TV Beyeröhde-Wuppertal in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast. Für die Mannschaft von Trainer Christian Breiler ist es das erste Heimspiel in der 2. Bundesliga – ein echtes Highlight also! „Wir freuen uns sehr darauf“, sagt der HSG-Coach. Wohlwissend, dass es gegen den TV Beyeröhde-Wuppertal eine absolute Top-Leistung seines Teams benötigen wird.

Den Auftakt zum Heimspieltag machen die zweiten Damen. Mit dem neuen Trainer Thomas Schuster trifft man am Samstag (15.30 Uhr) im ersten Spiel auf die HSG Dilltal und will natürlich mit einem Sieg in die Saison der Bezirksliga A starten.

Um 20 Uhr haben dann die ersten Männer zum Saisonstart der Bezirksliga A den TSV Södel zu Gast. Das Ziel der Truppe des neuen Trainers Andreas Nau ist klar: Mit einem Heimsieg in die neue Runde, für die man sich einiges vorgenommen hat, starten.

Am Sonntag wird es dann auch für die zweiten Männer ernst. Um 17 Uhr ist man auswärts beim TV Dornholzhausen zu Gast.

Frauenteam II der HSG Gedern/Nidda personell aufgestockt

GEDERN – / (fs). Die HSG Gedern/Nidda betritt mit ihrer ersten Frauenmannschaft derzeit als frischgebackener Zweitligist die große Handballbühne. Die zweite Formation landete in den vergangenen beiden Spielzeiten in der Bezirksliga A Gießen im gesicherten Mittelfeld und spielte weite Teile der Saison um die goldene Ananas. Das soll sich mit dem neuen Trainer Thomas Schuster und einigen Neuzugängen ändern. Mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga liebäugelt nicht nur HSG-Vorsitzender Martin Schindler. Nein, ein Leistungssprung bei der zweiten Mannschaft wäre auch für das Gesamtkonstrukt „Frauenhandball bei der HSG Gedern/Nidda“ förderlich.

Der dünne Kader der Vorsaison wurde aufgepäppelt, wenn auch mit Helena Appel eine der Leistungsträgerinnen den Verein in Richtung HSG Kinzigtal verlassen hat. Die Neuzugänge heißen Ines Unger, Katja Kaunath (beide HSG Oberhessen), Clarissa Feth (SV Heissen), Claudia Pfaff (HSG Gedern/Nidda, erste Mannschaft), Laura Henning (Pause, davor SV Hochland Fischborn), Katharina Mautz (Babypause, davor TSG Bleichenbach), Kiara Fuchs (A-Jugend HSG Hungen/Lich).

„Die neue Mannschaft soll sich einspielen und zusammenwachsen. Es gab viele Neuzugänge oder Reaktivierungen“, berichtet der erst im Juli als Nachfolger von Trainer Steffen Kraft (jetzt Coach der weiblichen B-Jugend) verpflichtete Thomas Schuster. In der Favoritenrolle in der Bezirksliga A Gießen sind für ihn andere Teams, vorneweg die erfahrene Truppe der KSG Bieber.

Aufgrund der kurzfristigen Planungen gab es nur eine zweite Vorbereitungsphase mit wenigen Spielen. „Die Heterogenität mit routinierten Spielerinnen und einigen ehemaligen beziehungsweise Noch-Jugendspielerinnen lässt eine Aussage über die tatsächliche Leistungsstärke im Moment noch nicht zu“, erklärt Schuster. Den Aufstieg erklärt er daher vorsichtshalber als „mittelfristiges Ziel“. Klar ist aber auch: Die zweite Mannschaft der HSG Gedern/Nidda soll für talentierte Jugendspielerinnen als Unterbau des höherklassigen Frauenspielbetriebs sportlich wieder attraktiver werden.

Das Aufgebot – Tor: Nicole Zechmeister, Janina Bergmann, Katrin Neef , Laura Henning. – Rückraum: Anika Egerer, Claudia Pfaff, Lena Prenger, Clarissa Feth, Giusi Ragone, Kathleen Haas, Christine Meyer, Katja Eberhardt, Alisia Pfaff, Katharina Mautz. – Außen: Nora Appel, Ines Unger, Franziska Menzel, Hannah Müller, Katja Kaunath, Kiara Fuchs. –Kreis: Kristina Holzapfel, Saskia Mader, Laura Eckhardt.

