Heimspieltag mit Oktoberfest

Am Samstag ist es mal wieder so weit: In der Gymnasiumhalle Nidda steht ein Heimspieltag an. Sowohl die erste Damen- als auch die erste Männermannschaft wollen vor eigenem Publikum punkten. Abgerundet wird der Heimspieltag durch das Oktoberfest. Wer in Dirndl oder Lederhose in die Halle kommt, erhält deshalb freien Eintritt.

Positive Formkurve

Die Bilanz der HSG-Damen gegen die TSG Ober-Eschbach aus den letzten Jahren liest sich nicht allzu prickelnd. Das soll sich aber am Samstag ändern, wenn es um 18 Uhr zum Drittliga-Hessenderby kommt. Die Vorzeichen sind klar: Als Zweitligaabsteiger geht Gedern/Nidda natürlich als Favorit ins Spiel.

Die Formkurve der letzten Wochen ist jedenfalls vielversprechend. Nach der überraschenden Auftaktniederlage bei der TSG Ketsch II gab es für die Mannschaft von Christian Breiler erst einen souveränen Heimerfolg gegen die TS Herzogenaurach, worauf die Fast-Pokal-Sensation beim Erstligisten Kurpfalz Bären folgte. „Natürlich wollen wir daran anknüpfen“, sagt HSG-Trainer Breiler. Mit dem Schwung dieses Spiels und dem Heimpublikum im Rücken soll im zweiten Heimspiel der zweite Sieg her.

Gegner Ober-Eschbach startete mit zunächst zwei Niederlagen und zuletzt einem Sieg durchwachsen in die neue Spielzeit. Als Ziel hat der ehemalige Zweitligist, der nun von Christian Grzelachowski trainiert wird, den Klassenerhalt ausgerufen.

Zwei perfekt gestartete Teams

Ein heißes Duell steht um 20 Uhr für die ersten Männer gegen den TUS Vollnkirchen an. Beide Teams haben nach drei Spielen eine makellose Bilanz von 6:0 Punkten. Die HSG führt die Tabelle der Bezirksliga A an, Vollnkirchen ist Dritter. Es ist also eine spannende Begegnung zu erwarten, bei der die Mannschaft von Trainer Andreas Nau ihre weiße Weste unbedingt bewahren möchte.

2. DHB-Pokalrunde in Ketsch

Die Liga ruht, dennoch steht am Wochenende ein Pflichtspiel auf dem Programm: Denn die Damen der HSG Gedern/Nidda sind in der 2. Runde des DHB-Pokals dabei und am Samstag (20 Uhr) in der Neurothalle in Ketsch beim Erstligisten Kurpfalz Bären zu Gast.

Viel schwieriger hätte die Aufgabe sicherlich nicht sein können, als bei einem Bundesligisten auswärts ran zu müssen. Das begründet sich aber dergestalt, dass in der vergangenen Saison beide Teams in der 2. Bundesliga dabei waren und im DHB-Pokal die Ligazugehörigkeit des Vorjahres zählt. Auch wenn sich die Hoffnung eines attraktiven Heimspiels damit nicht erfüllte, gilt es, das Beste aus der Situation zu machen.

Live-Übertragung des Pokalspiels

Unzweifelhaft ist dabei, dass Ketsch in der Rolle des haushohen Favoriten ist. Für die HSG Gedern/Nidda kann es nur das Ziel sein, sich bestmöglich zu präsentieren und Fahrt aufzunehmen für das nächste Ligaspiel. Dieses steht am 12. Oktober in der heimischen Gymnasiumhalle gegen die TSG Ober-Eschbach an. Das Pokalspiel in Ketsch wird übrigens via Sportdeutschland.tv (unter: https://sportdeutschland.tv/hbf/dhb-pokal-frauen-2-runde-kurpfalz-baeren-hsg-gedern-nidda_6) live übertragen.

