Erstes Zweitliga-Punktspiel führt HSG Gedern/Nidda nach Zwickau

Die Spannung steigt. Am Samstag (17 Uhr) starten die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda in das Abenteuer 2. Bundesliga. Beim Liga-Dino BSV Sachsen Zwickau bestreitet der Aufsteiger aus der Wetterau in der Sporthalle Neuplanitz das erste Zweitligaspiel seiner Vereinsgeschichte.

Samstag, 17 Uhr Sachsen Zwickau – Gedern/Nidda

„Wir freuen uns einfach auf die Saison“, sagt Gedern/Niddas Trainer Christian Breiler. Wohlwissend, dass der Auftakt mit der Auswärtspartie beim Vorjahressiebten Zwickau nicht gerade dankbar ist. „Das ist eine echte Hausnummer, eine richtig, richtig schwere Aufgabe“, befindet der HSG-Coach. Klar ist aber auch: Einfache Gegner gibt es für seine Mannschaft in dieser Liga ohnehin nicht. Das zeigt bereits der Blick auf das Startprogramm. Nach dem Spiel in Zwickau empfängt man am nächsten Samstag zuhause den als Titelkandidat gehandelten TV Beyeröhde-Wuppertal, danach folgen die Duelle mit dem VfL Waiblingen (A) und dem SV Werder Bremen (H). Breiler meint: „Wenn wir da punkten, wäre das schon außergewöhnlich.“

Wo die HSG in Sachen Konkurrenzfähigkeit steht, lässt sich vorab nur schwer erahnen. In den Testspielen überzeugte der Neuling stellenweise mit starken Leistungen, kassierte aber etwa beim Zweitligisten SG Kirchhof auch eine 29:48-Klatsche. „In der 3. Liga“, urteilt der Trainer, „hat gegen Aufsteiger auch mal eine durchschnittliche Leistung gereicht. In der 2. Liga reicht das nicht, um gegen irgendwen zu punkten. Es ist extrem wichtig, immer volle Pulle zu gehen.“

Die Wetterauerinnen müssen und werden einen Anpassungsprozess an dieses Niveau durchleben. Es ist schließlich an vielen Stellschrauben zu drehen. Im Angriff ist nicht nur mehr Konstanz notwendig, sondern auch eine höhere Ballgeschwindigkeit, um die im Vergleich zur 3. Liga viel stärkeren Defensivreihen in Bewegung zu bringen und Räume zu kreieren. Auch das Tempospiel muss verfeinert werden – in beide Richtungen. Beim Umschalten nach vorne erwartet Breiler, „dass wir mehr richtige Entscheidungen fällen“. Und in der Rückwärtsbewegung? Da muss es nun nach Ballverlusten natürlich noch schneller gehen. Auch die in bestimmten Konstellationen unvermeidbaren Abwehr/Angriff-Wechsel werden angesichts des insgesamt verschärften Tempos in dieser Spielklasse zu einer Herausforderung.

Amos’ Einsatz gefährdet

Ärgerlich ist für den Aufsteiger, dass sich auf den letzten Metern einer sehr zufriedenstellenden Vorbereitung personelle Probleme eingestellt haben. Für die letzten Testspiele fielen gleich drei Spielerinnen verletzungsbedingt aus. Immerhin: Rückraumspielerin Hanna Rösner (Zerrung) und Kreisläuferin Leonie Nowak (Verstauchung und Zerrung der Halswirbelsäule) trainierten in dieser Woche wieder. Einem Einsatz steht bei beiden nichts im Wege. Ein Fragezeichen hingegen bleibt bei Neuzugang Kristin Amos. Die wurfstarke Rückraumlinke hatte sich vor zwei Wochen beim Turnier in Ludwigsburg verletzt, musste aufgrund eines Blutergusses unter der Knieschiebe pausieren und konnte in den letzten beiden Wochen kaum trainieren. „Man muss schauen, ob das bei ihr für einen Einsatz reicht“, erklärt Christian Breiler.

In Zwickau werden sich die Wetterauerinnen nicht nur auf eine gut gefüllte und stimmungsvolle Halle, sondern vor allem auf einen hochkarätigen Gegner einstellen müssen. Das dokumentiert allein die Zielsetzung: Platz sieben. „Natürlich wollen wir uns nicht verschlechtern gegenüber dem Vorjahr. Diese Leistung sollte man schon bestätigen“, erklärte der neue Trainer Rüdiger Bones der Freien Presse. Und die HSG? Breiler sagt: „Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren.“ Und dem BSV Sachsen Zwickau damit so gut wie möglich Paroli bieten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (08.09.2018)

Neuling gibt Zweitligadebüt in Neuplanitz

Über das neu formierte Zweitliga-Team den BSV Sachsen hat „Freie Presse“ in den vergangenen Wochen viel geschrieben, über den heutigen Auftaktgegner ist nur wenig bekannt. Zu Gast ist eine Mannschaft, die vorher noch nie in Neuplanitz aufgelaufen ist.