Quelle: Kreis-Anzeiger (13.09.2018)

Ein Wochenende des Wahnsinns

Für beide Damenmannschaften ist die Saison an diesem Wochenende zu Ende gegangen. Zumindest für die ersten Damen wird es eine Wochenende sein, das aufgrund der Ereignisse in Erinnerung bleibt. Derweil sind die ersten Männer zuhause in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Aufstieg möglich

Am Samstag überwog bei den ersten Damen der Frust. Bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus blieb die Mannschaft von Trainer Christian Breiler nach einer schwachen Leistung chancenlos und unterlagen deutlich mit 20:30. Damit war die Meisterschaft in der 3. Liga Ost futsch, da Kleenheim zuhause Markranstädt besiegte und somit auf Platz eins kletterte. Dennoch bedachten die vielen mitgereisten Fans – etwa 150 hatten den Weg nach Ober-Eschbach angetreten – die Mannschaft mit lange anhaltendem Applaus nach einer insgesamt sehr starken Saison.

Was dann am Sonntag passierte, war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht abzusehen. Die Ergebnisse und tabellarischen Verschiebungen in der Süd-Staffel sorgten dafür, dass die HSG-Damen auch als Tabellenzweiter aufsteigen. Eine verrückte Konstellation, mit der in dieser Art nicht zu rechnen war. Eine Entscheidung darüber, ob man diesen Weg geht, wird in dieser Woche fallen.

Wohltuender Heimerfolg

Während es auswärts derzeit nicht so recht klappt, sind die ersten Männer in der eigenen Halle weiterhin sehr erfolgreich unterwegs. Den TSV Lang-Göns II besiegte die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel mit 28:24. Damit verteidigte man fürs Erste den vierten Tabellenplatz in der Bezirksliga A Gießen, hat jedoch weiterhin den TV Hüttenberg III im Nacken.

Völlig chancenlos blieben bei ihrem letzten Saisonspiel hingegen die zweiten Damen. Beim Vizemeister TSG Leihgestern II unterlag das Team von Trainer Steffen Kraft mehr als deutlich mit 11:31. Damit beendet die Mannschaft die Saison mit 18:24 Punkten auf dem achten Tabellenplatz der Bezirksliga A Gießen.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Zwischen Titelkampf und Niemandsland: Für die beiden Damenmannschaften steht an diesem Wochenende jeweils der letzte Spieltag an. Beide müssen auswärts ran. Im Gegensatz zu den ersten Männer, die in der eigenen Halle Zählbares einfahren wollen.

Für eine tolle Saison belohnen

Die ersten Damen sind am Samstag um 17 Uhr in der Albin-Göhring-Halle bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus zu Gast. Für die Spielgemeinschaft, die sich mit Ablauf dieser Saison aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen nach gerade mal einem Jahr der Zusammenarbeit wieder auflösen wird, ist es das letzte Spiel in der aktuellen Konstellation. Vor dem letzten Spieltag belegt Ober-Eschbach/Vortaunus den fünften Platz der 3. Liga Ost.

HSG-Trainer Christian Breiler sagte im Usinger Anzeiger: „Meine Mädels wollen sich am Samstag für eine tolle Saison belohnen. Dass wir jetzt dort stehen, hatte vor der Saison niemand auf der Rechnung. Deswegen werden wir auch das letzte Spiel konzentriert und ohne Erwartungsdruck angehen.“ Mit einem Auswärtssieg könnte man die Meisterschaft im zweiten Anlauf perfekt machen. Ein Faustpfand dabei: Die Unterstützung zahlreicher Fans, die den Weg in den Bad Homburger Stadtteil antreten werden. Was sorgt außerdem für Zuversicht? Noch nie in dieser Saison gab es zwei Niederlagen in Folge, zudem ist das Breiler-Team mit bislang sechs Auswärtsminuspunkten die beste Auswärtsmannschaft der Liga.

Die Gastgeber haben aufgrund des erhöhten Zuschauerandrangs zusätzliche Parkmöglichkeiten organisiert. Für Autofahrer steht der etwa 200 Meter von der Halle entfernte Parkplatz der Firma Scheller zur Verfügung.

Auswärtsschwäche zuhause kein Thema

Bei den ersten Männern läuft zurzeit kaum etwas zusammen. „Schade ist, dass wir uns mit den letzten Spielen eine eigentlich recht gut verlaufene Saison versauen“, bedauerte Trainer Thorsten Dietzel die aktuelle Lage seines Teams im Kreis-Anzeiger. Gerade auswärts läuft es in der Rückrunde überhaupt nicht: Sechs Spiele, fünf Niederlagen. Darunter auch die abgesetzte Partie bei der MSG Linden II. Umso besser also, dass am Samstag um 19 Uhr ein Heimspiel in der Gymnasiumhalle Nidda ansteht: Zu Gast ist der TSV Lang-Göns II, der in der Bezirksliga A den zehnten Tabellenplatz einnimmt. Natürlich soll in eigener Halle ein Sieg herausspringen.