Die Gewinner-Mannschaften der 2. Runde qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die Auslosung hierfür findet am Mittwoch, 9. Oktober 2019, im Anschluss an die Erstligapartie HSG Blomberg-Lippe gegen TSV Bayer 04 Leverkusen (Anwurf 19.30 Uhr) in der Sporthalle an der Ulmenallee statt. Die ehemalige Nationalspielerin Franziska Müller wird die Auslosung vornehmen. Sie wird außerdem im Livestream bei Sportdeutschland.tv übertragen. Ab der 3. Runde wird keine Einteilung in regionale Gruppen mehr vorgenommen.

Perfekter erster Heimspieltag

Das war mal ein perfekter Heimspieltag! Alle drei Mannschaften legten am Samstag ihr Heimdebüt in dieser Saison hin, alle drei waren dabei erfolgreich. Die Bilanz des Heimspieltages: Drei Spiele, drei Siege. Besser geht’s nicht.

Zweite Damen haben nach dem Aufstieg in die Bezirksoberliga auch das zweite Spiel gewonnen. Und wie: Gegen den TUS Vollnkirchen präsentierte sich das Team des neuen Trainers Manfred Gerum klar überlegen und behielt mit 32:22 die Oberhand.

Die ersten Damen setzten sich bei ihrem ersten Heimspiel nach der Rückkehr in die 3. Liga Ost souverän mit 33:26 gegen die TS Herzogenaurach durch. Es zwar noch keine Leistung in Bestform, dennoch kontrollierte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler die Begegnung zu jeder Zeit. Bereits bei der 17:9-Führung zur Pause war das Spiel im Grunde entschieden.

Auch die ersten Männer durften im zweiten Saisonspiel zum zweiten Mal jubeln. Gegen die HSG Wettenberg II entwickelte sich ein phasenweise sehr umkämpftes und enges Spiel, das die Mannschaft von Trainer Andreas Nau am Ende jedoch recht deutlich mit 26:19 für sich entschied.

Video: Pressekonferenz nach Herzogenaurach-Spiel

Die Pressekonferenz nach dem Spiel HSG Gedern/Nidda gegen TS Herzogenaurach (33:26) mit den beiden Trainern Christian Breiler und Andreas Ottlo.

Es geht wieder los: Erster Heimspieltag!

Das Warten hat ein Ende! Ganze 133 Tage nach dem bis dato letzten Heimspiel in der Gymnasiumhalle geht es am heutigen Samstag endlich wieder rund: Mit dem ersten Heimspieltag dieser Saison steht ein erstes großes Highlight der neuen Spielzeit an. Gleich drei Partien stehen auf dem Programm.

Der Startschuss fällt bereits um 15.45 Uhr. Dann wird es ernst für die zweiten Damen. Die in die Bezirksoberliga aufgestiegene Mannschaft des neuen Trainers Manfred Gerum bekommt es mit dem TUS Vollnkirchen zu tun und möchte an den 25:24-Auftaktsieg beim TV Burgsolms anknüpfen.

Breiler-Team will ersten Sieg im zweiten Spiel

Weniger erfolgreich lief der Auftakt für die ersten Damen, die am ersten Spieltag der 3. Liga Ost eine Niederlage in Ketsch kassierten. Umso mehr ist vor der heimischen Kulisse Wiedergutmachung angesagt, wenn das Team von Christian Breiler um 18 Uhr auf die TS Herzogenaurach trifft. Gegen den Kontrahenten aus dem Süden der Republik will die Mannschaft um Spielführerin Sabine Kaiser unbedingt den ersten doppelten Punktgewinn der Runde einfahren.

Der Abschluss gebührt dann den ersten Männern. Gestärkt durch den klaren 36:22-Startsieg bei Heuchelheim II geht es ab 20 Uhr gegen die HSG Wettenberg III. Um in der Bezirksliga A von Anfang an eine ordentliche Position einzunehmen, will die Truppe von Coach Andreas Nau zuhause nachlegen.

