Ausblick auf das HSG-Wochenende

Das Wochenende der Spitzenspiele steht an! In der Gymnasiumhalle Nidda geht es am Samstagabend heiß her. Sowohl die Frauen als auch die Männer haben schwere Aufgaben vor sich. Dazu feiern wir am Samstag Oktoberfest. Die beiden zweiten Mannschaften sind an diesem Wochenende erneut spielfrei.

Topspiel gegen Eddersheim

Wer hätte das gedacht? Nach drei Saisonspielen haben die ersten Damen in der 3. Liga Ost starke 6:0 Punkte eingefahren. Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler ein Topspiel erarbeitet und verdient. Am Samstag gastiert um 18 Uhr die TSG Eddersheim in der Gymnasiumhalle. Eddersheim war letztes Jahr Meister der 3. Liga West und belegt nach drei Spielen in dieser Saison den dritten Tabellenplatz. „Ich hoffe, dass die Halle proppenvoll wird. Das haben sich die Mädels verdient“, sagt HSG-Trainer Breiler. Die Vorfreude auf das zweite Heimspiel dieser Saison ist natürlich groß. Breiler meint: „Ich denke, dass sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel freuen dürfen.“

Spannende Aufgabe für Männer

Das dürfte auch für das Spiel der ersten Männer gelten. Um 20 Uhr empfängt die Truppe von Trainer Thorsten Dietzel die ambitionierte HSG Großen-Buseck/Beuern. Die Gäste werden aufgrund zahlreicher Verstärkungen im Sommer vielerorts als Top-Favorit auf den Aufstieg in die Bezirksoberliga gehandelt. 6:2 Punkte hat Großen-Buseck-Beuern bislang auf dem Konto. Drei Heimsiegen zum Start folgte zuletzt eine 24:30-Niederlage beim TV Hüttenberg III.

Die Dietzel-Mannschaft ist in der Bezirksliga A derweil eines von nur vier Teams, das noch keinen Punkt abgegeben hat. 8:0 Zähler stehen nach vier Spielen zu Buche. Dieser positive Lauf soll natürlich anhalten. Spannung verspricht bereits allein die Tatsache, dass zwei potenzielle Spitzenteams der Liga aufeinanderprallen und beide gut gestartet sind.

Oktoberfest

Und als verspräche nicht allein das Handball-Programm bereits genug Unterhaltung, feiern wir am Samstag zudem Oktoberfest. Dementsprechend haben wir ein feines Angebot geschnürt: Wer in Lederhose oder Dirndl zum Heimspieltag kommt, erhält ein Freigetränk.

Erfolgreiches Wochenende: Beide Teams gewinnen

Beinahe im Gleichschritt sind die erste Damen- und erste Männermannschaft weiterhin auf dem Erfolgskurs. Am Wochenende gestalteten beide ihre Partien erfolgreich.

Die Männer bezwangen in eigener Halle den TSV Södel souverän mit 28:20. Dabei hat die Mannschaft von Thorsten Dietzel nun 8:0 Punkte auf dem Konto und belegt in der Bezirksliga A Tabellenplatz vier.

Die ersten Damen waren derweil auswärts beim HV Chemnitz unterwegs. Mit Erfolg. Die Truppe von Trainer Christian Breiler setzte sich beim Aufsteiger verdient mit 31:28 durch. Das bedeutet: 6:0 Punkte nach drei Spielen und Tabellenführer der 3. Liga Ost.

Am nächsten Samstag steht dann der nächste Heimspieltag mitsamt anschließendem Oktoberfest in der Gymnasiumhalle Nidda auf dem Programm.

Noch ein Sieg? Kaum auszudenken

HANDBALL Drittligist Gedern/Nidda tritt weite Reise nach Chemnitz an

GEDERN – / (flo). Zwei Spiele, zwei Siege – mehr geht nicht. Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda haben in der 3. Liga Ost einen perfekten Start hingelegt. Der Lohn: Tabellenplatz zwei. Das ist freilich eine schöne Momentaufnahme, mehr aber noch nicht. Die vier bisher eingesammelten Punkte nähren die Hoffnung, eine weitgehend sorgenfreie Saison zu spielen. Selbstverständlich will die Mannschaft von Trainer Christian Breiler nun weiter nachlegen. Die nächste Aufgabe wartet am morgigen Sonntag (15 Uhr, Sachsenhalle) mit dem Gastspiel bei Aufsteiger HV Chemnitz.