Saisonfinale beim Zweiten

Ihr Saisonfinale bestreiten die Damen II, die die Spielzeit gewissermaßen im Niemandsland der Bezirksliga A beenden werden. Weit entfernt vom Abstiegskampf, weit entfernt vom Aufstiegskampf. Am Samstag um 20 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft bei der TSG Leihgestern II. Eine schwierige Aufgabe zum Abschluss: Schließlich ist Leihgestern II mit 32:10 Punkten Tabellenzweiter.

Die ganze Bandbreite

Es war ein Wochenende mit der ganzen Bandbreite: Drei Heimspiele – ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage. Logisch, dass das Spitzenspiel der ersten Damen das Highlight des Wochenendes war. Der Rückblick.

Niederlage trotz großem Kampf

Es sollte nicht sein. Die ersten Damen haben eine vorzeitige Entscheidung im Titelkampf der 3. Liga Ost verpasst, mussten sich dem Tabellenzweiten SG Kleenheim mit 19:23 geschlagen geben. „Kleenheim hat verdient gewonnen“, sagte Trainer Christian Breiler nach dem Spiel. Seine Mannschaft kämpfte hervorragend, spielte allerdings in weiten Teilen sehr nervös. Dennoch schien zwischenzeitlich ein Sieg drin, man lag mit drei Toren vorne. Doch in der Schlussphase drehte Kleenheim das Spiel zu seinen Gunsten.

„Es ist für uns ein Highlight, dass wir ein solches Spiel bestreiten dürfen“, machte Breiler klar. Man musste ihm zustimmen: Die Zuschauer in der pickepackevollen Gymnasiumhalle Nidda sorgten für eine prächtige Stimmung, trieben die Mannschaft unermüdlich an. Auch für die Spielerinnen war es gewiss ein Gänsehautmoment, als sich mehrere hundert Zuschauer bereits beim Einlaufen von ihren Plätzen erhoben.

Am nächsten Samstag (17 Uhr) sind die HSG-Damen dann bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus zu Gast.

Punkte für die Zweiten

Erfolgreicher waren die zweiten Damen. Im letzten Heimspiel dieser Saison verabschiedete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft mit einem Erfolg vom eigenen Publikum. In einer umkämpften Partie sicherte man sich gegen die abstiegsbedrohte HSG Pohlheim einen knappen 25:22-Sieg und geht damit als Tabellenachter der Bezirksliga A Gießen in den letzten Spieltag.

Eine Überraschung landeten derweil im Saisonfinale die zweiten Männer. Gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV erkämpfte man sich ein 23:23-Unentschieden. Ein beachtliches Ergebnis, schließlich sind die Wetzlarer immerhin Tabellenzweiter der Bezirksliga C Süd. In diese war die HSG-Zweite vor dieser Saison aufgestiegen, verhinderte aufgrund des Punktgewinns das Abrutschen auf den letzten Platz und sicherte sich trotz personeller Rückschläge damit auf den allerletzten Drücker den Klassenerhalt! Eine echte Punktlandung also. Als Vorletzter beendet man die Runde mit 6:22 Punkten.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Natürlich, daran besteht keinerlei Zweifel, ist es kein gewöhnliches Wochenende. Die ersten Damen stehen vor dem absoluten Topspiel der 3. Liga Ost, haben den Zweiten SG Kleenheim zu Gast. Und sonst? Eingebettet ist diese Partie in einen Heimspieltag in der Gymnasiumhalle.

Meisterschaft ist möglich

Am Samstag um 18 Uhr dürfte es spannend werden in der Gymnasiumhalle: Im Spitzenspiel haben die ersten Damen die SG Kleenheim zu Gast. Die Mittelhessinnen haben nach der 25:27-Niederlage in Eddersheim drei Zähler weniger auf dem Konto, sind als Tabellenzweiter aber weiterhin der erste Verfolger. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Christian Breiler dieses Spiel oder holt einen Zähler, wäre sie Meister der 3. Liga Ost. Das an Spannung und Dramatik bereits kaum zu überbietende Hinspiel endete im November mit 23:23.