Live-Übertragung im Internet

Ein Novum gibt es beim Spiel der ersten Damen: Wer es nicht in die Gymnasiumhalle schafft, kann das Spiel am frühen Samstagabend bei Sportdeutschland-TV live verfolgen – oder am Sonntag das Re-Live anschauen. Die Übertragung der Begegnung erfolgt unter https://sportdeutschland.tv/handball/3-liga-frauen-mitte-hsg-gedern-nidda-ts-herzogenaurach. Dieses Angebot wird es in dieser Saison bei Heimspielen regelmäßig geben.

Dauerkarten ab heute erhältlich

Und sonst? Für einen passenden Rahmen des ersten großen Heimspieltags ist selbstredend gesorgt. Die Hautnah-Lounge steht und bietet kühle Getränke, für die jungen Handball-Fans ist obendrein eine Hüpfburg aufgebaut. Zudem startet heute der Verkauf der Dauerkarten. Ein Saisonticket für alle Spiele aller Mannschaften kostet für Vollzahler 80€ und ermäßigt 60€.

Der erste Heimspieltag steht in den Startlöchern

Die ersten Auswärtsspiele haben die Mannschaften der HSG Gedern/Nidda bereits hinter sich gebracht. Ab dem nächsten Wochenende geht es dann endlich auch in den heimischen Spielstätten wieder heiß her! Und wie: Am Samstag steht in der Gymnasiumhalle Nidda zum Auftakt ein großer Heimspieltag an.

Dreifacher Heimspieltag

Mit dem Handballabend im Kurhaus Bad Salzhausen wurde die Spielzeit höchst offiziell eingeläutet. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und verfolgten die von Werner Damm moderierten Vorstellungen der Seniorenteams. Die Hoffnungen und Wünsche für die anstehende Runde brachte der HSG-Vorsitzende Martin Schindler dabei auf den Nenner: „Wir hoffen auf viel Spaß, volle Hallen und eine weiterhin so gute Geschlossenheit und so tolle Unterstützung der Sponsoren und Zuschauer!“

Die Vorfreude auf den ersten Heimspieltag seit vielen Monaten ist selbstredend riesig. Für diesen Tag gilt: Handball satt! Die in die Bezirksoberliga aufgestiegene zweite Damenmannschaft empfängt um 15.45 Uhr den TuS Vollnkirchen. Um 18 Uhr treffen dann die Drittligadamen auf die TS Herzogenaurach. Zum Abschluss bekommen es um 20 Uhr die Bezirksliga-A-Männer mit der HSG Wettenberg III zu tun.

Dauerkartenverkauf

Auch für den passenden Rahmen ist gesorgt. In der Hautnah-Lounge gibt es rund um den Heimspieltag kühle Getränke, für die Kids ist zudem eine Hüpfburg aufgebaut! Außerdem findet im Rahmen des Heimspieltages am Samstag auch der Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2019/20 statt.

Herausforderer Zahn beizeiten gezogen

Nidda/Wülfrath (flo). Die Pflicht höchst souverän erfüllt: Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda haben im DHB-Pokal ohne jedwede Probleme den Einzug in die zweite Runde realisiert. Beim nordrhein-westfälischen Viertligisten TB Wülfrath sorgten die Wetterauerinnen für klare Verhältnisse und setzten sich deutlich mit 34:21 (17:11) durch. Im dritten Anlauf hat die Spielgemeinschaft damit erstmals eine Begegnung im höchsten deutschen Pokalwettbewerb für sich entschieden.

TB Wülfrath –
HSG Gedern/Nidda 21:34

Überbewerten wollte man diesen Erfolg nicht. „Das ist kein Maßstab für die Liga, da kommen schon andere Aufgaben und stärkere Gegner auf uns zu“, befand Trainer Christian Breiler. Trotzdem war es, wenn man so will, ein gutes Training für das Ligageschehen. Als Zweitliga-Absteiger wird die HSG dort zwar nicht immer, aber doch in einigen Partien als Favorit unter Zugzwang stehen. Dass sie diese Rolle erfüllen kann, hat sie im Pokal schon einmal bewiesen. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden, der Klassenunterschied hat sich widergespiegelt“, lobte Breiler.

