Gutes Vorbereitungsturnier für Damen

Gutes und erfolgreiches Vorbereitungsturnier für die erste Damenmannschaft der HSG Gedern/Nidda: Beim Turnier in der eigenen Halle gewann das Team von Christian Breiler beide Partien und hinterließ insgesamt einen guten Eindruck.

Gegen den Drittliga-Aufsteiger TVE Netphen gewannen die HSG-Damen mit 25:22. Gegen die zweite Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen, ebenfalls 3. Liga, zeigte man dann vor gut 70 Zuschauern eine sehr gute Leistung und setzte sich sehr deutlich mit 29:16 durch.

HSG Gedern/Nidda empfängt Drittligisten

GEDERN/NIDDA (flo). Der Ernstfall naht. In exakt vier Wochen beginnt für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda die erste Saison in der 2. Bundesliga. Bis dahin arbeitet die Mannschaft von Trainer Christian Breiler weiterhin mit viel Fleiß daran, sich in eine bestmögliche Verfassung für dieses Abenteuer zu bringen. Am Samstag will die Spielgemeinschaft mit einem kleinen Vorbereitungsturnier in der Gymnasiumhalle Nidda einen weiteren Schritt nach vorne machen.

Vormittags absolvieren die Wetterauerinnen zunächst eine Trainingseinheit, anschließend stehen zwei Testspiele an. Um 14 Uhr trifft die HSG auf den TVE Netphen, um 16 Uhr auf Bayer 04 Leverkusen II. Beide Gegner, die übrigens bereits um 12 Uhr im direkten Duell aufeinandertreffen, sind Drittligisten.

Überraschungs-Drittligist

Bei den im Siegerland beheimateten Netphenerinnen tut sich dabei eine Parallele zum Turnier-Gastgeber auf: Ebenso sensationell und unvorhersehbar wie Gedern/Niddas Aufstieg in die 2. Liga war auch jener des TVE in die 3. Liga. Für beide Clubs ist es der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Leverkusens mit zahlreichen großen Talenten, deren Ziel der Sprung ins Bundesliga-Team ist, bestückte Zweitvertretung ist indes ein etablierter Drittligist, sicherte sich in der letzten Saison zudem die deutsche A-Jugend-Meisterschaft.

Rückschlag für Mulch

„Es ist eine gute Sache, dass wir zwei Spiele gegen höherklassige Gegner haben, ohne durch die Gegend fahren zu müssen“, meint HSG-Coach Breiler. Dabei kann er personell fast, aber eben nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Linksaußen Carmelina Mulch, kürzlich operiert, hatte in der Vorwoche schon wieder gespielt, erlitt dabei aber einen Rückschlag und muss nun erst einmal wieder pausieren. Abwarten, heißt die Losung. Auch Torfrau Sandra Stroh steht nach einer Weisheitszahn-OP aktuell nicht zur Verfügung. Bei Neuzugang Aimée Mitzkat, mit einem Doppelspielrecht für die A-Jugend der HSG Hungen/Lich ausgestattet, entscheidet sich erst kurzfristig, bei welchem Team sie am Wochenende zugange ist.

Schritt für Schritt – das bleibt für die Wetterauerinnen die klare Marschroute. „Es ist ein langwieriger Prozess“, erklärt der Trainer, „in dem wir versuchen, die Mannschaft auf ein neues Level zu bekommen.“ Ob in der Abwehr, in der in den beiden heutigen Partien insbesondere die 5:1-Formation zum Einsatz kommen soll, oder im Umschaltspiel und im Positionsangriff. Gerade in puncto Angriffsspiel wird man in den nächsten Wochen bei vielen Themen in die Tiefe gehen. Nicht zuletzt sollen Gedern/Niddas Handballerinnen in Sachen Athletik auf ein ungleich höheres Niveau gehievt werden, um im Bundesliga-Unterhaus mithalten zu können. Weitere Neuzugänge für diese Mission wird es wohl keine mehr geben. „Ich gehe nicht davon aus, dass sich da noch etwas tut“, sagt Trainer Breiler.