Auch dieses Mal ist das Derby ein echtes Highlight, bei dem die HSG-Damen natürlich auch auf den Heimvorteil in Form der lautstarken Unterstützung von den Rängen setzen. Für all diejenigen, die keinen Platz mehr in der Gymnasiumhalle finden sollten, wird die Partie übrigens live auf einem Bildschirm in die Hautnah-Lounge übertragen.

Die letzten Heimspiele

Den Startschuss zum Heimspieltag am Samstag liefern die zweiten Männer. Diese treffen um 14 Uhr auf die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV. Eine sehr schwierige Aufgabe, immerhin belegen die Gäste den zweiten Platz der Bezirksliga C Süd. Für die zweiten Männer der HSG ist dies übrigens das letzte Saisonspiel.

Anschließend bestreiten um 15.45 Uhr die zweiten Damen ihr letztes Heimspiel und zugleich das vorletzte Saisonspiel. Zu Gast ist die HSG Pohlheim, die auf dem vorletzten Platz der Bezirksliga A rangiert und für die es im Abstiegskampf noch um wichtige Zähler geht. Derweil wird die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft versuchen, die 22:41-Schlappe bei der FSG Klein-/Lützellinden am Donnerstag abzuhaken und zuhause in die Erfolgsspur zurückzukehren, um sich mit einem Sieg von den eigenen Zuschauern zu verabschieden.

Das für Samstag angesetzte Auswärtsspiel der ersten Männer beim Tabellenführer MSG Linden II wurde hingegen abgesagt.

Zuhause läuft’s

Auf die Heimstärke der HSG-Mannschaften war am vergangenen Wochenende erneut Verlass. Aus vier Heimspielen resultierten immerhin drei Siege, lediglich eine Niederlage stand letztlich zu Buche.

Die ersten Damen taten sich dabei lange schwer, durften am Ende aber gemeinsam mit 350 Zuschauern einen hart erarbeiteten 24:18-Erfolg gegen die SG Mainz-Bretzenheim feiern. Erst in der Schlussphase gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Breiler, die Partie zu drehen und zu ihren eigenen Gunsten zu entscheiden. Damit führt man weiterhin die Tabelle der 3. Liga Ost an. „Ich bin glücklich über den Sieg. In der zweiten Halbzeit hat mir die Körpersprache besser gefallen, da haben wir dran geglaubt“, freute sich der HSG-Coach auf der Pressekonferenz nach der Partie.

Männer liefern gute Antwort

Die ersten Männer gaben indes die richtige Antwort auf die Schlappe beim Tabellenletzten Grünberg/Mücke in der Vorwoche. Ersatzgeschwächt besiegte man die HSG Wettenberg verdient mit 28:25. Einziger Makel: Nach einer klaren Leistungssteigerung im Laufe des Spiels verpasste man es in den letzten Minuten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel verbleibt damit auf dem vierten Rang der Bezirksliga A Gießen.

Den sechsten Heimsieg in Serie – das abgesagte Spiel gegen die HSG Wettertal ausgenommen – gelang den zweiten Damen. Gegen die HSG Lumdatal II gab es einen 25:22-Heimerfolg, dessen Grundstein bereits im ersten Abschnitt gelegt wurde. Drei Spiele vor Saisonende nimmt man mit nun 18:20 Zählern den achten Platz der Bezirksliga A Gießen ein.

Die einzige Niederlage an diesem Wochenende kassierten die zweiten Männer in der Bezirksliga C Süd. Gegen die HSG Fernwald gab es absolut nichts zu holen, letzten Endes setzte es eine klare 22:39-Pleite.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Vier Heimspiele am Wochenende: Samstags in Nidda, sonntags in Gedern

Sich allzu lange mit dem vergangenen Wochenende beschäftigen? Nein. Den Blick vielmehr auf das anstehende Wochenende richten? Schon besser. Denn an diesem Samstag und Sonntag steht mal wieder die volle Ladung Handball auf dem Programm. Am Samstagabend bestreiten die beiden ersten Mannschaften in der Niddaer Gymnasiumhalle einen Heimspieltag, am Sonntagnachmittag vollführen die beiden Zweitvertretungen in Gedern selbiges.

Die ersten Damen empfangen dabei am Samstag um 18 Uhr die SG Mainz-Bretzenheim in der Gymnasiumhalle. Die Rheinland-Pfälzerinnen nehmen in der 3. Liga Ost mit 22:12 Punkten den fünften Tabellenplatz ein, haben im Endspurt dieser Saison aber durchaus die Gelegenheit, noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzusprechen. Zuletzt jedenfalls fuhr Bretzenheim zwei deutlich Siege ein: Erst gewann man beim TSV Birkenau mit 29:16, dann besiegte man die HSG Plesse-Hardenberg mit 30:18. Keine Frage also, dass auch dieses Mal wieder eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Christian Breiler wartet.