Sollten die gastgebenden Wülfratherinnen Hoffnung auf eine Überraschung gehabt haben, verpuffte diese schnell. Denn Gedern/Nidda stellte die Kräfteverhältnisse vom Start weg klar. Mit einer konzentrierten Herangehensweise in der 6:0-Deckung zog die Breiler-Truppe dem Regionalligisten beizeiten den Zahn. „Wir haben dem Gegner gar nicht erst die Chance gegeben, in dieses Spiel reinzukommen“, freute sich der HSG-Coach. Stattdessen enteilten die Gäste auf 5:1 (8.), der Lohn für die starke Anfangsphase war ein 11:4-Vorsprung nach einer Viertelstunde.

Dass sich danach im Wissen der Überlegenheit ein paar schlechte Entscheidungen einschlichen und Wülfrath durch seine starke Rückraumlinke Kristin Meyer auf 8:12 (19.) verkürzte, brachte die Gäste nicht aus der Ruhe. Bis zur Pausensirene wuchs die Führung wieder auf ein komfortables 17:11 an.

In dieser Größenordnung bewegte sich der Vorsprung auch nach Wiederbeginn. Ehe die Wetterauerinnen dank ihrer guten Defensivleistung in der Schlussviertelstunde immer wieder über Gegenstöße zum Erfolg kamen und das Ergebnis in die Höhe schraubten. Zunächst mit einem 4:0-Lauf auf 26:17 (47.), dann mit einem 5:0-Zwischenspurt sogar auf 32:19 (58.), ehe schlussendlich ein 34:21-Endresultat auf der Anzeigetafel leuchtete. Am häufigsten trug sich dabei Kirsten Schindler, die im ersten Abschnitt auf der rechten Außenbahn und nach der Pause auf der halbrechten Rückraumposition agierte, in die Torschützenliste ein. Die 22-Jährige erzielte elf Tore, davon vier per Siebenmeter.

Nun also geht es für die HSG Gedern/Nidda Anfang Oktober in der zweiten Runde des DHB-Pokals weiter. Dann steigen auch die bisher noch nicht involvierten Erstligisten in den Wettbewerb ein. Bereits amMontagnachmittag findet um 15 Uhr in der Geschäftsstelle der Handball-Bundesliga Frauen in Dortmund die Auslosung der Zweitrundenbegegnungen statt. Im Oberhessischen hoffen sie natürlich, dass der als Losfee fungierende Mark Schober, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes, ein gutes Händchen beweist. „Wir wünschen uns ein Heimspiel gegen einen attraktiven Gegner, das wäre gerade für unsere Zuschauer eine tolle Sache“, sagt HSG-Trainer Breiler. Das heißt? „Wenn wir einen Erstligisten zuhause bekommen, wäre das ein absolutes Highlight.“

TB Wülfrath: Klanz (1), Giebisch; Sippli, Raven (1), Buiting (1), Otte (3), Meyer (9), Büngeler, Fraenken, Buschhaus, Kieckbusch (4/3), Jakobeit (1), Stausberg (1), Feldstedt.

HSG Gedern/Nidda: Elisath (ab 46.), Heß; Rösner (2), Schüler (7), Niebergall (2), Kraft (1), Thiele (2/1), Pfaff, Schmeißer, Kaiser (3), Nowak (3), Schindler (11/4), Nau (2), Mitzkat (1).

SR: Hillebrand/Umbescheidt (Kaiserau) – Z: 107 – Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Sippli (2), Meyer, Büngeler/Schüler, Schmeißer (2)) – Siebenmeter: 3/3:7/5 – Spielfilm: 2:7 (10.), 8:12 (19.), 11:17 (30.), 13:21 (38.), 18:27 (50.), 21:34 (60.).