Es wird übrigens das vorletzte Mal sein, dass sich seine Mannschaft in der diesjährigen Vorbereitung dem heimischen Publikum präsentiert. Nächste Woche testet die HSG beim Zweitliga-Konkurrenten SG 09 Kirchhof und nimmt am Folge-Wochenende am Lotto-Cup in Ludwigsburg teil, ehe acht Tage vor dem Saisonstart das letzte Heim-Testspiel gegen die Kurpfalz Bären ansteht.

Dauerkartenverkauf

Das heutige Turnier nutzt die HSG Gedern/Nidda, um den Verkauf der Dauerkarten zu starten. Eine Karte für alle 15 Zweitliga-Heimspiele kostet 125 Euro, ermäßigt sind es 80 Euro. Die Preise für einzelne Tickets werden sich in der neuen Saison auf 10 Euro beziehungsweise ermäßigt auf 7 Euro belaufen. Alle Dauerkarteninhaber haben freien Eintritt für sämtliche Spiele der weiteren HSG-Teams.

Quelle: Kreis-Anzeiger (11.08.2018)

Vorbereitungsturnier mit zwei Drittligisten

Am Samstag steigt in der Gymnasiumhalle Nidda ein kleines Vorbereitungsturnier. Drei Mannschaften sind dabei: Die HSG Gedern/Nidda, Bayer 04 Leverkusen II und der TVE Netphen.

Leverkusen II spielt sein einigen Jahren in der 3. Liga und ist aufgrund vieler Duelle mit den HSG-Damen bestens bekannt. Leverkusens Mannschaft besteht Jahr für Jahr aus vielen herausragenden Talenten. So hat sich Bayers Bundesliga-Zweite als feste Größe in Liga drei etabliert.

Der TVE Netphen hingegen ist ein völlig neues Gesicht. Die Nordrhein-Westfälinnen sind als Oberliga-Meister in die 3. Liga aufgestiegen und fiebern ihrer ersten Saison in dieser Spielklasse entgegen.

Spielplan: HSG beginnt um 14 Uhr 

Drei Teams sind am Samstag dabei: Netphen, Leverkusen und die HSG-Damen.

Es sind also zwei interessante Gegner in der Gymnasiumhalle zu Gast. Alle drei Teams werden das Turnier nutzen, um weiter zu testen und das eigene Spiel zu verfeinern.

Der Spielplan sieht vor, dass zum Auftakt um 12 Uhr Netphen und Leverkusen II aufeinandertreffen. Um 14 Uhr spielt die HSG gegen Netphen, um 16 Uhr trifft das Breiler-Team auf Leverkusen.

Verkauf der Dauerkarten startet

Im Rahmen des Turniers beginnt zudem der Dauerkartenverkauf. Vollzahler erhalten das Saisonticket für 125€, ermäßigt kostet die Dauerkarte 80€. Darin enthalten sind nicht nur alle Heimspiele der Damen in der 2. Bundesliga, sondern die Dauerkarte gewährt außerdem freien Eintritt für sämtliche weitere Heimspiele anderer HSG-Teams.

Wer seine Dauerkarte am Samstag kauft, erhält außerdem freien Eintritt zum Vorbereitungsturnier.

Turnier in Niddaer Halle

GEDERN/NIDDA – (flo). Eine weitere Standortbestimmung für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda: Am Samstag richtet der Zweitliga-Aufsteiger ein Vorbereitungsturnier in der heimischen Gymnasiumhalle Nidda aus. Teilnehmen werden der etablierte Drittligist Bayer 04 Leverkusen II und Drittliga-Neuling TVE Netphen. Um 12 Uhr treffen zum Turnierauftakt Leverkusen und Netphen aufeinander. Die HSG Gedern/Nidda misst sich um 14 Uhr zunächst mit Netphen und abschließend um 16 Uhr mit Leverkusens Bundesliga-Reserve. Die Spielgemeinschaft wird im Rahmen des Turniers zudem den Dauerkartenverkauf starten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (08.08.2018)

Trainingslager von Zweitligist HSG Gedern/Nidda schweißtreibend

GEDERN/NIDDA (flo). Trainiert, trainiert, gespielt. Noch einmal trainiert, noch einmal gespielt. Am Wochenende haben die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda bei tropischen Temperaturen ein Kurz-Trainingslager in eigener Halle absolviert und in diesem Rahmen zudem zwei weitere Testspiele bestritten. Eines endete mit einem knappen Sieg, eines mit einer deutlichen Schlappe. Auch der Teamgeist wurde nochmals gestärkt.

