Damen II machen den Aufstieg perfekt

Drei Mal gut gespielt, zwei Mal gewonnen, ein Mal Aufstieg gefeiert. Kein Zweifel, dass der Samstag in der Gymnasiumhalle angesichts des Aufstiegs der zweiten Damen und des mitreißenden Fights der ersten Damen ein Handball-Feiertag war. Für die zweiten Damen und ersten Männer ist die Saison nun beendet.

Tolle Leistung, keine Punkte: Gegen die SG 09 Kirchhof zeigten die ersten Damen einem mitreißenden Auftritt, mussten sich am Ende aber ganz knapp mit 25:26 geschlagen geben. Nur minimale Kleinigkeiten fehlten, um dem Tabellenfünften vor einer tollen Kulisse in der Gymnasiumhalle einen Punkt abzuknüpfen. Somit wartet die Mannschaft von Trainer Christian Breiler weiterhin auf den dritten Heimsieg, der nun am nächsten Samstag gegen Trier gelingen soll.

Mit Siegesserie zur Meisterschaft

Die zweiten Damen haben ihr großes Ziel erreicht: Die Meisterschaft in der Bezirksliga A und der Aufstieg in die Bezirksoberliga sind perfekt! Nach dem deutlichen 33:15-Sieg gegen die HSG Lumdatal II im entscheidenden letzten Saisonspiel durfte ausgiebig gejubelt und gefeiert werden. Der Aufstieg ist der Lohn für eine perfekte Rückrunde: Alle elf Spiele hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster gewonnen. Obwohl wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls drei Punkte abgezogen wurden, steht man somit vor der HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach auf Platz eins.

Bereits am Freitagabend hatten die ersten Männer die Saison mit einem Sieg erfolgreich abgeschlossen. Gegen die HSG Grünberg/Mücke gab es einen deutlichen 29:19-Heimsieg. Somit beendet die Mannschaft von Andreas Nau die Spielzeit als Tabellenvierter der Bezirksliga A. Nächstes Jahr startet dann ein neuer Anlauf in Richtung Aufstieg.

Countdown für HSG Gedern/Nidda läuft: Noch dreimal 2. Bundesliga

Gedern/Nidda (flo). Dreimal dürfen die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda noch in der 2. Bundesliga ran. Danach wird dieses Kapitel zunächst einmal wieder beendet sein. Zwei Heimspiele hintereinander stehen nun an, in denen unbedingt noch einmal gepunktet werden soll. Idealerweise schon am Samstag (18 Uhr, Gymnasiumhalle Nidda) im Hessenderby gegen die SG 09 Kirchhof.

Samstag, 18 Uhr
HSG Gedern/Nidda – SG 09 Kirchhof

Ein packendes Saisonfinale sieht anders aus. Im Großen und Ganzen ist die Spannung raus, die meisten Entscheidungen sind gefallen. Die HSG Gedern/Nidda muss als einziger sportlicher Absteiger eine Etage runter, die DJK/MJC Trier verlässt aufgrund der Insolvenz die 2. Liga, hätte aber auch andernfalls den Klassenerhalt verpasst. Spannend ist im Grunde nur noch das Aufstiegsrennen. Dergestalt nämlich, dass der 1. FSV Mainz 05 seinen derzeitigen dritten Platz verteidigen muss, um aufzusteigen. Der TV Beyeröhde-Wuppertal, aktuell Vierter, will zwar nicht in die Bundesliga, könnte den 05erinnen jedoch den Aufstieg vermasseln. „Steht Mainz am Ende der Saison auf dem vierten Platz, gibt es mit Ketsch nur einen Aufsteiger und entsprechend keinen sportlichen Absteiger aus der 1. Liga“, bestätigt Nadine Schulte, Sprecherin der Handball Bundesliga Frauen.

Ins Aufstiegsrennen war vor dieser Saison auch die SG 09 Kirchhof verortet worden, doch daraus wurde nichts. Trotz einer immensen individuellen Qualität und einer atemberaubenden Angriffswucht bewegten sich die Nordhessinnen stets nur im tabellarischen Mittelmaß. Immerhin: Nach vier Siegen aus den letzten fünf Partien ist die Mannschaft von Trainer Christian Denk nun Sechster. Und will im Endspurt noch einen Platz gutmachen, also als Fünfter abschließen. Klar, dass für dieses Ziel beim Tabellenvorletzten aus dem Oberhessischen ein Sieg her muss.