Quelle: Kreis-Anzeiger (02.09.2019)

Begegnungen der 2. Runde ausgelost

In der Geschäftsstelle der Handball Bundesliga Frauen (HBF) in Dortmund wurden heute die Begegnungen der 2. Runde des DHB-Pokals der Saison 2019/20 ausgelost.

Die Partien der zweiten Runde des DHB-Pokals 2019/20 stehen fest: Aus dem Lostopf zog Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes (DHB), gleich zwei Erstligaduelle: Die HSG Bad Wildungen Vipers empfangen den TSV Bayer 04 Leverkusen, die SG BBM Bietigheim ist zu Gast beim 1. FSV Mainz 05.

Gemäß der HBF-Durchführungsbestimmungen wurde für die Auslosung der zweiten Runde eine Einteilung nach geographischen Gesichtspunkten in zwei gleichgroße Gruppen vorgenommen. Insgesamt treten 32 Mannschaften von der 5. bis in die 1. Liga in der zweiten Pokalrunde gegeneinander an.

2. Runde DHB-Pokal der Frauen 2019/20

SV Werder Bremen (2. Liga) – Borussia Dortmund (1. Liga)
TuS Lintfort (2. Liga) – HSG Blomberg-Lippe (1. Liga)
HSG Bad Wildungen Vipers (1. Liga) – TSV Bayer 04 Leverkusen (1. Liga)
HL Buchholz 08-Rosengarten (2. Liga) – Thüringer HC (1. Liga)
TSV Nord Harrislee (2. Liga) – VfL Oldenburg (1. Liga)
HG OKT (3. Liga Nord) – Buxtehuder sv (1. Liga)
SC Alstertal-Langenhorn (3. Liga Nord) – SV Union Halle-Neustadt (1. Liga)
TVE Netphen (Oberliga) – SG 09 Kirchhof (2. Liga)

HSG Döbeln/Neudorf (Sachsenliga) – TuS Metzingen (1. Liga)
TSG Oberursel (Oberliga Hessen) – HSG Bensheim/Auerbach (1. Liga)
BSV Sachsen Zwickau (2. Liga) – Neckarsulmer Sport-Union (1. Liga)
HC Rödertal (2. Liga) – FRISCH AUF Göppingen (1. Liga)
Kurpfalz Bären (2. Liga) – HSG Gedern/Nidda (2. Liga)
VfL Waiblingen (2. Liga) – TG Nürtingen (2. Liga)
1. FSV Mainz 05 (2. Liga) – SG BBM Bietigheim (1. Liga)
BSV Phönix Sinzheim (Südbadenliga) – HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler (Oberliga Hessen)

Anmerkung: Die angegebene und im Pokal ausschlaggebende Ligazugehörigkeit bezieht sich auf die Saison 2018/19.

Ausgespielt wird Runde 2 am 5. und 6. Oktober 2019. Die Sieger der Duelle erreichen die dritte Runde, in der keine Gruppeneinteilung mehr vorgenommen wird. Das OLYMP Final4 2020 ist für den 23. und 24. Mai angesetzt.

Spieltermine im Überblick:
Runde 2: 5./6. Oktober 2019
Achtelfinale: 2./3. November 2019
Viertelfinale: 11./12. Januar 2020
OLYMP Final4: 23. und 24. Mai 2019, Porsche-Arena Stuttgart

Quelle: HBF-Pressemitteilung (02.09.2019)

HSG Gedern/Nidda schlägt sich wacker

NIDDA – Gut geschlagen: Auf diesen Nenner lässt sich für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda die Teilnahme am Lotto-Cup in Ludwigsburg bringen. Mit einer Rumpftruppe landeten die Wetterauerinnen letztlich auf einem geteilten 11. Platz, erkämpften sich aber immerhin zwei Erfolgserlebnisse. „Wir haben uns dort ordentlich präsentiert, unter diesen Umständen war das alles in Ordnung“, fasste Trainer Christian Breiler zusammen.

