Vorverkauf für Kleenheim-Spiel

Der sportliche Fokus der ersten Damen liegt selbstverständlich voll und ganz auf der Heimaufgabe am Samstag gegen die HSG Plesse-Hardenberg. Die Verantwortlichen hingegen müssen bereits das darauffolgende Wochenende planen: Dann nämlich gastiert am Samstag, den 14. April um 18 Uhr die SG Kleenheim zum absoluten Spitzenspiel der 3. Liga Ost in der Gymnasiumhalle Nidda.

Eine Partie, die aufgrund ihrer Bedeutung und Spannung besonders viele Zuschauer anlocken dürfte. Bereits im ersten Duell schauten in Oberkleen 700 Zuschauer zu. Die Kapazitäten in der Gymnasiumhalle Nidda sind allerdings begrenzt. Auch deshalb wird es einen Vorverkauf geben. Dieser findet im Rahmen des kommenden Heimspiels gegen Plesse-Hardenberg (Samstag, 18 Uhr) statt.

Vorverkauf ausschließlich beim Spiel gegen Plesse

„Wir hätten nicht gedacht, dass wir in eine solche Situation kommen“, erklärt HSG-Vorsitzender Martin Schindler. Der Vorverkauf für das Kleenheim-Spiel wird ausschließlich am Samstag, den 7. April stattfinden. Möglichkeiten, sich telefonisch oder auf anderen Wegen Karten zu reservieren, gibt es nicht. Martin Schindler sagt: „Wir bitten um Verständnis dafür. Es geht nicht anders, sonst entsteht ein riesiges Durcheinander und wir werden nicht mehr Herr der Lage. Wir sind stolz auf unsere treuen Zuschauer, die auch in schlechteren Zeiten zu uns gestanden haben. Dementsprechend sollen diese auch die Möglichkeit bekommen, dieses Spiel zu sehen.“

All diejenigen, die entweder eine Dauerkarte besitzen oder sich im Vorverkauf Tickets gesichert haben, werden beim Spiel gegen Kleenheim definitiv Einlass erhalten. Der Einlass für Dauerkartenbesitzer und Zuschauer, die sich im Vorverkauf eingedeckt haben, wird dann über einen separaten Eingang erfolgen.

Damen feiern Auswärtssieg

Die einen feierten, die anderen fuhren ohne Punkte nach Hause. Die Stimmungslage am Samstagabend war also zweierlei. Während die ersten Damen auswärts doppelt punkteten, kassierten die ersten Männer eine Niederlage.

Erster Auswärtssieg in Rückrunde

Bei den letzten drei Anläufen hatte es nicht geklappt, dieses Mal gelang den ersten Damen der erste Auswärtssieg in der Rückrunde. Beim TSV Birkenau behielt die Mannschaft von Trainer Christian Breiler nach einer guten zweiten Halbzeit mit 30:24 die Oberhand. Damit gehen die HSG-Damen als Tabellenführer in die letzten drei Spiele in der 3. Liga Ost. Das nächste Heimspiel steht nach der Osterpause am 7. April gegen die HSG Plesse-Hardenberg an.

Dritte Auswärtsniederlage in Serie

Weniger erfreulich verlief das Wochenende für die ersten Männer. Beim TV Hüttenberg III musste sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel mit 29:33 geschlagen geben. Dies war die dritte Auswärtsniederlage in Folge.

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Einmal Südhessen, einmal Mittelhessen – zwei Mal auswärts. An diesem Wochenende sind lediglich die beiden ersten Mannschaften im Einsatz. Beide kämpfen am Samstag auswärts um wichtige Punkte und wollen natürlich mit einem Erfolg in die Osterpause gehen.

„Das wird ein Kampfspiel“

Die ersten Damen sind am Samstagabend um 20 Uhr beim TSV Birkenau gefordert. Die Südhessinnen belegen mit 11:25 Punkten Tabellenplatz neun der 3. Liga Ost, kämpfen noch um den Klassenerhalt, haben aber gute Aussichten, diesen zu schaffen. Der 21:17-Auswärtssieg beim Letzten HSG Plesse-Hardenberg hat Birkenau nämlich in eine gute Ausgangsposition gebracht.

Die HSG-Damen peilen derweil den ersten Auswärtssieg in der Rückrunde an. Ein Selbstläufer ist allerdings keineswegs zu erwarten. „Das wird ein Kampfspiel, in das wir uns reinbeißen müssen und das alles andere als leicht wird“, hatte Trainer Christian Breiler bereits nach dem 24:18-Heimsieg gegen Mainz-Bretzenheim angekündigt.