Sonntag, 15 Uhr HV Chemnitz – HSG Gedern/Nidda

Nicht nur der Spielgemeinschaft, sondern auch Chemnitz gelang mit einem 21:21-Remis gegen Birkenau und dem 25:20-Erfolg bei Mitaufsteiger Plesse-Hardenberg ein guter Auftakt. 3:1 Zähler stehen für die Sächsinnen, wohl der stärkste der drei Neulinge, zu Buche. Die Aufstiegseuphorie hat Chemnitz, das im Vorjahr mit sage und schreibe 44:0 Punkten Oberligameister wurde, vor dem zweiten Heimspiel jedenfalls weiterhin im Rücken. „Die Mannschaft, die gewinnt, wird sich erstmal im oberen Drittel festsetzen“, befindet Breiler.

Der HSG-Trainer betont: „Wir müssen in der Abwehr und im Angriff von Anfang an da sein.“ Und das nach etwa 360 Kilometern im Bus. Defensiv wollen die Wetterauerinnen natürlich an die Leistungen der beiden letzten Partien anknüpfen. Weil die 6:0-Formation sowohl zuhause gegen Fritzlar als auch in Kriftel gut funktionierte, kam bislang kein offensives Abwehrsystem zum Zuge. Das lag ein Stück weit auch am eigenen Personal. Mit Jessica Schmeißer, die aufgrund einer Schambeinentzündung für unbestimmte Zeit ausfällt, fehlt eine abwehrstarke Spielerin, die in der 3:2:1 die Hinten-Mitte-Rolle bekleiden könnte. Außerdem: „Hanna Rösner fühlt sich in der 6:0 wohler und Kirsten Schindler ist auf der Halbposition in der defensiveren Abwehrformation besser als in der offensiven“, erklärt der Übungsleiter. Die Mannschaft ist aber gefestigt genug, die Deckung bei Notwendigkeit umzustellen. Breiler sagt: „Es werden sicher auch Spiele oder Phasen kommen, in denen wir es verändern.“ Im Angriff brauchte Gedern/Nidda in beiden bisherigen Partien ein paar Minuten, um auf Touren zu kommen. In Kriftel machte man sich das Leben mit vielen technischen Fehlern schwer. „Das dürfen wir uns in Chemnitz nicht leisten“, mahnt der Trainer, der wieder auf Rückraumspielerin Johanna Becker zurückgreifen können wird.

Für die HSG ist Chemnitz ein gänzlich neues Gesicht. Die Analyse gestaltete sich obendrein schwierig, weil beim jüngsten Auswärtsspiel gleich drei Akteurinnen nicht an Bord waren. Klar ist das Grundprinzip: Aus einer kompakten Abwehr zieht der Aufsteiger ein starkes Umschaltspiel in der ersten und zweiten Welle auf. Eine der Besten ist unbestritten Mittelfrau Catrin Grützmann. Die zweitligaerprobte 33-Jährige überzeugt mit Wurfstärke und -variation, erzielte zuletzt einmal vier und einmal acht Tore. Ebenfalls zu beachten: Kreisläuferin Melanie Beckert. Die 28-Jährige bringt viele Jahre Zweitligaerfahrung aus Zwickau und Rödertal mit, wechselte 2015 aus beruflichen Gründen nach Chemnitz und ist eine der Leistungsträgerinnen. In der Vorwoche fehlte Beckert jedoch. Auch die Atmosphäre in der nach dem Aufstieg leicht umgebauten Sachsenfalle könnte ein Faktor werden, beim ersten Heimspiel sorgten 345 Zuschauer für Stimmung.

„Es wäre Wahnsinn, wenn wir jetzt nochmal etwas holen würden“, meint Breiler. Mit einem Sieg in Chemnitz würde Gedern/Nidda die Tabellenführung übernehmen. Diese exponierte Position hatte sie letztmals 2012 inne. Damals wohlgemerkt in der Oberliga. Es wäre die nächste schöne Momentaufnahme.

Quelle: Kreis-Anzeiger (07.10.2017)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Es ist ein reduziertes Programm an diesem Wochenende. Beide Zweitvertretungen pausieren an diesem Spieltag, im Einsatz sind somit ausschließlich die beiden ersten Mannschaften.

Männer spielen in Nidda

Die erste Männermannschaft trifft dabei am Samstagabend um 19 Uhr zuhause in der Gymnasiumhalle Nidda auf den TSV Södel. Die Truppe von Trainer Thorsten Dietzel liegt voll im Soll. Nach drei Spielen stehen 6:0 Punkte zu Buche, damit belegt man den fünften Platz der Bezirksliga A. Bemerkenswert: Gleich fünf Teams haben nach den ersten drei Partien noch keinen Minuspunkt auf dem Konto.