„Kirchhof ist eine absolute Top-Mannschaft, sie sind von jeder Position torgefährlich und spielen ein hohes Tempo“, weiß HSG-Trainer Christian Breiler, der erneut auf die beiden Rückraumspielerinnen Johanna Becker (Aufbautraining) und Hanna Rösner (Nasenbeinbruch) verzichten muss. Fest steht, dass auf Gedern/Nidda defensiv Schwerstarbeit wartet. Im Schnitt nämlich trifft die SG 09 pro Partie 29,6 Mal, stellt die drittbeste Angriffsabteilung und hat im Rückraum mit der polnischen Ausnahmekönnerin Diana Sabljak (230/82 Tore) die aktuelle und sehr wahrscheinlich auch neue Torschützenkönigin in ihren Reihen. Dazu gesellt sich am Kreis mit der 22-jährigen Dionne Visser eine Niederländerin, die im März beim WM-Dritten ihr Nationalmannschaftsdebüt feierte und nächstes Jahr beim Erstligisten Bensheim/Auerbach unter Vertrag steht.

Von derlei Sphären sind sie beim heimischen Noch-Zweitligisten freilich meilenweit entfernt. Weshalb sich Trainer Breiler immer wieder um eine Einordnung bemüht, sich der Fokus in den vergangenen Wochen aus seiner Sicht zu negativ auf die Niederlagenserie, die mit dem 28:25-Auswärtssieg beim HC Rödertal ein Ende fand, richtete. „Wir haben andere Voraussetzungen als andere Vereine. Ob finanziell, infrastrukturell, bei der individuellen Ausbildung der Spielerinnen, bei den Hallenzeiten oder bei der Nähe zu einem Bundesligisten mit Blick auf Doppelspielrechte – da sind wir bei allen Faktoren schwächer als die anderen“, betont der HSG-Coach. „Dafür machen wir das ordentlich. Elf Punkte haben uns nur wenige zugetraut.“ Und weiter: „Für uns ist jedes Spiel eine Erfahrung. Wir haben gesagt, dass wir das Ding mit unseren Mädels aus der Region durchziehen und nicht einkaufen. Ich denke, das wird uns in Zukunft auch Recht geben.“

Zunächst einmal gilt es nun, den aktuellen vorletzten Tabellenplatz zu verteidigen. Und den so treuen Anhang, der bisher erst zwei Heimsiege erleben durfte, noch einmal mit einem Erfolg zu beschenken. Wenn nicht gegen das Top-Team aus Kirchhof, dann zumindest nächste Woche gegen das Schlusslicht DJK/MJC Trier.

Quelle: Kreis-Anzeiger (04.05.2019)

Kirchhof beim Absteiger Gedern/Nidda klarer Favorit

Kirchhof – Die SG 09 Kirchhof ist auf Kurs Richtung fünften Platz in der 2. Handball-Bundesliga. Damit das so bleibt, braucht das Denk-Team einen sieg beim Absteiger Gedern/Nidda (Sa. 18).

Drei Spieltage vor Schluss ist die SG 09 Kirchhof nur noch zwei Punkte vom Saisonziel entfernt. „Der fünfte Platz wäre eine tolle Bestätigung der letzten Saison“, sagt Paula Küllmer, Torfrau der SG 09 Kirchhof. Und lässt daher keinen Zweifel daran, dass für den heimischen Handball-Zweitligisten bei der HSG Gedern/Nidda (Sa. 18 Uhr) ein Sieg Pflicht ist.

Schließlich handelt es sich um den Tabellenvorletzten, den Aufsteiger, der bereits abgestiegen ist. Und der trotzdem den Respekt von Christian Denk genießt. „Das war ein mutiger Schritt“, sagt der SG-Trainer über Gederns Entscheidung, als Zweiter der Ost-Staffel der 3. Liga den Sprung ins Unterhaus zu wagen. Vorrangig mit eigenen Kräften und Talenten aus der Region. Die trotz nur elf Punkten aus 27 Spielen nicht in die vorausgesagte Rolle des chancenlosen Punktelieferanten schlüpften: „Gegen Gedern muss man hart arbeiten, um zu gewinnen.“ Wie im Hinspiel, das sein Team mit 29:23 gewann.