Nachlegen in Hüttenberg

Ebenfalls um 20 Uhr müssen die ersten Männer ran. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel gastiert beim TV Hüttenberg III. Der Tabellensechste (24:16 Punkte) der Bezirksliga A hat also den Vierten zu Gast. Nach einem famosen Saisonstart mit sieben Siegen am Stück schwächeln die Mittelhessen seit November etwas. Zuletzt besiegte die Bundesliga-Dritte Heuchelheim II mit 26:25, hatte davor jedoch vier Niederlagen in Serie kassiert. Die erste Saisonniederlage hatten übrigens die HSG-Männer dem TVH beigebracht, damals hieß es überraschend deutlich 30:20.

Nach dem ordentlichen Auftritt beim 28:25-Heimsieg gegen Wettenberg III in der Vorwoche will die Dietzel-Truppe dort, wo sie aufgehört hat, weitermachen. Und vor der Osterpause möglichst zwei Zähler aus dem Hüttenberger Sportzentrum entführen.

Breiler macht weiter

3. LIGA Seit 2010 Trainer der 1. Frauenmannschaft der HSG Gedern/Nidda

GEDERN – / (flo). Christian Breiler wird die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda auch in der Saison 2018/19 trainieren. Der 40-Jährige geht damit in seine neunte Spielzeit bei den Wetterauerinnen. Unklar ist allein, ob die Spielgemeinschaft dann weiterhin in der 3. Liga oder womöglich sogar in der 2. Bundesliga spielt.

„Mir macht es Spaß, mit der Mannschaft und mit den jungen Spielerinnen zu arbeiten und sie heranzuführen. Ich denke, es passt von beiden Seiten“, erklärt Breiler, der die HSG Gedern/Nidda 2010 in der Landesliga übernahm und in dieser Saison in die Spitzengruppe der 3. Liga Ost geführt hat.

Der Umbruch, der in den vergangenen Jahren sukzessive vorangetrieben wurde, verläuft bislang sehr erfolgreich. „Das Projekt“, betont Breiler jedoch, „ist noch nicht zu Ende.“ Der gebürtige Büdinger und Ex-Drittligaspieler wird weiterhin daran arbeiten, die Entwicklung der Mannschaft voranzutreiben. Dass die Erfolge auch vom Umfeld und in der Region honoriert werden, dass die Gymnasiumhalle Woche für Woche bestens gefüllt ist, freut den Trainer. „Das ist schon toll“, sagt er.

„Das ist eine super Sache“, bewertet Martin Schindler, Vorsitzender der HSG, Breilers Verbleib. „Wir sind dabei, die Mannschaft für das nächste Jahr zusammenzustellen. Christian hat im nächsten Jahr eine super junge Truppe, mit der er in die Zukunft gehen kann“, sagt Schindler. „Andere schreiben es sich auf die Fahne, jung zu sein. Wir sind es.“

Assistiert wird Christian Breiler wie bisher auch in der nächsten Saison von Torwarttrainerin Sabine Otto sowie der spielenden Co-Trainerin Stefanie Thiele. Nicht nur beim Trainerteam, auch beim spielenden Personal herrscht frühzeitig Planungssicherheit. Außer Rückraumspielerin Johanna Becker (33), die ihre Laufbahn nach dieser Saison beenden will, werden der HSG alle Akteurinnen erhalten bleiben. Mit der von der SG Bruchköbel kommenden Kristin Amos (19), ebenfalls im Rückraum beheimatet, steht (wie berichtet) zudem bereits die erste Neuverpflichtung fest.

Quelle: Text Kreis-Anzeiger (19.03.2018) / Foto Roland Beyer

Zuhause läuft’s

Auf die Heimstärke der HSG-Mannschaften war am vergangenen Wochenende erneut Verlass. Aus vier Heimspielen resultierten immerhin drei Siege, lediglich eine Niederlage stand letztlich zu Buche.

Die ersten Damen taten sich dabei lange schwer, durften am Ende aber gemeinsam mit 350 Zuschauern einen hart erarbeiteten 24:18-Erfolg gegen die SG Mainz-Bretzenheim feiern. Erst in der Schlussphase gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Breiler, die Partie zu drehen und zu ihren eigenen Gunsten zu entscheiden. Damit führt man weiterhin die Tabelle der 3. Liga Ost an. „Ich bin glücklich über den Sieg. In der zweiten Halbzeit hat mir die Körpersprache besser gefallen, da haben wir dran geglaubt“, freute sich der HSG-Coach auf der Pressekonferenz nach der Partie.