Der Gegner TSV Södel hat indes in der Vorwoche seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Die TSF Heuchelheim bezwang man in eigener Halle mit 24:19. Zuvor hatte es zwei Niederlagen gegen die MSG Linden II (20:29) sowie beim TSV Lang-Göns II (21:25) gesetzt.

Damen reisen nach Chemnitz

Die erste Damenmannschaft muss derweil erst am Sonntag ran. Dabei steht die erste lange Fahrt dieser Runde an: Es geht nämlich zum HV Chemnitz. Um 15 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christian Breiler in der Sachsenhalle gefordert. Der Bus fährt um 8 Uhr ab.

Die beiden bisherigen Saisonspiele wurden jeweils gewonnen. Dementsprechend soll nachgelegt werden. Chemnitz ist mit 3:1 Punkten aber ebenfalls gut in die Saison gestartet.

Die Damen II sind erst am 22. Oktober wieder im Einsatz, die Männer II müssen sich sogar bis zum 28. Oktober auf das nächste Saisonspiel gedulden.

 

 

Blick auf Tabelle darf genossen werden

3. LIGA HSG Gedern/Nidda mit bisher optimaler Punkteausbeute

KRIFTEL – (flo). Erfolgserlebnisse lösen für gewöhnlich gute Laune aus. Selbst wenn es solche der Kategorie Arbeitssieg sind. „Bis Dienstag“, schmunzelte also Christian Breiler, Trainer der HSG Gedern/Nidda, „darf sich jede Spielerin auch mal die Tabelle anschauen und sich freuen.“ Denn nach dem erarbeiteten 24:19 (12:7)-Sieg beim Aufsteiger TuS Kriftel weist das Klassement der 3. Liga Ost die Handballerinnen aus der Wetterau auf Platz zwei aus. Und 4:0 Punkte hatte die Spielgemeinschaft in der dritthöchsten Spielklasse auch noch nicht auf dem Konto. „Wir sind mit dem Start vollauf zufrieden“, freute sich Breiler.

TuS Kriftel – HSG Gedern/Nidda 19:24

Es war gewiss kein Sieg der Offensivkunst, es war einmal mehr ein Erfolg der Defensive. Wieder kassierte die HSG weniger als 20 Tore – obgleich das gegen Fritzlar weitaus höher einzuschätzen war als gegen den in Sachen Angriff doch limitierten Neuling Kriftel. „Unser Angriffsspiel war im Vergleich zur Vorwoche viel besser, aber noch nicht effektiv genug“, analysierte Kriftels Trainer Christian Albat. „Wir haben keine Shooterin, das macht den Unterschied. Wir werden es auch schaffen, im Angriff auf das Niveau zu kommen, das wir brauchen. Aber jetzt sind wir da eben noch nicht.“ Gedern/Nidda leistete sich defensiv zwar auch die eine oder andere Nachlässigkeit. Im Großen und Ganzen war es jedoch eine gute Abwehrleistung, auch Torhüterin Anne Heß überzeugte mit 19 Paraden erneut.

Der Start geriet schwerfällig, Handball-Ästheten wären kaum auf ihre Kosten gekommen. Beiden Mannschaften unterliefen viele Ballverluste und technische Fehler, Kriftel noch einige mehr als den Gästen. „Wie wir das Spiel angenommen haben, war in Ordnung. Das erste Heimspiel bei einem Aufsteiger ist immer unangenehm“, befand Breiler. Im Positionsangriff der HSG war vieles Stückwerk. „Wir haben zu statisch gespielt, waren zu dicht an der Abwehr und haben den Ball nicht richtig laufen lassen“, sagte der Trainer. Dazu kam eine anfangs dürftige Chancenverwertung. Doch zumindest die Deckung stand: Kriftel versuchte immer wieder, Kreisläuferin Isabel Göbel in Szene zu setzen, doch diese war bei Leonie Nowak und Hanna Rösner in besten Händen. Beim Stand von 6:6 in der 22. Minute legte Breiler erstmals den grünen Karton auf den Zeitnehmertisch, wählte klare Worte – und tatsächlich wurde es prompt besser. Breiler: „Wir haben dann einfach mehr den Ball laufen lassen, hatten mehr Bewegung.“ Gedern/Nidda erspielte sich Siebenmeter, kreierte freie Würfe, hatte zudem Glück bei zwei Krifteler Aluminiumtreffern und setzte sich deshalb bis zur Pause auf 12:7 ab.