Für die HSG Gedern/Nidda, als Vizemeister (hinter Kleenheim) der 3.Liga Ost aufgestiegen, wird es das erste Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte. Die Spielgemeinschaft aus der südhessischen Kleinstadt im Nordosten des Wetteraukreises ist der einzige aktuelle Zweitligist, der zuvor noch nie in dieser Liga gespielt hat. Die 34-jährige Johanna Becker (ehemals TV Lützellinden, TV Ortenberg, FSG Ober-Eschbach/Vortaunus) und die 27-jährige Kreisläuferin Leonie Nowak (ein Jahr bei HSG Kleenheim) sind die einzigen Spielerinnen im derzeitigen Kader der HSG, die bereits Zweitligaerfahrung gesammelt haben. Ihre letzten beiden Testspiele vor dem Saisonstart hat die Mannschaft von Trainer Christian Breiler jeweils gegen Drittligisten knapp verloren: gegen die Kurpfalz-Bären II gab es eine 28:29-Niederlage, und beim 1. FC Köln unterlag man mit 27:29. Beim stark besetzten internationalen Lotto-Cup in Ludwigsburg, wo der BSV Sachsen auf Rang 3 landete, belegte Gedern/Nidda den 10. Platz. Zwickau ist klarer Favorit. Unterschätzen darf man den Aufsteiger aber nicht. (tc)

Anwurf: am Sonnabend um 17 Uhr in der Sporthalle Neuplanitz. Die Partie wird vom Schiedsrichtergespann Tolga Karamuk und Nikos Seliger aus Berlin geleitet.

Quelle: Freie Presse (08.09.2018)

HSG Gedern/Nidda startet in Zwickau ins Abenteuer 2. Bundesliga

Das Abenteuer startet! Am Samstag um 17 Uhr bestreitet die HSG Gedern/Nidda das erste Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte. Dabei ist der Aufsteiger aus dem hessischen Wetteraukreis beim BSV Sachsen Zwickau zu Gast.

Bei der Spielgemeinschaft sind nach zwölf Wochen Vorbereitung mit über 50 Trainingseinheiten, zehn Testspielen und einem Vorbereitungsturnier alle Beteiligten froh, dass die Spielzeit endlich startet. „Wir freuen uns einfach auf die Saison“, sagt Trainer Christian Breiler. Auch deshalb, weil die 2. Bundesliga für den ganzen Verein ein absolutes Highlight ist. Dass sich der Verein je in solchen Sphären bewegen würde, hätten wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten für möglich gehalten. Eine famose Leistung des jungen Teams in der letzten Saison der 3. Liga Ost gepaart mit einem dramatischen Aufstiegsfinale machte das Unmögliche allerdings möglich.

Neue Liga, gleichbleibende Philosophie

Klar ist, dass die Mannschaft nun einige Zeit brauchen wird, um sich an die neue Umgebung anzupassen, um sich im Bundesliga-Unterhaus zu akklimatisieren. Der HSG-Coach erklärt: „Es wird wichtig sein, dass wir uns so schnell wie möglich an den Handball gewöhnen, der in der dieser Liga gespielt wird.“ Und an die bärenstarken Gegner, auf die man nun Woche für Woche treffen wird.

Erfahrungswerte gibt es kaum. Mit Johanna Becker und Leonie Nowak haben nur zwei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader schon einmal in der 2. Liga gespielt, allerdings beide nur ein Jahr. Auf hochkarätige Verpflichtungen wurde verzichtet. „Wir schenken unseren Spielerinnen das Vertrauen und gehen das Abenteuer 2. Liga mit den Spielerinnen aus der Region an, statt Externe und Unbekannte zu verpflichten“, sagt Breiler.

Die etwa 400 Kilometer weite Reise nach Zwickau tritt der Aufsteiger selbstverständlich als krasser Außenseiter an. „Das ist eine richtig, richtig schwere Aufgabe, eine echte Hausnummer. Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren“, blickt Breiler dem Saisonstart entgegen. Wie eindeutig die Rollen verteilt sind, zeigt alleine der Blick auf die Saisonziele beider Teams: Zwickau peilt die Bestätigung der Vorjahresplatzierung an – Rang sieben. Für die HSG Gedern/Nidda indes geht es einzig und allein um den Klassenerhalt. Die Punkte dafür sind natürlich insbesondere in den Heimspielen einzufahren.

Das erste Heimspiel

Apropos: Den ersten Heimauftritt in der neuen Spielklasse hat die HSG am Samstag, den 15. September. Um 18 Uhr wird dann der hochgehandelte TV Beyeröhde-Wuppertal in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast sein. Die Vorfreude darauf ist groß: „Wir freuen uns natürlich riesig auf das erste Heimspiel und hoffen, dass die Halle richtig voll wird“, sagt HSG-Coach Breiler.

Die neuen Gesichter bei der HSG Gedern/Nidda

Gedern/Nidda (flo). Vier tatsächlich neue Gesichter sind zum Kader des Zweitliga-Aufsteigers HSG Gedern/Nidda dazu gestoßen. Für den Notfall steht zudem Routinier Nadin Patz wieder zur Verfügung. Wir stellen die fünf Zugänge vor.