So bereut denn auch Denks Kollege Christian Breiler nichts. „Diese Erfahrung kann uns keiner mehr nehmen“, erklärt der 41-jährige Trainer des Neulings, der den Klassenerhalt sicherlich zu Hause verspielt hat. Nur zwei Siege vor eigenem Publikum offenbarten dabei das Hauptproblem der HSG: das individuelle Gefälle in der Mannschaft.

Diana Sabljak auf Torejagd

Nur Neuzugang Kristin Amos (155 Tore) strahlt im Rückraum Torgefahr aus, so dass zwangsläufig häufig das Zusammenspiel mit Kreisläuferin Leonie Nowak (89) und Rechtsaußen Kirsten Schindler (94) gesucht wird. Damit sind die Südhessen spielerisch leicht ausrechenbar, weiß jeder Gegner, was auf ihn zukommt.

Natürlich auch Kirchhof, setzt deshalb in der Abwehr auf eine 6:0-Formation. Und im Angriff wie gehabt auf die unverwüstliche Diana Sabljak. Die Rückraumspielerin schickt sich an, bereits am drittletzten Spieltag ihre Trefferausbeute der Vorsaison (244), die sie zur Torschützenkönigin kürte, zu überbieten.

Wovon auch Alena Breiding profitiert. Im Windschatten der Kroatin hat sich der Neuzugang von der HSG Plesse-Hardenberg in der 2. Liga akklimatisiert. Läuft mittlerweile sogar weniger für Sabljak, um der Leistungsträgerin mal eine Verschnaufpause zu ermöglichen, als mit Sabljak auf. Die deshalb bereitwillig auf die Mitte rückt. Aber natürlich auch von dort trifft.

Quelle: HNA (03.05.2019)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Drei Heimspiele stehen an diesem Wochenende an. Am Freitag jenes der ersten Männer, am Samstag ein Heimspieltag der Damenteams. Der Ausblick.

Die ersten Damen bestreiten am Samstag um 18 Uhr das vorletzte Heimspiel in der 2. Bundesliga. Mit dem Rückenwind des 28:25-Sieges geht es ins Hessenderby gegen die SG 09 Kirchhof. Der Abstieg in die 3. Liga steht mittlerweile zwar fest, dennoch wird die Mannschaft von Trainer Christian Breiler weiterhin Vollgas geben und versuchen, weitere Punkte einzusammeln. Das wird gegen die hoch einzuschätzenden Nordhessinnen aus Kirchhof, die mit 28:26 Punkten den sechsten Platz einnehmen, natürlich eine alles andere als einfache Aufgabe.

Spiel um den Aufstieg

Bereits zuvor um 15.30 Uhr spielen die zweiten Damen in der Gymnasiumhalle. Dabei geht es um einiges! Mit einem Sieg hätte die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksoberliga sicher. Angesichts von zehn Siegen in Serie kann man die Begegnung gegen den Tabellensechsten HSG Lumdatal II mit viel Selbstvertrauen angehen. Doch Vorsicht: Im Hinspiel gab es gegen eben diesen Gegner – verstärkt mit Kräften des Landesliga-Teams – die letzte Niederlage.

Schon am Freitagabend um 20.45 Uhr sind die ersten Männer an der Reihe. Die Mannschaft von Andreas Nau bestreitet dann in der Gymnasiumhalle gegen die HSG Grünberg/Mücke ihr letztes Saisonspiel. Chancen, noch in den Aufstiegskampf einzugreifen, bestehen allerdings nicht mehr.

Erfolgserlebnis nach acht Niederlagen am Stück

Grossröhrsdorf/Nidda (flo). Sie haben es nicht verlernt: Die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda können noch gewinnen. Nach acht Niederlagen am Stück endete am Samstag die lange Leidenszeit. Beim Erstligaabsteiger HC Rödertal landete das vormalige Schlusslicht, das durch diesen Auswärtserfolg auf den mittlerweile als Ziel auserkorenen vorletzten Platz kletterte, eine Überraschung und setzte sich mit 28:25 (11:13) durch.