Schon in der Gruppenphase hinterließ die Spielgemeinschaft, die aufgrund vieler Ausfälle nur mit elf Spielerinnen angereist war, einen insgesamt guten Eindruck. Gegen den Zweitligisten TG Nürtingen lief man jedoch von Beginn an einem Rückstand hinterher und musste sich schließlich mit 13:16 geschlagen geben. Ganz anders die zweite Begegnung: Dem schweizerischen Erstligisten HV Herzogenbuchsee ließ Gedern/Nidda keinerlei Chance, setzte sich deutlich mit 24:14 durch.

Auch gegen den Bundesligaaufsteiger Kurpfalz Bären zeigte die Breiler-Truppe insbesondere in der ersten Hälfte eine starke Leistung, führte nach den ersten 20 Minuten sogar. Doch: Mit der kleinen Besetzung machte sich nach der Pause im dritten Samstagsspiel sichtlich ein Substanzverlust bemerkbar. „Wir konnten das Niveau leider nicht halten“, befand Breiler. Seine Mannschaft handelte sich Zeitstrafen ein, kassierte einen Gegenstoß nach dem nächsten. Schnell hatte Ketsch auf diese Weise die Partie gedreht und behielt schlussendlich klar mit 22:14 die Oberhand.

Als Gruppendritter ging es für die HSG am Sonntag in der B-Runde des Turniers weiter. In eben dieser trafen die Wetterauerinnen im Viertelfinale auf den österreichischen Erstligisten SSV Dornbirn-Schoren und setzten sich knapp mit 24:23 durch. Im Halbfinale jedoch wendete sich das Blatt, musste sich die Spielgemeinschaft gegen den tschechisch-slowakischen Erstligisten Sokol Pisek mit 16:17 geschlagen geben. Nicht zuletzt aufgrund dreier verworfener Siebenmeter. „Ich war aber nicht böse drum, dass wir kein weiteres Spiel mehr hatten. Die Mädels waren platt“, so Breiler, dessen Ensemble sich den elften Platz (bei 16 teilnehmenden Teams) mit dem Süd-Drittligisten TSV Wolfschlugen teilte.

Die dünne Personaldecke garantierte nicht nur allen Spielerinnen viele Einsatzzeiten, sondern sorgte auch dafür, dass einiges ausprobiert wurde. Neuzugang Emely Nau, eigentlich auf der Außenbahn beheimatet, spielte etwa zwischenzeitlich mal am Kreis, Mittelfrau Hannah Niebergall und Youngster Alicia Pfaff rückten stellenweise in den Mittelblock, in dem ansonsten aber Leonie Nowak und Hanna Rösner ein starkes Duo bildeten. „Unsere Abwehr war teilweise richtig gut, das Zusammenspiel mit dem Kreis war auch in Ordnung, die erste Welle hat gut funktioniert. Wir haben gesehen, dass wir Optionen haben, aber auch aufgezeigt bekommen, dass wir individuell am Wurfverhalten arbeiten müssen, um unsere Chancen besser zu nutzen“, konstatierte Breiler. Gut drei Wochen hat der Zweitligaabsteiger nun noch Zeit für den Feinschliff, ehe am 15. September das erste Ligaspiel bei den Kurpfalz Bären II ansteht. Das erste Pflichtspiel wird die HSG allerdings bereits am kommenden Samstag im DHB-Pokal beim Viertligisten TB Wülfrath absolvieren.

Den Sieg beim Vorbereitungsturnier in Ludwigsburg sicherte sich übrigens die TuS Metzingen. Die Baden-Württembergerinnen, bereits zum siebten Mal Titelträger des Lotto-Cups, gewannen das Erstligafinale gegen den Aufsteiger Kurpfalz Bären deutlich mit 32:11.