Kristin Amos

Die vom Oberligisten SG Bruchköbel gekommene Rückraumspielerin ist zweifelsohne eine Hoffnungsträgerin für die HSG. Die 20-Jährige bringt eine ordentliche Robustheit mit, verfügt über einen starken Wurf aus der zweiten Reihe und besitzt Durchsetzungsvermögen beim Weg in die Tiefe, ist generell zweikampfstark, spielt gut mit dem Kreis und mit Außen zusammen. Mit 1,80 Metern Körpergröße ist Amos die größte Akteurin bei den Wetterauerinnen. „Kristin steht uns mit ihrer individuellen Qualität gut zu Gesicht“, sagt Trainer Christian Breiler. Im linken Rückraum ist sie als Nummer eins gesetzt, kann zudem in der 6:0-Deckung im Innenblock agieren. Amos erzielte in der letzten Oberliga-Saison 214/69 Treffer und spielt in der Polizeinationalmannschaft.

Sandra Elisath

Die Torfrau wechselte vom Landesligisten HSG Lumdatal an die Nidda. Elisath ist 22 Jahre alt und 1,78 Meter groß. Gemeinsam mit Anne Heß wird sie das Gros der Spielzeit im Tor abdecken. Der Neuzugang ist eine absolute Teamplayerin und betont: „Auch im Tor geht es nicht, ohne ein Team zu sein. Man muss sich gegenseitig unterstützen. Persönlich möchte ich mich natürlich weiterentwickeln.“ Der Trainer befindet: „Sandra hat sich richtig gut eingefügt, ist sehr ehrgeizig.“ Insbesondere bei Tempogegenstoßpässen muss sie sich allerdings noch ans Harz gewöhnen.

Aimée Mitzkat

Ein Talent für die Zukunft. Ihre Verpflichtung ist im Grunde ein Vorgriff auf das nächste Jahr. Die 17-Jährige hat ein Zweitspielrecht für die A-Jugend der HSG Hungen/Lich, wird dort spielen und soll bei der HSG Gedern/Nidda über die Trainingsbeteiligung ans Harz sowie an höhere Aufgaben herangeführt werden. Mitzkat ist sowohl im Rückraum als auch auf Außen einsetzbar. „Es macht Spaß, in einer Mannschaft zu spielen, in der die Leistung und der Zusammenhalt so gut sind“, sagt der Jungspund. „Aimée hat ein starkes Eins-gegen-Eins und einen guten Wurf, benötigt aber Zeit, um bei uns mit reinzuwachsen“, erklärt Breiler.

Carmelina Mulch

Eine gewissermaßen aufgeschobene Verpflichtung. Bereits vor über einem Jahr hatte Mulch bei der HSG mittrainiert. Nach dem Abitur ging es aber zunächst für ein Jahr nach Australien – siebeneinhalb Monate als Au-pair, den Rest der Zeit zum Reisen an der Ostküste. Die 20-jährige Linksaußen gesteht: „Ich habe in Australien nur drei, vier Mal Handball gespielt und generell nicht viel Sport gemacht.“ Krankheitsbedingt konnte sie zudem nicht die gesamte Vorbereitung absolvieren. Breiler stellt klar: „Da müssen wir erstmal ein bisschen was aufholen.“ Grundsätzlich verfügt die 1,76 Meter große Mulch über einen guten Wurf und gilt als schnell. Zuletzt hatte sie mit der HSG Hungen/Lich in der A-Jugend-Oberliga gespielt, dort diverse Titel eingefahren und auch bei der ersten Frauenmannschaft ausgeholfen. Perspektivisch soll Mulch als Back-up für Isabell Schüler aufgebaut werden.

Nadin Patz

Von Stammkraft über Zuschauer zu Stand-by-Spielerin. Ihre Karriere hatte die langjährige Leistungsträgerin Nadin Patz eigentlich mit Ablauf der Saison 2016/17 beendet, allerdings auch in der vergangenen Saison immer mal wieder mittrainiert. Nun wagt die 35-Jährige zwar kein fulminantes Comeback, steht der HSG aber für den Notfall zur Verfügung und trainiert in Abhängigkeit von beruflichen Pflichten regelmäßig mit. Sollten sich Leonie Nowak oder Jessica Schmeißer verletzen, steht Kreisläuferin Patz parat, in einen Konkurrenzkampf geht sie allerdings nicht. „Wenn Not am Mann ist, bin ich natürlich für die Mannschaft da“, erklärt sie. In der Vorbereitung war Patz bereits bei einigen Spielen dabei. „Für mich ist sie eine große Hilfe im Trainingsprozess, sie ist sehr erfahren und gibt den jungen Spielerinnen Hilfestellungen“, sagt Breiler. Als Lizenzspielerin wurde Patz zunächst nicht gemeldet.