HC Rödertal –
HSG Gedern/Nidda 25:28

Angesichts der Tatsache, dass der letzte Sieg vom 9. Februar datierte, ist dieser doppelte Punktgewinn zweifelsfrei als Befreiungsschlag zu werten. „Wir sind glücklich, dass wir uns mal wieder belohnt haben“, freute sich Trainer Christian Breiler. Das Restprogramm lässt sich nun mit frischem Selbstvertrauen angehen. All das änderte jedoch nichts daran, dass der Abstieg der HSG Gedern/Nidda drei Spieltage vor Schluss nun auch rechnerisch besiegelt ist, weil der Drittletzte Werder Bremen nicht mehr einzuholende sieben Punkte mehr hat. Der fixierte Abstieg war allerdings ohnehin lediglich eine Frage der Zeit. Weshalb HSG-Coach Breiler klarstellt, „dass wir uns darüber keine Gedanken gemacht haben. Wir gucken auf uns und wollen versuchen, auch in den letzten drei Spielen nochmal zu punkten.“

In der sächsischen Kleinstadt Großröhrsdorf klappte das jedenfalls schon mal. Woran die Spielerinnen die Welt via soziale Medien teilhaben ließen. Dass dabei auf einem der Jubelbilder das Trikot von Hanna Rösner in die Kamera gehalten wurde, hatte einen guten Grund. Die 21-Jährige, gerade in der Deckung als Stammkraft gesetzt, erlitt im Abschlusstraining einen Nasenbeinbruch, fiel dementsprechend aus. Immerhin: „Hanna wird nicht operiert, die Nase muss auch nicht gerichtet werden“, erklärte Breiler. Ob Rösner in dieser Saison noch einmal zum Einsatz kommen wird, bleibt offen, zumindest für das Heimspiel gegen die SG 09 Kirchhof ist sie noch kein Thema. „Es wäre ja auch Unsinn, da noch etwas zu riskieren“, sagt der HSG-Trainer.

Dass mit Rösner und der ohnehin ausfallenden Johanna Becker gleich zwei Rückraumoptionen wegfielen, machte die Aufgabe nicht einfacher. Und es schien auch, als sollten die Dinge ihren Lauf nehmen. Rödertal kam ohne Torjägerin Brigita Ivanauskaite sowohl über das Umschaltspiel als auch im Positionsangriff recht einfach zu seinen Toren, führte deshalb erst mit 6:2 (9.) und dann mit 8:3 (13.). So hatten sich das die Ostdeutschen am groß aufgezogenen Familientag und vor einer stimmungsvollen Kulisse von 459 Zuschauern vorgestellt.

Doch Gedern/Nidda wurde besser. Die Abwehr um den Mittelblock mit Leonie Nowak und Jessica Schmeißer legte zu, im Angriff lief das Harzleder flüssig durch die eigenen Reihen. Und landete am Ende unzählige Male bei Kreisläuferin Leonie Nowak, die immer wieder mustergültig von ihren Rückraumspielerinnen bedient wurde. Sieben Mal traf Nowak selbst, holte zusätzlich fünf Siebenmeter heraus. Das optimale Zusammenspiel mit dem Kreis war somit ein zentraler Erfolgsfaktor, wobei die HSG auch vom vergleichsweise passiven Defensivspiel des Gegners profitierte. „Wir haben die Räume gut genutzt“, lobte Breiler, dessen Mannschaft zwischenzeitlich sogar zum 9:9 (21.) ausglich und beim 11:13-Pausenrückstand in Schlagdistanz war.

Ehe sich der zweite Durchgang zu einem schier endlosen Katz- und Maus-Spiel entwickelte. Ein ums andere Mal legte Rödertal vor, immer zog Gedern/Nidda nach. Die Führung der Gastgeberinnen bewegte sich zwischen ein und zwei Toren. Was auch daran lag, dass die Breiler-Sieben konsequent spielte, hinten engagiert und vorne diszipliniert agierte, die Anzahl der technischen Fehler sehr niedrig hielt. Bis zum 25:24 (53.) durch Rödertals Linksaußen Jessica Jander hatte dieses Kopf-an-Kopf-Rennen Bestand.