Mund abwischen, weitermachen. Das muss die Devise für die ersten Männer sein. Die überraschende 19:21-Niederlage inklusive einer schwachen Angriffsleistung beim Schlusslicht HSG Grünberg/Mücke bedeutete zwar ein Rückschlag, ändern lässt sich daran aber ohnehin nichts mehr. Also bleibt der Truppe von Trainer Thorsten Dietzel nur, es am Samstagabend (20 Uhr) gegen die HSG Wettenberg III besser zu machen. Der Gegner belegt den neunten Tabellenplatz der Bezirksliga A, hat bislang 16:22 Punkte zu Buche stehen. Die beiden Erfolge gegen den TSV Lang-Göns II (22:17) und die TSF Heuchelheim II (31:20) dürften allerdings für Selbstvertrauen gesorgt haben.

„Heimspiele in Gedern sind unsere Stärke“

Was ist noch drin im Tank der zweiten Damen? Zuletzt bereiteten personelle Engpässe einige Schwierigkeiten, sorgten auch dafür, dass bei der jüngsten 22:28-Auswärtspleite bei der HSG Hungen/Lich II nichts zu holen war. Am Sonntag um 17 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft in Gedern die HSG Lumdatal II, mit 19:15 Punkten auf Tabellenplatz sieben der Bezirksliga A stehend, zu Gast. „Heimspiele in Gedern sind unsere Stärke“, sagte Laura Eckhardt, Teamsprecherin der zweiten Damen, kürzlich dem Kreis-Anzeiger. „Daher gehen wir optimistisch ins nächste Spiel, um uns hochmotiviert dort die nächsten zwei Punkte zu sichern.“ In der Tat: Seit fünf Spielen ist man zuhause ungeschlagen.

Zuvor sind um 15 Uhr die zweiten Männer an der Reihe. Als Tabellensechster der acht Teams starken Bezirksliga C Süd hat man den Rangvierten HSG Fernwald zu Gast. Im Hinspiel mussten sich die zweiten Männer deutlich mit 23:30 geschlagen geben, wollen Fernwald in eigener Halle aber natürlich möglichst etwas abknöpfen.

In der Fremde nichts zu holen

Manchmal hilft es, Dinge aus einem positiven Blickwinkel zu betrachten. Auch dann, wenn – wie am soeben vergangenen Wochenende geschehen – keine der vier im Einsatz befindlichen Mannschaften punkten konnte. Die bittere Bilanz: Vier Spiele, null Punkte. Bedeutet aber auch, dass es am nächsten Wochenende eigentlich nur besser werden kann.

Für die ersten Damen gab es in der 3. Liga Ost beim HC Leipzig nichts zu holen. Vor einer prächtigen Kulisse von 430 Zuschauern in der pickepackevollen Halle in der Brüderstraße musste man sich dem Ex-Bundesligisten deutlich mit 22:30 geschlagen geben. Klar ist aber auch, dass die Differenz von acht Toren den Verlauf der Partie nicht wirklich widerspiegelte. Denn die Mannschaft von Trainer Christian Breiler zeigte eine alles in allem ordentliche Leistung, kämpfte sich vor den Augen von mehr als 40 mitgereisten HSG-Anhängern mehrfach wieder heran, schaffte es gegen starke Leipzigerinnen aber nicht, das Spiel zu drehen.

Überraschend punkteten auch die ersten Männer nicht. Bei der HSG Grünberg/Mücke, dem Schlusslicht der Bezirksliga A, unterlag das Team von Trainer Thorsten Dietzel aufgrund einer schwachen Angriffsleistung mit 19:21. Das hat zur Folge, dass der Meisterschaftszug sieben Spieltage vor dem Ende der Saison wohl endgültig abgefahren ist. Der Rückstand auf den formstarken Tabellenersten MSG Linden II ist somit nämlich auf sechs Zähler angewachsen.

Klare Niederlagen für die beiden Zweiten

Eine klare Pleite kassierten die zweiten Damen. Die auch dieses Mal personell arg dezimierte Truppe von Coach Steffen Kraft unterlag bei der HSG Hungen/Lich II mit 22:28. Derweil mussten die zweiten Männer mit dem 17:25 beim Tabellendritten TV Dornholzhausen zwar die vierte Niederlage in Serie einstecken, zeigten dabei aber eine ansprechende Vorstellung.