Quelle: Kreis-Anzeiger (06.09.2018)

Es geht wieder los: Heimspieltag am 15. September

Der September hat gerade angefangen. Am kommenden Samstag starten die ersten Damen der HSG beim BSV Sachsen Zwickau in die erste Saison in der 2. Bundesliga. Am 15. September steht dann in der Gymnasiumhalle Nidda das erste Heimspiel an: Mit dem TV Beyeröhde-Wuppertal ist gleich ein richtig harter Brocken in der Wetterau zu Gast. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Für die erste Männer-Mannschaft startet an diesem Tag die neue Saison in der Bezirksliga A Gießen. Um 20 Uhr hat die Truppe von Neu-Trainer Andreas Nau den TSV Södel zum Wetterau-Derby zu Gast.

Handball-Abend auch in dritter Auflage ein voller Erfolg

Auch der dritte Handball-Abend der HSG Gedern/Nidda war ein voller Erfolg. Im Kursaal des Kurhauses Bad Salzhausen wurden den Sponsoren und Sympathisanten des Vereins die erste Männer- und erste Frauen-Mannschaft präsentiert. 140 Gäste hatten sich eingefunden. Wie bereits im Vorjahr führte der frühere ARD- und HR-Moderator Werner Damm durch die kurzweilige Veranstaltung .

Männerteam strebt nach oben

Damen-Trainer Christian Breiler und Vorsitzender Martin Schindler im Talk mit Moderator Werner Damm.

Bei der Vorstellung der ersten Männer-Mannschaft brachte der neue Trainer Andreas Nau klare Ambitionen für die neue Saison in der Bezirksliga A zum Ausdruck. „Unser Ziel ist klar nach oben ausgerichtet, da die Mannschaft schon jetzt das Potenzial hat, eine Liga höher zu spielen“, sagte er. Anschließend stellte der neue Kapitän Johannes Eckhardt sehr humorig die Neuzugänge und das gesamte Team vor.

Ein großes Lob für die Mannschaft gab es vom HSG-Vorsitzenden Martin Schindler: „Die Männer stehen leider im Schatten der Frauen. Sie opfern ihre geliebte Dienstagstrainingszeit, damit die Frauen vernünftig trainieren können. Sie sagen ein Auswärtsspiel ab, um beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei zu sein. Sie stehen total hinter dem Verein, hinter der Frauenmannschaft. Wenn irgendwelche Dienste zu machen sind, findet sich immer einer. Das ist klasse, was die Jungs machen.“

„Jedes Spiel wird ein Ereignis“

Zweite Liga – und keiner weiß warum. Unter diesem Motto stand gewissermaßen die Präsentation des Damenteams, das völlig unerwartet in die 2. Bundesliga Aufstieg. Auch die Neuzugänge Kristin Amos, Sandra Elisath, Carmelina Mulch und Aimee Mitzkat stellten sich dem Publikum vor.

„Jedes Spiel wird ein Ereignis“, freut sich Schindler. Der Saisonstart erfolgt am 8. September in Zwickau, das erste Heimspiel steht am 15. September um 18 Uhr gegen den TV Beyeröhde an. Übrigens mit Werner Damm als Hallensprecher. Trainer Christian Breiler blickt dem Zweitliga-Abenteuer gespannt entgegen: „In dieser Liga gibt es keine einfachen Gegner und wir müssen sehen, dass wir uns so schnell wie möglich an den Handball, der da gespielt wird, gewöhnen. Wir freuen uns natürlich tierisch auf das erste Heimspiel und hoffen, dass die Halle richtig voll wird.“

Den Handball-Abend gibt’s auch in 2019, verkündet Klaus Pfaff.

Handball-Abend auch im nächsten Jahr

Der ehemalige HSG-Vorsitzende Klaus Pfaff, der die Veranstaltung erneut ermöglichte, sagte in Richtung der ersten Damen: „Es ist beeindruckend, was die Mannschaft in der letzten Saison geleistet hat.“ Und er versprach: „Die Veranstaltung wird mit Sicherheit fortgeführt.“ Man darf sich also schon jetzt auf eine Neuauflage im nächsten Jahr freuen.

Das Team und das Team dahinter

Neun Tage bevor für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda das Abenteuer 2. Bundesliga in Zwickau beginnt, wurde die Mannschaft am Donnerstag bei der offiziellen Mannschaftspräsentation des Vereins in lockerer Atmosphäre Sponsoren, Förderern und Freunden der HSG vorgestellt.

Das Kurhaus-Hotel in Bad Salzhausen erwies sich dafür als ein perfekter Ort und verlieh der Veranstaltung einen stilvollen Rahmen. Auch bei der Wahl des Moderators landeten die HSG-Verantwortlichen mit Werner Damm einen Volltreffer. Der ehemalige Sportmoderator des Hessischen Rundfunks, verweist unter anderem auf Handballerfahrung aus den erfolgreichen Zeiten des TV Lützellinden und hat einen Bezug zur Region, da er aus Gießen, dem Herzen des mittelhessischen Handballs, stammt. Im Verlauf der zweistündigen Präsentation war nicht zu verleugnen, dass er mehr als nur Sympathie für die neue Handballhochburg der östlichen Wetterau hegt. Der beste Beweis: Beim ersten HSG-Heimspiel wird er auch als Hallensprecher fungieren. Unterstützt wurde er bei seiner Moderation von Martin Schindler, Vorsitzender der HSG Gedern/Nidda, und Erfolgstrainer Christian Breiler, der mittlerweile seit neun Jahren bei der Spielgemeinschaft tätig ist. Dass den Gästen die Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam ausführlich näher gebracht wurden, versteht sich von selbst. Darüber hinaus wurden die neuen Heim- und Auswärtstrikots präsentiert und die Werbepartner vorgestellt. Deren Vertreter deklarierten die neue Spielkleidung sofort als »Siegertrikots«.