HSG Gedern/Nidda – TSG Ober-Eschbach 22:21 (11:10): Die Wetterauerinnen legten gegen den Drittligisten Ober-Eschbach einen fantastischen Start hin. Die 3:2:1-Abwehr präsentierte sich in hervorragender Verfassung, gestattete dem Gegner keinerlei Freiheiten, sondern generierte vielmehr einige Ballgewinne und erzielte auf diese Weise einfache Gegenstoßtore. Nach acht Minuten führte die HSG mit 3:0, kassierte erst nach fast neun Minuten den ersten Gegentreffer. „Die ersten 15 Minuten waren optimal, generell war die Abwehr das gesamte Spiel über gut. Die Mädels haben das umgesetzt, was wir trainiert haben“, lobte HSG-Trainer Christian Breiler, der den Fokus zuletzt auf die Defensivarbeit gelegt hatte. Weil sich seine Mannschaft in der Folge im Angriff zwar gute Einwurfmöglichkeiten erspielte, diese aber häufig vergab, gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Zur Pause führte Gedern/Nidda mit 11:10. Ein Resultat, das nicht ganz korrekt war, da Schiedsrichter und Sekretäre den Gästen einen Treffer schlichtweg nicht gutgeschrieben hatten.

Im zweiten Abschnitt merkte man der HSG die Müdigkeit nach zuvor zwei Trainingseinheiten an. Würfe aus dem Rückraum waren zu schwach, freie Chancen blieben ungenutzt. Ober-Eschbach, das etwa auf seine Torjägerin Juliane Grauer verzichten musste, drehte das Spiel, lag in der 50. Minute mit 19:17 vorne. Mit der siebten Feldspielerin nahm Gedern/Niddas Angriffsspiel in der Schlussphase jedoch wieder an Fahrt auf, auch in der Deckung legte man noch einmal eine Schippe drauf, die eingewechselte Torfrau Sandra Elisath entschärfte zudem einige Bälle. Die Breiler-Sieben glich die Partie wieder aus, ehe Kreisläuferin Jessica Schmeißer nach schönem Anspiel von Rückraumakteurin Sabine Eisenacher den 22:21-Siegtreffer erzielte. „Das Ergebnis ist zwar ohne Wert, aber es war gut, dass wir uns in der zweiten Halbzeit zurückgekämpft und gewonnen haben“, resümierte der Trainer.

HSG Gedern/Nidda: Elisath, Heß; Rösner (2), Schüler (5), Niebergall (1), Kraft (2), Patz, Thiele (2), Mitzkat, Schmeißer (1), Mulch, Eisenacher (2), Amos (2/1), Nowak (2), Schindler (3/2).

TSG Ketsch – HSG Gedern/Nidda 37:26 (21:12): Die Kurpfalz Bären, letztes Jahr Tabellendritter in der 2. Bundesliga, zeigten dem Aufsteiger aus der Wetterau, welch rauer Wind in der neuen Spielklasse weht. Von Anfang an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, blieben bei einer Drei- oder Vier-Tore-Differenz allerdings halbwegs auf Tuchfühlung. Doch der Kräfteverschleiß auf der einen und das effektive Tempospiel der Kurpfalz Bären aus einer starken 5:1-Abwehr heraus auf der anderen Seite sorgten dafür, dass der Abstand vor der Pause rasant anwuchs. Aus einem 10:13- wurde so ein 12:21-Rückstand.

Gedern/Nidda musste für jedes Tor viel Aufwand betreiben, sah sich auch in der Defensive gänzlich neuen Herausforderungen ausgesetzt. Auch im zweiten Durchgang blieb es deshalb eine eindeutige Angelegenheit, beim 26:16 führten die Kurpfalz Bären erstmals mit zweistelliger Differenz, trieben den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 14 Tore in die Höhe. Letztlich unterlag Gedern/Nidda mit 26:37. „Fehler werden auf diesem Niveau gnadenlos bestraft, das ist klar. Dieses Spiel zeigt uns, dass wir in jedem Spiel ans Limit gehen und die Fehler reduzieren müssen. Im Angriff haben wir bislang allerdings noch nicht viel gemacht“, ordnete Breiler ein. „Unabhängig vom Ergebnis haben die Mädels eine ordentliche Leistung abgeliefert.“

HSG Gedern/Nidda: Stroh, Heß; Rösner (3), Schüler (3), Niebergall, Kraft, Mitzkat, Schindler (8/5), Thiele, Pfaff (2), Schmeißer (1), Amos (3/1), Eisenacher (6), Becker, Nowak.