Männer liefern gute Antwort

Die ersten Männer gaben indes die richtige Antwort auf die Schlappe beim Tabellenletzten Grünberg/Mücke in der Vorwoche. Ersatzgeschwächt besiegte man die HSG Wettenberg verdient mit 28:25. Einziger Makel: Nach einer klaren Leistungssteigerung im Laufe des Spiels verpasste man es in den letzten Minuten, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Dietzel verbleibt damit auf dem vierten Rang der Bezirksliga A Gießen.

Den sechsten Heimsieg in Serie – das abgesagte Spiel gegen die HSG Wettertal ausgenommen – gelang den zweiten Damen. Gegen die HSG Lumdatal II gab es einen 25:22-Heimerfolg, dessen Grundstein bereits im ersten Abschnitt gelegt wurde. Drei Spiele vor Saisonende nimmt man mit nun 18:20 Zählern den achten Platz der Bezirksliga A Gießen ein.

Die einzige Niederlage an diesem Wochenende kassierten die zweiten Männer in der Bezirksliga C Süd. Gegen die HSG Fernwald gab es absolut nichts zu holen, letzten Endes setzte es eine klare 22:39-Pleite.

Video: Pressekonferenz nach dem Bretzenheim-Spiel

Keine Chance beim Tabellenführer

NIDDA – (stma). Wenn man beim Tabellenführer zwei Gesichter zeigt, ist die Chance auf einen Sieg meistens gering. Beim Drittliga-Duell der SG Bretzenheim bei der HSG Gedern/Nidda reichte den Mainzer Handballerinnen eine gute Halbzeit folgerichtig nicht, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das Team von Christian Grzelachowski unterlag 18:24 (11:8).

Nur sieben SG-Tore in den zweiten 30 Minuten zeigen deutlich, woran die Ursachen für den Einbruch festzumachen sind. „Wir sind in der Offensive gescheitert und hatten in der zweiten Halbzeit eine sehr schlechte Ausbeute“, haderte Grzelachowski mit der Chancenverwertung, die ihn früh zu zwei Time-outs zwang. Ohne Erfolg. Auch ungewohnt viele Wechsel brachten sein Team nicht zurück in die Erfolgspur. Erst zehn Minuten nach Wiederanpfiff trafen die „Ischn“ wieder und hatten Glück, dass Nathalie Schlesinger ihre Mannschaft in dieser Phase noch mit mehreren Paraden im Spiel hielt. Da jedoch bis zur 52. Minute nur drei weitere Tore hinzukamen (14:19), drehten die Gastgeber das Spiel und schaukelten den Vorsprung in den Schlussminuten souverän nach Hause. „Am Ende haben uns die Übersicht und Erfahrung gefehlt“, so Grzelachowski, der mit einem dezimierten Kader auskommen musste und einige Spielerinnen einsetzte, die unter der Woche nicht trainiert hatten. „Das hat sicherlich eine Rolle gespielt, aber gerade in der ersten Hälfte haben die Mädels ja gezeigt, wie es gehen könnte“, ließ der Trainer die angespannte Personalsituation nur bedingt als Ausrede gelten.

Abwehrchefin Dankwardt ersetzen die „Ischn“ gut

Das Fehlen von Abwehrchefin Hanna Dankwardt wurde gut kompensiert. Die 24 Gegentore beim Spitzenreiter waren der Beweis für eine funktionierende Deckung. „Sie haben wir gut ersetzt“, bestätigte Grzelachowski, „die Mädels im Mittelblock haben das gut gemacht“. Zufrieden war er auch mit der Leistung in den ersten 30 Minuten: „Die erste Halbzeit war toll. Da haben wir clever gespielt und den Ball laufen gelassen.“ Der restliche Verlauf ist bekannt, Grzelachowski beschrieb ihn wie folgt: „Dann wurde von jetzt auf gleich irgendwie der Stecker gezogen“. Das Spiel war entschieden.

Quelle: Allgemeine Zeitung (19.03.2018)

Gedern/Nidda selbstbewusst

GEDERN/NIDDA – (flo). Auswärts lief es zuletzt nicht rund, zuhause klappt es dafür umso besser. In der Rückrunde haben die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda alle drei Heimspiele gewonnen. Auch deshalb stehen die Wetterauerinnen immer noch an der Tabellenspitze der 3. Liga Ost. Klar ist: Die Spiele werden weniger, die Spannung steigt. Gegen die SG Mainz-Bretzenheim steht heute Abend (18 Uhr, Gymnasiumhalle Nidda) das nächste Spitzenspiel an.