In den Vordergrund spielte sich im zweiten Abschnitt Isabell Schüler. Fünf ihrer sechs Tore erzielte die Linksaußen nach der Pause, war letztlich gemeinsam mit Kirsten Schindler, die alle ihre sechs Treffer von der Siebenmetermarke erzielte, beste Schützin. Schüler war es auch, die mit einem Doppelschlag das 17:12 (45.) herauswarf. Kreisläuferin Nowak erhöhte sogar auf 18:12. Bis etwa zehn Minuten vor Schluss verwaltete die HSG diesen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung. Dann arbeitete sich Kriftel nochmal heran, nutzte ausgelassene Chancen, um durch die reaktivierte Ex-Bundesligaspielerin Cathrin Groetzki auf 17:20 (53.) zu verkürzen. Doch Gedern/Nidda ließ sich nicht ins Bockshorn jagen. Spätestens als Mittelfrau Hannah Niebergall zum 17:22 (58.) durchbrach, waren die zwei Punkte sicher. „Wir sind glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Letztlich war es ein verdienter Sieg“, resümierte Breiler.

Der übernächste Gegner, die TSG Eddersheim, beobachtete die HSG in Kriftel übrigens. Doch Gedern/Niddas Fokus liegt erst einmal auf der nächsten Aufgabe: Nämlich jener beim Aufsteiger HV Chemnitz am nächsten Sonntag.

TuS Kriftel: Nickel, Weißer (ab 31.); Rosenbaum (3), Körber (2), Weißer (1), Körner, Seeharsch (1), Göbel, Thun, Laurito (1), Janssen (3), Giebe, von Moltke (5/3), Groetzki (3).

HSG Gedern/Nidda: Stroh (bei zwei 7m), Heß (1. – 60.); Rösner (1), Schüler (6), Niebergall (2), Kraft (2), Thiele (2), Schmeißer (n.e.), Eisenacher (3), Nowak (2), Schindler (6/6), Nagy.

Schiedsrichter: Becker/Nickel (Pfungstadt/Zwingenberg) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Körber, Laurito/Nowak (2)) – Siebenmeter: 4/3:8/6 – Spielfilm: 3:2 (10.), 6:6 (18.), 7:8 (23.), 7:12 (30.), 11:14 (39.), 12:18 (45.), 15:20 (50.), 17:20 (53.), 19:24 (60.).

Quelle: Kreis-Anzeiger (02.10.2017)

Damen I und Männer I bleiben in der Erfolgsspur

Dieser Saisonstart kann sich sehen lassen: Nach zwei Spielen hat die erste Damenmannschaft 4:0 Punkte auf dem Konto. Das Auswärtsspiel beim Aufsteiger TuS Kriftel wurde nämlich mit 24:19 gewonnen. „Wir sind glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben, ganz klar“, sagte Trainer Christian Breiler.

Auch bei der ersten Männermannschaft läuft es weiterhin. Das Derby bei der MSG Florstadt/Gettenau II gewann die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel souverän mit 26:19. Damit stehen nun 6:0 Punkte zu Buche.

Weniger rund läuft es bei der zweiten Damenmannschaft. Das Heimspiel gegen den TV Burgsolms ging klar mit 26:35 verloren. Dies bedeutete die dritte Niederlage im dritten Spiel.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Damen II bestreiten Heimspiel gegen Burgsolms / Damen I und Männer I mit Auswärtsderbys

Der erste große Heimspieltag dieser Saison ist Geschichte, der Blick richtet sich längst auf den an diesem Wochenende anstehenden Spieltag. Heimrecht haben dabei nur die zweiten Damen. Die erste Frauen- sowie Männermannschaft sind auswärts gefordert.

Männer wollen nachlegen

Am Samstagabend steht für die ersten Männer das Derby bei der MSG Florstadt/Gettenau II an. Der Saisonstart der Truppe von Trainer Thorsten Dietzel ist mit zwei Siegen aus zwei Spielen gut gelungen. Am Samstag ab 18 Uhr soll nun in der Sporthalle Florstadt der nächste Erfolg her. Der Gastgeber hat seine bisherigen beiden Spiele verloren, so dass die HSG Gedern/Nidda in der Favoritenrolle ist.

Gibt’s die ersten Punkte?

Das einzige Heimspiel bestreiten an diesem Wochenende die zweiten Damen. Am Sonntag um 16 Uhr empfängt das Team von Trainer Steffen Kraft in der Sporthalle Gedern den TV Burgsolms. Natürlich möchte man nach zwei Niederlagen zum Auftakt dieses Mal möglichst punkten. Burgsolms ist mit 3:1 Punkten jedoch gut in die Saison gestartet.