Besonderen Raum nahm auch das Team hinter dem Team, also die vielen ungenannten Helfern im Hintergrund, die Rolle des »Martin« (Schindler) bei den Gesprächen mit neuen Spielerinnen, die Herausforderung in der neuen Liga und dem Stellenwert der Heimspielhalle ein.

Ehrenamt als wichtigste Säule

Die Schlussworte gehörten erneut Schindler, der noch einmal die Wichtigkeit der Hilfe von innen und außen hervorhob, ohne die der Erfolg nicht machbar sei. Exemplarisch dafür stehe die erste Männermannschaft, die als A-Ligist zugunsten der Frauen oftmals zurückstehe, sich aber stets als große Unterstützung erweise – und zuvor mit dem Ziel oben mitzuspielen ebenfalls vorgestellt worden war. Schindlers Wunsch zum Abschied: »Egal, wie es in der neuen Liga ausgeht: Wichtig ist, dass alle wieder zufrieden nach Hause gehen und weiter zu uns stehen.« Dafür dürfte der Abend im Kurhaus-Hotel ein guter Grundstein gewesen sein.

Quelle: Wetterauer Zeitung (03.09.2018)

Die letzten Tests vor dem Saisonstart

Der Saisonstart in der 2. Bundesliga naht. Am 8. September sind die Damen der HSG Gedern/Nidda zum Auftakt der Spielzeit 2018/19 beim BSV Sachsen Zwickau zu Gast. An diesem Wochenende stehen jedoch zunächst einmal die beiden letzten Testspiele an.

Am heutigen Freitag wird sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler letztmals vor dem Saisonauftakt dem heimischen Publikum präsentieren. Um 20 Uhr gastiert Süd-Drittligist Kurpfalz-Bären II, das Juniorteam der TSG Ketsch, in der Gymnasiumhalle Nidda. Am Samstag (15.30 Uhr) tritt die HSG dann auswärts beim 1. FC Köln an, die Domstädterinnen wurden letztes Jahr Vizemeister der 3. Liga West und sind dementsprechend ein schwieriger Gegner im letzten Vorbereitungsspiel.

„Nach dem Turnier in Ludwigsburg in der letzten Woche haben wir jetzt nochmal zwei Spiele über die normale Spielzeit. Das sind wichtige Tests“, sagt HSG-Trainer Breiler, dessen Mannschaft vor den beiden Partien jeweils eine Trainingseinheit absolvieren wird. „Die Vorbereitung war sehr lang und es ist irgendwann auch mal Zeit, dass sie sich dem Ende neigt und dass man sich der Saison nähert“, erklärt Breiler.

HSG mischt in Klasse-Besetzung des 27. Lotto-Cups mit

Der richtige Gradmesser kurz vor Saisonbeginn! Für 16 Teams aus fünf Ländern, darunter neun Bundesligisten, ist der LOTTO-Cup des SV Oßweil die letzte Bewährungsprobe vor dem Start in die Punkterunde. Als Favoriten des zweitägigen Turniers gelten am Wochenende 25./26. August die vier Vertreter der 1. Bundesliga. Aber neben den „Vipers“ aus Bad Wildungen, den „Flames“ aus Bensheim-Auerbach, den „Schwaben Hornets“ vom TV Nellingen und der Neckarsulmer SU sind auch vier internationalen Erstligisten zu beachten. Vor allem der holländische Europacup-Teilnehmer V&L Geleen will im Kampf um den Turniersieg ein Wörtchen mitreden. In diesem Klassefeld mischt auch die HSG Gedern/Nidda mit, die in der Vorrunde auf den Erstligisten Nellingen, den Zweitliga-Rivalen Ketsch und die Österreicherinnen aus Dornbirn-Schoren trifft.

Ziel Ludwigsburg! Beim 27. LOTTO-Cup sind am 25./26. August neun Bundesligisten, davon vier aus der 1. Liga am Start. Fast jede dritte Mannschaft der deutschen Bundesligen ist also beim Turnier in der Barockstadt dabei! Angeführt wird das Teilnehmerfeld von vier Erstligisten. Das sind die HSG Bensheim-Auerbach, die HSG Bad Wildungen und die schwäbischen Lokalmatadoren TV Nellingen und Neckarsulmer SU. Mit Ausnahme von Bensheim haben alle schon den LOTTO-Cup gewonnen.