Nachdem das sportliche Programm vollendet war, ließen Gedern/Niddas Handballerinnen den Tag im Vogelsberg ausklingen. Mehrere Fans hatten die Mannschaft nach Sichenhausen zu einer Grillfeier eingeladen. „Das war eine ganz tolle Veranstaltung, bei der wir auch außerhalb der Halle Zeit zusammen verbringen konnten“, sagte Breiler. Gestern frühstückte die Mannschaft zusammen – und genoss dann einen freien Sonntag. „Ich bin mit dem Wochenende insgesamt absolut zufrieden, die Mannschaft hat gut gearbeitet“, zog der HSG-Trainer ein positives Fazit des Trainingslagers.

Am nächsten Wochenende richtet die HSG Gedern/Nidda ein Vorbereitungsturnier in der heimischen Gymnasiumhalle aus. Zu Gast sein werden die beiden Drittligisten Bayer Leverkusen II und TVE Netphen.

Quelle: Kreis-Anzeiger (06.08.2018)

Der Sommerhitze getrotzt

Auch wenn sich das Thermometer am Wochenende konstant deutlich über 30 Grad bewegte, hat die erste Damenmannschaft der HSG Gedern/Nidda ein Trainingslager in der Niddaer Gymnasiumhalle mitsamt zwei Testspielen hinter sich gebracht.

Am Freitagabend traf die Mannschaft von Trainer Christian Breiler auf den Drittligisten TSG Ober-Eschbach, bestens bekannt aus vielen Ligaduellen in den letzten Jahren. Zuvor hatte die Mannschaft bereits zwei Trainingseinheiten absolviert. In einer größtenteils ausgeglichenen Partie wussten die HSG-Damen insbesondere in der Abwehr zu überzeugen. Dank einer starken Schlussphase belohnte sich der Zweitliga-Neuling am Ende mit einem 22:21-Erfolg.

Trainer ist vollauf zufrieden 

Tags darauf hingen die Trauben beim starken Zweitligisten Kurpfalz Bären ungleich höher. Das Team aus Ketsch ließ den HSG-Damen keine Chance, spielte seine Überlegenheit aus und setzte sich mit 37:26 durch.

Trainer Breiler war sowohl mit den Testspielen als auch mit dem Trainingslager insgesamt einverstanden. „Ich bin mit dem Wochenende absolut zufrieden. Die Mädels haben gut gearbeitet“, sagte er.

Party in Sichenhausen

Am Samstagabend wurde dann gefeiert. Einige Fans hatten die Mannschaft zum Grillen an die Teiche in Sichenhausen im Vogelsberg eingeladen. „Eine tolle Veranstaltung“, bedankte sich Breiler für die Einladung. Bis tief in die Nacht verbrachten Mannschaft, Fans und Verantwortliche bei traumhaftem Wetter einen schönen Abend.

Drei Tests bringen erste Erkenntnisse

Aller Anfang ist schwer. Das erste Testspiel-Wochenende endete für die ersten Damen der HSG Gedern/Nidda mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Am Freitag unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Breiler beim Landesligisten TSG Leihgestern mit 24:25. Am Samstag gab es dann zunächst einen 31:27-Sieg gegen den Oberligisten TSG Oberursel und anschließend eine knappe 27:28-Niederlage gegen den Drittligisten TSG Eddersheim.

Nächste Tests gegen Ober-Eschbach und Kurpfalz Bären

Am nächsten Wochenende stehen im Rahmen eines Trainingslagers weitere Vorbereitungsspiele an. Am Freitagabend um 18.30 Uhr ist Ost-Drittligist TSG Ober-Eschbach in der Niddaer Gymnasiumhalle zu Gast, ehe die HSG-Damen am Samstag um 15 Uhr beim künftigen Zweitligakonkurrenten Kurpfalz Bären antreten.