Im zweistelligen Bereich

Dann aber wendeten die Wetterauerinnen die Begegnung. Indem sie defensiv Beton anrührten, nichts mehr zuließen und Torhüterin Sandra Elisath die Notversuche des HCR abwehrte. Und weil sie im Angriff ruhig blieben. So brachte Kreisläuferin Nowak ihre Farben mit 26:25 (55.) in Führung und machte Linksaußen Isabell Schüler mit dem 28:25 (58.) den Deckel drauf. Elf Punkte hat der Neuling nun auf dem Konto, das Ziel, zweistellig zu enden, ist also erreicht. „So wie wir uns dort präsentiert haben“, gibt HSG-Coach Breiler die Marschroute für die letzten drei Spiele vor, „wollen wir weitermachen.“

Quelle: Kreis-Anzeiger (29.04.2019)

Großer Jubel bei den Damenteams

Während des vergangene Wochenende für die Männer enttäuschend verlief, waren beide Damenmannschaften auswärts erfolgreich unterwegs. Für die zweiten Damen bedeutet das, dass es nächste Woche in der Gymnasiumhalle um den Aufstieg geht. Der Rückbklick.

Die Durststrecke ist beendet. Nach acht Niederlagen hintereinander durften die ersten Damen endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Beim Erstligaabsteiger setzte sich die Truppe von Trainer Christian Breiler dank einer konstanten Leistung mit 28:25 durch. Damit verließ man den letzten Platz der zweiten Bundesliga und ist mit nun elf Zählern im angepeilten zweistelligen Punktebereich. Dass durch Ergebnisse der Konkurrenz drei Spieltage vor Schluss der Wiederabstieg in die 3. Liga beschlossene Sache ist, avancierte zur Randerscheinung. Nicht zuletzt, weil der drittletzte Platz faktisch ohnehin nicht mehr in Reichweite war.

Da war es nur noch ein letzter Schritt! Die zweiten Damen stehen in der Bezirksliga A unmittelbar vor der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksoberliga. Beim heimstarken Tabellendritten TV Burgsolms setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster mit 26:19 durch und schenkte dem Coach zu dessen Geburtstag den zehnten Sieg in Serie. Die Ausgangsposition ist somit klar: Gewinnt man auch das letzte Saisonspiel am Samstag (15.30 Uhr) in der Gymnasiumhalle gegen die HSG Lumdatal II, ist der Aufstieg perfekt.

Abschied aus Aufstiegsrennen

Die ersten Männer haben sich am vorletzten Spieltag endgültig aus dem Aufstiegskampf der Bezirksliga A verabschiedet. Beim Tabellenelften KSG Bieber musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Nau nach einer torreichen Begegnung mit 32:33 geschlagen geben. Weil die Konkurrenz gleichzeitig gewann, steht bereits vor dem letzten Spiel am Freitagabend (20.45 Uhr) gegen die HSG Grünberg/Mücke fest, dass man die Saison auf Platz vier beenden und somit auch nächstes Jahr in der Bezirksliga A spielen wird.

HC Rödertal verliert gegen Schlusslicht Gedern/Nidda

Die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal stecken weiter tief in der Krise. Vor 459 Zuschauern verloren sie in heimischer Halle auch gegen Schlusslicht HSG Gedern/Nidda mit 25:28 (13:11) und kassierten damit bereits die achte Niederlage in Folge. Die Bienen sind derzeit ein guter Aufbaugegner für Teams aus dem Tabellenkeller. Auch diesmal gelang es den Schützlingen von Trainer Frank Mühlner nicht, einen Vorsprung bis zum Schluss zu halten.

Dabei war den Gastgeberinnen ein guter Start geglückt. Sie führten nach neun Minuten mit 6:2, später sogar mit 8:3. Doch plötzlich riss der Spielfaden. Durch einfache Fehler im Angriffsspiel wurden die Gäste zu Kontern eingeladen. Bis zur 22. Minute hatte die HSG den 9:9-Ausgleich geschafft. Bis zur Pause konnten sich die Rödertalbienen zumindest wieder auf zwei Tore absetzen. Nach dem Seitenwechsel wirkte das Spiel der Mühlner-Schützlinge zunehmend fahriger. Wie schon im ersten Durchgang häuften sich besonders im Abschluss die Fehler. Doch auch die Gäste ließen einige Möglichkeiten liegen. Trotzdem gelang der HSG nach 42 Minuten der 20:20-Ausgleich. Es blieb eng, doch in der 53. Minute führten die Bienen noch mit 25:24. In der entscheidenden Schlussphase gelang ihnen aber gar nichts mehr.