Premiere für die HSG Gedern/Nidda

Die HSG Gedern/Nidda feiert derweil ihre LOTTO-Cup-Premiere. Überraschend stieg die Mannschaft aus Hessen in die 2. Bundesliga auf. Auf den Vergleich mit den Zweit- und Erstligisten beim Turnier in Ludwigsburg ist Trainer Christian Breiler gespannt. Wie schlägt sich sein Team in der neuen Umgebung? „Wir wollen uns bestmöglich präsentieren“, schildert der HSG-Coach seine Erwartungshaltung. Die Hessinnen spielen um 11.40 Uhr gegen Dornbirn-Schoren, um 13.20 Uhr gegen Ketsch und im letzten Gruppenspiel um 15.20 Uhr gegen Nellingen.

Trotz stärkster internationaler Konkurrenz gab es beim LOTTO-Cup bisher nur deutsche Siege. Daran konnten weder die nigerianische Nationalmannschaft, die in der Vorbereitung auf die Afrikaspiele 2003 nach Ludwigsburg kam, noch die 2015 aus Island eingeflogenen Damen von Haukar Hafnarfjördur etwas ändern. Die letzte ausländische Mannschaft, die beim LOTTO-Cup ins Endspiel einziehen konnte, waren 2004 die Lothringerinnen von Yutz Handball, die damals an Ketsch scheiterten. Gibt es 2018 den ersten internationalen LOTTO-Cup-Sieg? Kandidaten dafür sind der tschechische Erstligist Sokol Pisek, die Holländerinnen von V&L Geleen, GC Amicitia Zürich aus der Schweizer Premium League und der SSV Dornbirn-Schoren aus dem österreichischen Oberhaus.

Top-Favoriten aus der Bundesliga

Erste Anwärter auf den Gewinn des LOTTO-Cup sind die vier Mannschaften aus der 1. Bundesliga. Stark eingeschätzt wird die HSG Bad Wildungen. Schon vor Jahresfrist standen die „Vipers“ im Finale, verpassten aber den möglichen Gewinn des LOTTO-Cups durch einen nach dem Schlusspfiff vergebenen Siebenmeter. In der letzten Saison zog die Mannschaft aus Nordhessen ins Final4 des deutschen Handballpokals ein. Bad Wildungen gewann den LOTTO-Cup schon einaml: Beim Sieg 2013 wirbelte die heutige Trainerin Tessa Bremmer noch am Kreis. Mit im siegreichen Team der „Vipers“ stand Sarah van Gulik, wie Bremmer aus den Niederlanden stammend. Auch Sarah van Gulik strebt den zweiten LOTTO-Cup-Sieg an, jetzt aber im Trikot der Flames aus Bensheim-Auerbach, die bisher noch nie im Besitz der begehrten Trophäe waren. Das will Trainerin Heike Ahlgrimm am 25./26. August ändern.

Die Neckarsulmer SU gewann 2015 durch einen Endspielsieg gegen Göppingen erstmals den LOTTO-Cup, musste ihn aber 2016 nach einer Finalniederlage gegen Metzingen wieder abgeben. Mit dem neuen Trainer Pascal Morgant, der früher für den Turnierausrichter Oßweil in der 2. Bundesliga auf Torjagd ging, will die Sport-Union jetzt die Trophäe wieder in ihren Besitz bringen. Dabei soll eine Reihe hochkarätiger Neuzugänge helfen. Unter anderem bauen die Unterländerinnenjetzt auf Ana Pavkovic (aus Dalfsen/BL), Michelle Goos (Buxtehude), Louisa Wolf (Nellingen), Nicole Roth (Bietigheim), Irene Espinola Perez (Dortmund) und Roberta Ivanauskaitė (Fredericia/DK).

Viermal und damit öfter als alle anderen aktuellen LOTTO-Cup-Teilnehmer gewann der TV Nellingen das Turnier. Allerdings liegt der letzte Erfolg schon einige Jahre zurück. Nach dem Sieg 2011 standen die „Schwaben Hornets“ zwar noch zweimal im Finale, schafften aber keinen Sieg mehr. Was kann die neuformierte Mannschaft des TVN erreichen? Gespannt sind die Fans vor allem auf die internationalen Neuzugänge Sarka Marcikova (Pogon Baltika Stettin/PL) und Catherine Csebits (Zug/CH).

Sechs ambitionierte Zweitligisten

In den letzten Jahren war der LOTTO-Cup für einen der teilnehmenden Zweitligisten fast immer das Sprungbrett in die Eliteliga. Nach dem TuS Weibern (2011), der SG BBM Bietigheim (2012) und den „Vipers“ aus Bad Wildungen (2013), schafften nach dem Turnier 2015 mit der Neckarsulmer SU sowie dem TV Nellingen gleich zwei Teams den Aufstieg. Diese Serie setzte 2016 die HSG Bensheim-Auerbach fort.