Gedern/Nidda unterliegt Landesligist

LINDEN – (dio). Überraschung: Neu-Zweitligist HSG Gedern/Nidda hat sein Testspiel bei den Handballerinnen des Landesliga-Aufsteigers TSG Leihgestern zum 125. Geburtstag der TSG mit 24:25 (13:13) verloren. Gastgeber Leihgestern konnte sich gegenüber den bisherigen Testspielen deutlich steigern.

TSG-Trainerin Jonna Jensen meinte: „Es war ein Highlight, gegen den Zweitligisten spielen zu dürfen.“ Vor 150 Zuschauern in der sommerlich aufgeheizten Lindener Stadthalle war der Sieg der TSG verdient. Hoch engagiert gingen alle Spielerinnen des 16-köpfigen Kaders zu Werke. Auch wenn die HSG Gedern/Nidda angesichts eines hohen Trainingspensums unter ihren Möglichkeiten blieb, war es überraschend, wie Leihgestern nicht nur mithielt, sondern immer wieder die Führung übernahm.

TSG Leihgestern – Gedern/Nidda 25:24

Beide Teams ließen in dem schnell geführten Spiel einige Tormöglichkeiten aus, zeichneten sich aber durch gute Abwehrarbeit aus. Im ersten Durchgang bedeutete das 11:8 (16.) die höchste Führung der Gastgeberinnen. Nach der Pause (13:13) erhöhte Gedern/Nidda das Tempo und ging beim 16:17 (43.) erstmals nach dem 7:6 (10.) wieder in Führung. Anschließend kämpfte sich die TSG ins Spiel zurück und führte beim 25:22 (57.) vorentscheidend.

Leihgestern: Glitsch, Schnaubelt; D. Kunzig (1), van Wickern (1), Heller (1), Clausius (1), Walther (5/5), Penning (3), Fina, Appel (3), Schulz (3), Friedrich (1), N. Kunzig, Viebahn, Faber (3), Steinhaus 3). Gedern/Nidda: Stroh, Elisath; Heß, Schüler (6), Mitzkat (1), Niebergall (2), Kraft (1), Rösner (1), Thiele (1), Pfaff (2), Eisenacher (4), Becker (4), Schindler (2). SR: Kümpel/Weiser (Hungen) – Z: 150.

Quelle: Gießener Anzeiger / Kreis-Anzeiger (30.07.2018)

Damen testen am Wochenende gleich drei Mal

Seit Montag läuft bei den ersten Damen der zweite Teil der Vorbereitung auf die erste Saison in der 2. Bundesliga. Ab heute stehen dann auch die ersten Testspiele an. An diesem Wochenende sind es gleich deren drei.

Am heutigen Freitag bestreiten die HSG-Damen um 20 Uhr die erste Vorbereitungspartie bei der in die Landesliga zurückgekehrten TSG Leihgestern, die derzeit ihr 125-jähriges Jubiläum feiert. Am Samstag geht es dann in eigener Halle weiter. Um 14 Uhr empfängt die Mannschaft von Christian Breiler den Oberligisten TSG Oberursel, um 17 Uhr geht es dann weiter mit dem dritten Testspiel gegen den Ost-Drittligisten TSG Eddersheim.

Am nächsten Wochenende stehen übrigens zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am Freitagabend zuhause gegen den Drittligisten TSG Ober-Eschbach, am Samstag dann beim Zweitliga-Konkurrenten Kurpfalz Bären aus Ketsch.

Gedern/Nidda im Vorbereitungsstress

GEDERN/NIDDA – (flo). Einen Vorteil haben die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in ihrer Rolle als Aufsteiger in die 2. Bundesliga zweifelsohne: Die Möglichkeit einer längeren Vorbereitungsphase. Während die nicht erst aufgestiegene Konkurrenz noch bis Ende Mai im Zweitliga-Spielbetrieb ran musste und deshalb erst zwischen Anfang und Mitte Juli ins Training einstieg, beginnt für die Wetterauerinnen nach einer fünfwöchigen ersten Phase am Montag bereits Teil zwei der Vorbereitung.

Mit dem ersten Abschnitt war Gedern/Niddas Trainer Christian Breiler zufrieden, viele Laufeinheiten standen auf dem Programm, beim Athletiktraining wurde aber auch der Ball bereits frühzeitig eingebunden, regelmäßig waren 15, 16 Spielerinnen im Training. „Die Mädels haben gut mitgearbeitet“, lobt der 41-Jährige. Sein spielendes Personal war auch in der zwei Wochen langen Pause nicht gänzlich untätig, durfte zwar mal durchpusten, absolvierte aber läuferische und athletische Übungen, um das Trainingslevel zu halten.