HSG Gedern/Nidda – SG Mainz-Bretzenheim heute 18 Uhr in Nidda

Zwar sind die Rheinland-Pfälzerinnen derzeit nur Tabellenfünfte, haben 22:12-Punkte auf dem Konto. Doch in diesem irren Aufstiegsrennen könnte sich Bretzenheim ratzfatz in Position für das Titelrennen bringen. Würde der Mannschaft von Trainer Christian Grzelachowski in der Wetterau ein Auswärtssieg gelingen, wäre man nur noch zwei Punkte hinter Gedern/Nidda. Genau dies verleiht der Partie besondere Brisanz, zumal es für Bretzenheim die letzte Chance sein dürfte, nochmal ganz oben heranzurücken. Keine Frage, dass die HSG eben dies verhindern will. „Ich setze auf den Heimvorteil“, sagt Gedern/Niddas Trainer Christian Breiler. „Darauf, dass uns unsere Zuschauer nach vorne peitschen und wir über uns hinauswachsen können.“ Von den ständigen Veränderungen im Aufstiegskampf, in dem Kleenheim auf einen und Fritzlar auf zwei Zähler an die HSG herangerückt sind, will man sich ohnehin nicht verrückt machen lassen. „Wir spielen eine außergewöhnliche Runde. Die Mannschaft“, versichert Breiler, „ist nicht angespannt, wir müssen das genießen.“

Die Spielgemeinschaft ist mittlerweile wieder deutlich besser in Schuss, als das ganz zu Beginn der Rückrunde der Fall war. Dass man rund um die Winterpause mit einigen personellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, zeichnete sich in den Leistungen dann doch sehr deutlich ab, warf die Wetterauerinnen in Sachen spielerischer Harmonie zurück. Was eben daran liegt, dass Gedern/Nidda in hohem Maße über das Kollektiv und die Eingespieltheit kommt. Ein zeitraubender Prozess, alle Stellschrauben im laufenden Wettbewerb wieder fein zu justieren. „Vom Tempo her“, sagt Breiler, „hat mir das gegen Markranstädt und Leipzig wieder wesentlich besser gefallen.“

Allerdings macht seine Mannschaft im Angriffsspiel noch zu viele Fehler, in Leipzig waren es rund 15 technische Fehler. Das führt zu einfachen Toren für den Gegner, immerhin 34 Gegenstoßtreffer hat die HSG in sechs Rückrundenspielen kassiert. „Wir müssen die Anzahl unserer technischen Fehler ein bisschen reduzieren“, befindet der HSG-Trainer. Logisch, dass Geschwindigkeit und Sicherheit einen Zielkonflikt darstellen. „Aber“, erklärt Breiler, „wir müssen ins Risiko gehen, um Erfolg zu haben. Wir können das Spiel nicht langsam machen und versuchen, aus dem Positionsangriff heraus 30 Tore zu machen. Da spielen wir eine andere Art Handball.“ Gleichwohl müsse man im schnellen Spiel nach vorne wieder effizienter werden.

Unklar ist, ob alle Spielerinnen zur Verfügung stehen werden. Die zuletzt kranken Rückraumspielerinnen Johanna Becker und Stefanie Thiele sind ins Training zurückgekehrt, dafür ist der Einsatz von Mittelblockakteurin Hanna Rösner (Erkältung) noch offen.

Für den Gegner findet der HSG-Trainer ausschließlich lobende Worte. „Bretzenheim verfügt über enormes Potenzial, sie sind im Laufe der Runde immer stärker geworden“, sagt Breiler. Im Detail: Die Rheinland-Pfälzerinnen bringen physische Stärke und in Teilen Zweitligaerfahrung mit, spielen eine gute 6:0-Abwehr und verfügen offensiv über massig individuelle Qualität. Jedoch wird die wurfstarke Rückraumlinke Lena Kahnert, mit 70/6 Treffern zweitbeste Mainzer Torschützin, wohl fehlen, da sie derzeit mit der Polizei-Nationalmannschaft die Heim-Europameisterschaft bestreitet. Über kurz oder lang will Bretzenheim übrigens zurück in die 2. Bundesliga. Frauenwartin Julia Veeck sagte der Allgemeinen Zeitung: „Wir wollen wieder oben angreifen.“ Sowohl heute als auch langfristig.

Quelle: Kreis-Anzeiger (17.03.2018)

Handballerinnen der SG Bretzenheim vor Auswärtsspiel beim Tabellenführer

BRETZENHEIM – (stma) Nach zwei Spielen gegen Teams aus dem Tabellenkeller treten die Handballerinnen der SG Bretzenheim an diesem Samstag beim Spitzenreiter der Dritten Liga, der HSG Gedern/Nidda an (Anwurf 18 Uhr).