Hessenderby

Am Sonntag um 17 Uhr gastiert dann die erste Damenmannschaft zum Hessenderby der 3. Liga Ost bei der TuS Kriftel. Der Aufsteiger verlor sein erstes Spiel mit 16:26 bei der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus. Geht es nach der HSG, wird Kriftel auch über den Sonntag hinaus auf die ersten Punkte warten müssen. Nach dem begeisternden Auftaktsieg gegen Germania Fritzlar will die Mannschaft von Christian Breiler auswärts natürlich nachlegen.

Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Fritzlar

 

Fritzlar verliert Faden, Kiwa und Spiel

3. Handball-Liga Ost: Gedern/Nidda mausert sich nach 19:17 zum Angstgegner des SV Germania

Nidda. So war das nicht geplant: Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar wollten zeigen, dass das 26:27 im Test gegen die HSG Gedern/Nidda in der Vorbereitung ein Ausrutscher war. Beweisen, dass das Team aus dem Wetteraukreis kein Angstgegner ist. Und vor allem: mit dem zweiten Sieg Selbstvertrauen tanken für den designierten Hit gegen die FSG Ober-Eschbach/Vortaunus am 3. Oktober. Stattdessen verlor Fritzlar aber mit 17:19 (9:9).

„Leider wurde ich bestätigt, dass wir noch ein paar Wochen brauchen, bis wir richtig eingespielt sind. Deswegen verfallen wir jetzt auch nicht in Panik“, sagte Viktoria Marquardt. Gleichwohl betonte die Trainerin, dass sich jeder an die eigene Nase fassen und seine Leistung hinterfragen müsse.
Denn bis auf die verhinderte Lorena Lorenz war das Team in Bestbesetzung angetreten. Und hatte vor 250 Zuschauern auch gut in die Partie gefunden. Der bewährte Mittelblock mit der wiedergenesenen Esther Meyfarth und Melina Horn leistete im 6:0-System solide Arbeit. Später fügte sich Vilte Duknauskaite nahtlos ein, wodurch Horn frei für den Angriff wurde. Der war jedoch wie schon beim 24:15 gegen die HSG Plesse-Hardenberg ein laues Lüftchen. „Wir haben 30 Fahrkarten geworfen. Das fiel anfangs nicht ins Gewicht, aber dafür später“, sagte Marquardt. Denn über 3:1 (Melina Horn, 8.) führte Fritzlar nach 21 Minuten und Bibiana Hucks Treffer scheinbar sicher 6:3.

Doch ausgerechnet nach einer Auszeit der Gäste konterte die HSG dreimal geschickt und drehte durch Nikolett Nagy (2) und Isabell Schüler in nur 80 Sekunden den Spieß zum 8:7 um (28.). Ein Schock, der saß. Und nachwirkte. Angeführt von Sabine Eisenacher zogen die Gastgeberinnen auf 15:10 davon (46.). „Die Torhüter-Leistung war bis dahin nicht akzeptabel. Immerhin haben wir danach Moral bewiesen und uns nochmal klar gesteigert“, sagte Marquardt.

Vanessa Maier, die für sechs Minuten von Lea Gürbig vertreten wurde, gab ihrem Team dann mit einigen Paraden Mut für die Schluss-Offensive. Zudem führte Franziska Chmurski phasenweise klug Regie und war auch treffsicher. Da bei Melina Horn am Ende die Kräfte schwanden, wirkten mit Chmurski und Meyfarth (dann auf Halbrechts) beide Spielmacherinnen gemeinsam. Auch, weil die Drittliga-Premiere für Maria Kiwa eine der bitteren Sorte war. Die Rückraumspielerin unterband einen Konter und kassierte eine aus Sicht der Gäste zu harte Rote Karte (52.). Auf mehr als zwei Treffer kam der SVG dann nicht mehr heran. (sbs)

Quelle: HNA (25.09.2017)

Zwei Siege, eine Niederlage

Es war ein begeisternder Auftaktsieg der ersten Frauenmannschaft. Mit viel Kampf und Leidenschaft besiegte die HSG den favorisierten SV Germania Fritzlar im ersten Heimspiel mit 19:17 (9:9). Trainer Christian Breiler sagte: „Wir sind überglücklich, mit einem Sieg gegen Fritzlar gestartet zu sein. Man kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment machen, die Mädels haben aufopferungsvoll gekämpft.“

Ebenfalls einen erfolgreichen Heimeinstand legte die erste Männermannschaft hin. Die Truppe von Trainer Thorsten Dietzel besiegte die KSG Bieber in einer engen und umkämpften Partie mit 32:28. Der Saisonstart ist mit zwei Siegen aus zwei Spielen gelungen.

Eine Niederlage musste hingegen die zweite Damenmannschaft quittieren. Das Heimspiel gegen die FSG Kirchhain/Neustadt ging mit 19:25 verloren.