Quelle: Kreis-Anzeiger (26.08.19)

Mit verkleinertem Aufgebot bei stark besetztem Turnier

GEDERN/NIDDA (flo). Ziel Ludwigsburg! Beim ebenso renommierten wie hochkarätig besetzten 28. Lotto-Cup in der Barockstadt steht für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda die Generalprobe für das erste Pflichtspiel im DHB-Pokal eine Woche später an. Eigentlich wäre das Vorbereitungsturnier ein Gradmesser für den Leistungsstand des Zweitligaabsteigers. Allerdings: Da die Spielgemeinschaft mit einer Rumpftruppe ins Baden-Württembergische reist, werden die Partien am Samstag und am Sonntag nur begrenzt Rückschlüsse ermöglichen.

In der Gruppe C geht die Mannschaft von Trainer Christian Breiler als klarer Außenseiter ins Rennen und trifft auf den Neu-Erstligisten Kurpfalz Bären, den Zweitligisten TG Nürtingen sowie den schweizerischen Erstligaclub HV Herzogenbuchsee. Für die HSG startet das Turnier am Samstag um 11 Uhr mit der Partie gegen Nürtingen, ehe man sich mit Herzogenbuchsee (13.45 Uhr) und den Kurpfalz Bären (16.30 Uhr) misst. Die besten zwei Teams aus jeder der vier Gruppen erreichen die Endrunde. Der Rest spielt in der B-Runde um die Plätze neun bis 16. Die Spieldauer beträgt jeweils zweimal 20 Minuten.

„Wir müssen gucken, inwieweit wir da auf Schlagdistanz sein können, inwieweit die Kraft reicht“, sagt Breiler mit Blick auf die alles andere als optimale Personalsituation. Torjägerin Kristin Amos ist noch immer nicht ins Training eingestiegen, wird also definitiv fehlen. Auch Rückraumspielerin Sabine Kaiser (geb. Eisenacher), die in der Sommerpause geheiratet hat, Kreisläuferin Jessica Schmeißer und Außenakteurin Christin Kraft werden aufgrund eines Junggesellenabschieds nicht an Bord sein. Obendrein werden Mittelfrau Hannah Niebergall oder Kreisspielerin Leonie Nowak, beide von einem grippalen Infekt gebeutelt, auch im Falle eines Mitwirkens keinesfalls im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. „Bei fünf, sechs Spielen geht das dann an die Substanz“, erwartet der HSG-Trainer.

Trotz der Umstände: „Wir wollen das Beste herausholen, es wäre gut, wenn wir auch in dieser Besetzung das eine oder andere positive Ergebnis hätten“, sagt Breiler. „Es gilt, dass wir uns weiter einspielen und einen weiteren Schritt nach vorne tun.“ Für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass sich Gedern/Nidda nach der Vorrunde in der B-Runde wiederfinden wird, trifft man wohl auf den einen oder anderen Gegner auf Augenhöhe. Neben vier Bundesligisten, sechs ausländischen Erstligisten und vier Zweitligisten sind schließlich immerhin drei weitere Drittligisten beim Turnier in der Barockstadt dabei. Nämlich: Der HCD Gröbenzell, TSV Wolfschlugen und die SG Schozach-Bottwartal, allesamt aus der Süd-Staffel.

Als Favorit des zweitägigen Turniers gilt Bundesligist TuS Metzingen, der mit sechs Siegen Rekordgewinner des Cups ist. Übrigens: Bei allen bislang 27 Auflagen setzte sich eine deutsche Mannschaft durch. Daran konnten weder die nigerianische Nationalmannschaft, die in der Vorbereitung auf die Afrikaspiele 2003 nach Ludwigsburg kam, noch die 2015 eingeflogenen Isländerinnen von Haukar Hafnarfjördur etwas ändern. Ob sich daran in diesem Jahr etwas ändert? Kandidaten dafür sind vor allem die Vertreter der holländischen Ehrendivision aus Venlo und Westfriesland sowie die Tschechinnen von Sokol Pisek.

Quelle: Kreis-Anzeiger (24.08.2019)