Die umgekehrten Vorzeichen sieht SG-Trainer Christian Grzelachowski eher als Ballast für das Heimteam: „Sie werden sicher etwas Druck spüren, wir können auswärts beim Tabellenführer nicht so viel falsch machen.“ Die Personalsituation ist vor dem so wichtigen Spiel, in dem die Mainzer bis auf zwei Punkte an den Liga-Primus heranrücken können, angespannt.

Neben der bis Saisonende fehlenden Juliane Dold (Praktikum) werden beim Tabellenführer auch Lena Kahnert und die beruflich verhinderte Hanna Dankwardt nicht mit von der Partie sein. Kahnert ist parallel bei den Handball-Polizei-Europameisterschaften in Göttingen im Einsatz sein. So steht noch nicht ganz fest, in welcher Besetzung die Mainzer für eine Überraschung sorgen wollen.

„Auch Gedern/Nidda hat ähnliche Probleme, es kann also ein spannendes Spiel werden“, sieht der Trainer sein Team aber nicht chancenlos und ist guter Dinge: „Wir müssen bestimmt etwas experimentieren, aber die, die dabei sind, können ja auch gut Handball spielen.“

Quelle: Allgemeine Zeitung (17.03.2018)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Vier Heimspiele am Wochenende: Samstags in Nidda, sonntags in Gedern

Sich allzu lange mit dem vergangenen Wochenende beschäftigen? Nein. Den Blick vielmehr auf das anstehende Wochenende richten? Schon besser. Denn an diesem Samstag und Sonntag steht mal wieder die volle Ladung Handball auf dem Programm. Am Samstagabend bestreiten die beiden ersten Mannschaften in der Niddaer Gymnasiumhalle einen Heimspieltag, am Sonntagnachmittag vollführen die beiden Zweitvertretungen in Gedern selbiges.

Die ersten Damen empfangen dabei am Samstag um 18 Uhr die SG Mainz-Bretzenheim in der Gymnasiumhalle. Die Rheinland-Pfälzerinnen nehmen in der 3. Liga Ost mit 22:12 Punkten den fünften Tabellenplatz ein, haben im Endspurt dieser Saison aber durchaus die Gelegenheit, noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzusprechen. Zuletzt jedenfalls fuhr Bretzenheim zwei deutlich Siege ein: Erst gewann man beim TSV Birkenau mit 29:16, dann besiegte man die HSG Plesse-Hardenberg mit 30:18. Keine Frage also, dass auch dieses Mal wieder eine schwierige Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Christian Breiler wartet.

Mund abwischen, weitermachen. Das muss die Devise für die ersten Männer sein. Die überraschende 19:21-Niederlage inklusive einer schwachen Angriffsleistung beim Schlusslicht HSG Grünberg/Mücke bedeutete zwar ein Rückschlag, ändern lässt sich daran aber ohnehin nichts mehr. Also bleibt der Truppe von Trainer Thorsten Dietzel nur, es am Samstagabend (20 Uhr) gegen die HSG Wettenberg III besser zu machen. Der Gegner belegt den neunten Tabellenplatz der Bezirksliga A, hat bislang 16:22 Punkte zu Buche stehen. Die beiden Erfolge gegen den TSV Lang-Göns II (22:17) und die TSF Heuchelheim II (31:20) dürften allerdings für Selbstvertrauen gesorgt haben.

„Heimspiele in Gedern sind unsere Stärke“

Was ist noch drin im Tank der zweiten Damen? Zuletzt bereiteten personelle Engpässe einige Schwierigkeiten, sorgten auch dafür, dass bei der jüngsten 22:28-Auswärtspleite bei der HSG Hungen/Lich II nichts zu holen war. Am Sonntag um 17 Uhr hat die Mannschaft von Trainer Steffen Kraft in Gedern die HSG Lumdatal II, mit 19:15 Punkten auf Tabellenplatz sieben der Bezirksliga A stehend, zu Gast. „Heimspiele in Gedern sind unsere Stärke“, sagte Laura Eckhardt, Teamsprecherin der zweiten Damen, kürzlich dem Kreis-Anzeiger. „Daher gehen wir optimistisch ins nächste Spiel, um uns hochmotiviert dort die nächsten zwei Punkte zu sichern.“ In der Tat: Seit fünf Spielen ist man zuhause ungeschlagen.

Zuvor sind um 15 Uhr die zweiten Männer an der Reihe. Als Tabellensechster der acht Teams starken Bezirksliga C Süd hat man den Rangvierten HSG Fernwald zu Gast. Im Hinspiel mussten sich die zweiten Männer deutlich mit 23:30 geschlagen geben, wollen Fernwald in eigener Halle aber natürlich möglichst etwas abknöpfen.