Ob einem der beim LOTTO-Cup mitspielenden Zweitligisten in der bevorstehenden Saison ebenfalls den Sprung in die Beletage des deutschen Handballs glückt? Fünf Vereine aus der 2. Bundesliga sind in Ludwigsburg dabei. Darunter mit den „Kurpfalzbären“ Ketsch (2003 + 2004), Aufsteiger Waiblingen „Tigers“ (1998 als VfL Waiblingen) und dem BSV Sachsen Zwickau (2008) drei ehemalige LOTTO-Cup-Sieger. Das Zweitliga-Quintett komplettieren die Trierer „Miezen“ (Deutscher Meister 2003) und mit Aufsteiger HSG Gedern-Nidda ein LOTTO-Cup-Neuling.

Internationale Asse

Mehr als 40 Nationalspielerinnen gehen beim LOTTO-Cup auf Torjagd oder versuchen, wie die zu den besten Bundesliga-Torhüterinnen zählende Schweizerin Manuela Brütsch, gegnerische Treffer zu verhindern. Bei den „Vipers“ aus Bad Wildungen ist „Oranje boven“. Im Kader stehen mehrere holländische Nationalspielerinnen. Dazu gesellt sich unter anderem die Rumänin Laura Vasilescu, die seit Jahren zu den besten Werferinnen im Handball-Oberhaus zählt. Mit Maxime Struijs, die von Göppingen nach Bad Wildungen wechselte, feiert die 2015 zur besten Spielerin des Turniers gewählte Holländerin ein Comeback beim LOTTO-Cup.

Auch bei der HSG Bensheim-Auerbach stehen Oranje-Spielerinnen wie die Vizeweltmeisterin Sanne Hoekstra und ihre Landsfrau Sara van Gulik hoch im Kurs. Dazu kommen weitere Nationalspielerinnen, zum Beispiel die Polin Bogna Sobiech oder die Griechin Martha Logdanidou. Neckarsulm baut unter anderem auf die holländische Internationale Michelle Goos und die litauische Auswahlspielerin Roberta Ivanauskaite.

Viermal Ausland, dreimal Liga 3

Erstmals dabei sind V&L Geleen aus den Niederlanden. Geleen kommt mit der Empfehlung, im Land des WM-Dritten zuletzt den 3. Platz der Ehrendivision belegt zu haben. Darüber hinaus nehmen mit Sokol Pisek (Tschechien), GC Amicitia Zürich (Schweiz) und SSV Dornbirn-Schoren weitere Erstligisten aus den Nachbarländern teil. Gedern/Niddas Gegner Dornbirn-Schoren erreichte in der letzten Saison Platz 5 der österreichischen Meisterschaft.

Komplettiert wird das LOTTO-Cup-Feld durch die drei Drittligisten HCD Gröbenzell, HSG Freiburg und SG BBM Bietigheim 2. Alle drei streben in der 3. Liga Süd Spitzenplätze an. Gröbenzell spielte in der letzten Saison noch in der 2. Liga. Als Aufsteiger brauchte das oberbayerische Team einige Zeit, um sich an die neue Spielklasse zu gewöhnen. Am Ende punktete Gröbenzell zwar kräftig, aber es war zu spät, um die Klasse zu erhalten. Beim LOTTO-Cup ist der HCD seit Jahren stets für Überraschungen gut und will auch 2018 wieder den einen oder anderen Bundesligisten ärgern. Die SG BBM Bietigheim 2 verpasste in der 3. Liga zuletzt nur wegen des Torverhältnisses den Meistertitel. Zur neuen Saison wurde das Team durch mehrere Top-Talente verstärkt, die mit Bietigheims B-Jugend im Mai im Endspiel um die deutsche Meisterschaft standen. Die HSG Freiburg gehört seit über einem Jahrzehnt zu den Spitzenmannschaften der 3. Liga Süd. Der Meistertitel glückte zwar noch nicht, doch dafür stellt das Breisgau-Team mit Nadine Czok die beste Werferin der letzten Drittliga-Saison. Die junge Rechtshänderin (Jahrgang 1997) erzielte 192 Treffer – bundesweit Spitze!

Modus, Hallen, Spielzeiten und Gruppen

Gespielt wird in vier Gruppen zu je vier Mannschaften. Aus jeder Gruppe erreichen die beiden besten Teams die Endrunde um Platz 1 bis 8. Die Mannschaften auf Platz 3 und 4 der Vorrunde spielen in der B-Runde um die Plätze 9 bis 16 weiter. Jedes Spiel dauert  1 x 30 Minuten.

Der LOTTO-Cup des SV Oßweil wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadt-Sporthalle in Ludwigsburg ausgetragen. Zeitplan: Samstag, 25.8., 11 bis 18:30 Uhr Vorrunde und Beginn Final-/B-Runde. Am Sonntag, 26.8., ab 10 Uhr Fortsetzung mit der Final- und B-Runde. Halbfinale ab 14:40 Uhr, Endspiel des 27. LOTTO-Cup um 16:40 Uhr in der Sporthalle an der Alleenstraße.