„Die Mannschaft“, sagt Breiler, „weiß, was im August auf uns zukommt, da müssen wir bestens vorbereitet reingehen.“ Das Pensum hat es in sich, viele freie Tage sieht der Trainingsplan bis zum Saisonstart am 8. September beim BSV Sachsen Zwickau nicht mehr vor. Unter der Woche steht in den kommenden sieben Wochen an vier Tagen Training auf dem Programm, auch die Wochenenden sind mit wenigen Ausnahmen vollgepackt mit Training und Testspielen, zwei Kurz-Trainingslager stehen an.

Acht Testspiele

Acht Vorbereitungsspiele wird die Spielgemeinschaft absolvieren, dazu kommen weitere Spiele bei zwei Turnieren. Absichtlich hat man versucht, viele Tests gegen starke Gegner zu organisieren. „Unser Ziel ist es, von Anfang an auf ein höheres Niveau zu kommen und uns ein Stück weit an das neue Niveau zu gewöhnen“, erklärt Breiler.

Das erste Vorbereitungsspiel bestreiten die Wetterauerinnen am Freitag, 27. Juli, beim Landesligisten TSG Leihgestern, tags darauf stehen in der Niddaer Gymnasiumhalle Partien gegen die TSG Oberursel (Oberliga Hessen) und TSG Eddersheim (3. Liga Ost) auf dem Programm. Weitere Testspielgegner sind die Zweitligisten TSG Ketsch (4. August) und SG Kirchhof (18. August) sowie die Drittligisten TSG Ober-Eschbach (3. August), TSG Ketsch II (31. August) und 1. FC Köln (1. September).

Neben der Teilnahme am hochklassigen Lotto-Cup in Ludwigsburg am 25./26. August richtet die HSG Gedern/Nidda dieses Jahr zudem ein Vorbereitungsturnier in der eigenen Halle aus. Der starke Drittligist Bayer Leverkusen II wird dabei sein, ebenso Drittliganeuling TVE Netphen, möglicherweise stößt noch eine vierte Mannschaft dazu.

Inhaltlich stehen in der zweiten Vorbereitungsphase diverse Themen auf der Agenda. Die Abwehr soll nicht nur in der 6:0-Formation stabil sein, sondern auch in offensiveren Deckungssystemen. Auf eben dieser Basis soll das Gegenstoßspiel fußen. „Wir brauchen ein schnelles Spiel nach vorne, müssen uns in der zweiten Welle steigern“, betont Breiler. Neben der Arbeit an der Deckung und am flotten Umschalten in beide Richtungen soll der Positionsangriff in vielen Facetten verfeinert werden. „Wir wollen im Angriff variabel und körperbetonter spielen, viel mehr in die Tiefe gehen“, skizziert der HSG-Trainer.

Auch das Thema siebte Feldspielerin ist wieder aktuell, in der Vorsaison griff die Spielgemeinschaft kaum zu diesem Mittel. Ausprobieren möchte man es in der Vorbereitung allerdings auf jeden Fall. Schließlich könnte es durchaus ein taktischer Kniff sein, um gegen die robusten Deckungen in der 2. Bundesliga Durchschlagskraft zu entwickeln. „Es wird sich zeigen, wie gut das klappt“, meint Breiler. „Da wir körperlich unterlegen sind, ist das sicherlich ein Mittel. Aber dafür muss es hundertprozentig funktionieren.“

Heim-Premiere 15. September

Klarheit herrscht mittlerweile hinsichtlich des Spielplans. Nach dem Auswärtsauftakt in Zwickau hat Gedern/Nidda am 15. September zur Zweitliga-Heimpremiere den TV Beyeröhde zu Gast. Am 29. September gibt dann der SV Werder Bremen seine Visitenkarte in der Gymnasiumhalle ab. Beide Derbys wird die HSG in der Hinrunde zunächst auswärts bestreiten: Am 10. November beim 1. FSV Mainz 05, am 5. Januar bei der SG Kirchhof.

Quelle: Kreis-Anzeiger (22.07.2018)