Quelle: PM Veranstalter/HSG

Handball-Zweitligist HSG Gedern/Nidda gewinnt Testspiele

GEDERN/NIDDA (flo). „Wir sind ein bisschen müde, sind aber von unserem Engagement her nochmal über die Grenze hinausgegangen“, formulierte Christian Breiler. Dass seine Mannschaft etwas geschlaucht ist, verwundert freilich nicht. Neben unzähligen Trainingseinheiten haben die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda im Laufe der letzten drei Wochen insgesamt sieben Testspiele absolviert. Beim Vorbereitungsturnier in eigener Halle konnte der Zweitliga-Aufsteiger dabei nochmal Selbstvertrauen sammeln. Beide Partien wurden gewonnen – zunächst phasenweise holprig mit 25:22 (17:10) gegen den TVE Netphen, danach überzeugend mit 29:16 (16:9) gegen Bayer 04 Leverkusen II.

HSG Gedern/Nidda – TVE Netphen 25:22 (17:10): Gegen den Neu-Drittligisten Netphen, der sich zuvor eine herbe 13:31-Klatsche gegen Leverkusens Bundesliga-Reserve eingefangen hatte, legte die HSG eine sehr ordentliche erste Hälfte hin. Eine gut funktionierende 3:2:1-Deckung provozierte viele schlechte Abspiele und Ballverluste des Gegners und sorgte so dafür, dass die Wetterauerinnen immer wieder ins Gegenstoßspiel kamen. Dieses lief wie am Schnürchen. Mit einem 6:0-Lauf distanzierte sich die HSG auf 12:4 (17.). Mit einer besseren Chancenverwertung hätte man zur Pause deutlicher als 17:10 führen können.

Nach Wiederbeginn hatte Gedern/Nidda Anlaufschwierigkeiten. „Nach der Halbzeit hatten wir einen längeren Durchhänger“, analysierte Trainer Breiler, „und sind in eine Reihe von Fehlerketten reingetrudelt.“ Die 5:1-Abwehr offenbarte Defizite, Gegenstoßtreffer blieben dementsprechend aus, freie Chancen blieben zuhauf ungenutzt. Die Folge: Binnen elf Minuten war eine Sieben-Tore-Führung futsch, Netphen glich zum 18:18 (41.) aus. Die Gastgeberinnen bekamen die Partie danach zumindest wieder in den Griff, die Umstellung auf eine 6:0-Deckung brachte Stabilität. Mit einem 5:0-Lauf zum 25:20 (58.) sorgte der Zweitligist für die Entscheidung.

HSG Gedern/Nidda: Heß; Rösner, Schüler (2), Niebergall (3/1), Kraft (1), Mitzkat, Thiele (1), Pfaff, Schmeißer (2), Amos (5/1), Eisenacher (2), Becker (1), Nowak (6), Schindler (2/1).

HSG Gedern/Nidda – Bayer 04 Leverkusen II 29:16 (16:9): Ein bärenstarker Auftritt der Breiler-Truppe. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns“, befand der HSG-Coach. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Leverkusen im Rückraum auf einige B-Jugendliche zurückgreifen musste. Die 6:0-Abwehr mit Leonie Nowak und Jessica Schmeißer im Innenblock zeigte eine exzellente Leistung, gewährte Leverkusen kaum Räume. Auch das Tempospiel klappte hervorragend – ob in der ersten und zweiten Welle oder bei der schnellen Mitte. Weil Gedern/Nidda darüber hinaus auch im Positionsangriff vielfach spielerisch ansprechende Lösungen fand, wuchs der Vorsprung stetig an. Über die Stationen 5:4 (9.), 10:5 (15.) und 14:8 (26.) erarbeiteten sich die Wetterauerinnen eine 16:9-Pausenführung.

An der klaren Überlegenheit und starken Leistung änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Erfreulich zudem: Die erstmals probierte Variante mit Kristin Amos im linken Rückraum und Sabine Eisenacher im rechten Rückraum funktionierte bestens. Neuzugang Amos – mit ihrer Spielstärke, Wurfkraft und Robustheit eine deutliche Verstärkung für den Aufsteiger – sorgte in beiden Spielen auf der linken Halbposition für mächtig Betrieb, Eisenacher fand gegen Leverkusen über halbrechts immer wieder den Weg in die Tiefe oder setzte die Kreisläuferin in Szene. Mit Konsequenz im Abschluss trieb die HSG die Führung weiter in die Höhe und setzte sich letztlich mit 29:16 durch.

HSG Gedern/Nidda: Elisath (1. – 60.), Heß; Rösner (1), Schüler (3), Niebergall (1), Kraft (1), Mitzkat, Thiele, Pfaff, Schmeißer (1), Amos (5/2), Eisenacher (6), Becker, Nowak (6), Schindler (5/3).

Nächster Test Samstag

„Ein Lob an die Mannschaft, wie sie bisher trainiert und arbeitet“, sagte Breiler. Am nächsten Samstag um 16 Uhr bestreitet die HSG Gedern/Nidda dann das nächste Testspiel beim Zweitliga-Konkurrenten SG 09 Kirchhof.

Quelle: Kreis-Anzeiger (13.08.2018)