„Es gab nicht nur einen Knackpunkt. In der ersten Viertelstunde hält sich meine Mannschaft in der Abwehr und im Angriff an das Besprochene. Dann sind sie plötzlich der Meinung, in der Abwehr nicht mehr arbeiten zu müssen. Ich erwarte, dass sich die Mannschaft in den letzten Spielen noch einmal zusammenreißt und den sprichwörtlichen Bock umstößt. Wir brauchen dringend ein positives Erlebnis“, erklärte Frank Mühlner nach der insgesamt 14. Saison-Niederlage.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten (28.04.2019)

Eine Serie endet

Gedern/Nidda (flo). Ein Krisengipfel? Das würde der Situation beider Clubs nicht gerecht. Doch klar ist, dass mindestens eine Negativserie enden wird, wenn die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda auf ihrer letzten weiten Auswärtsreise am Samstag (17.30 Uhr, Sporthalle Großröhrsdorf) beim HC Rödertal zu Gast sind. Denn der eine, nämlich der Aufsteiger aus Oberhessen, hat acht Mal hintereinander verloren, der andere, der Tabellenachte aus dem Osten der Republik, hat sieben Niederlagen in Serie angehäuft.

Samstag, 17.30 Uhr
HC Rödertal – HSG Gedern/Nidda

Sollte der Spielgemeinschaft in Großröhrsdorf kein doppelter Punktgewinn gelingen, wäre übrigens auch rechnerisch besiegelt, was de facto ohnehin längst klar ist: Nämlich der direkte Wiederabstieg des Neulings in die 3. Liga. Rein gar nichts deutet darauf hin, dass sich doch noch ein Hintertürchen für den Klassenerhalt öffnet. Die Drittligisten HC Leipzig (Ost) und HSG Freiburg (Süd), die bereits als Meister feststehen, wollen das Aufstiegsrecht wahrnehmen, der designierte West-Titelträger HSV Solingen-Gräfrath ebenfalls. Für einen weiteren Rückzug eines Zweitligisten gibt es zudem keinerlei Anhaltspunkte. Dagegen spricht auch der zeitliche Aspekt. Denn: Sollte ein Club seinen Lizenzantrag erst nach dem 1. Mai zurückziehen, würde ein Bußgeld fällig.

Doch selbstredend hatte man bei der HSG Gedern/Nidda genügend Zeit, sich mit der Rückkehr in die bestens bekannte 3. Liga anzufreunden. Eine Überraschung ist das ohnehin keineswegs. Nun geht es also darum, sich so gut wie möglich von der Zweitklassigkeit zu verabschieden. „Wir wollen die Saison erhobenen Hauptes beenden und in den letzten Spielen nochmal alles rausholen“, kündigt Trainer Christian Breiler an, der mit seiner Mannschaft in den verbleibenden vier Begegnungen unbedingt noch eine zweistellige Punktezahl erreichen und vor der DJK/MJC Trier landen will.

Weil die Gymnasiumhalle in Nidda in der Woche vor Ostern grundgereinigt wurde, trainierten die HSG-Handballerinnen in dieser Zeit nur individuell. „Das war zwar gezwungenermaßen so, aber vielleicht war das auch mal ganz gut, um die Köpfe freizubekommen“, sieht Breiler die Sache positiv. Es besteht die Hoffnung, dass diese kurze Pause die Pleitenserie ein wenig aus den Köpfen vertrieben hat, um das Saisonfinale mit frischem Mut anzugehen. „Wir sind in den letzten Spielen nicht an die hundert Prozent unseres Leistungsvermögens gekommen. Wir müssen sehen, dass wir uns diesem Wert wieder annähern“, wünscht sich der HSG-Coach, der bis auf die verletzte Rückraumspielerin Johanna Becker (Muskelfaserriss) aus dem Vollen schöpfen kann.

Eine Steigerung fordert auch Rödertals Trainer Frank Mühlner. Nach einer katastrophalen Erstligasaison mit nur einem Punkt wird seine Mannschaft im ersten Jahr nach dem Abstieg das Ziel einer Mittelfeldplatzierung erreichen. Die Leistungen sind jedoch arg schwankend, der HC darf getrost als Wundertüte bezeichnet werden. Mitte Februar etwa bezwangen die Sächsinnen den Zweiten Kurpfalz Bären mit 28:27, kassierten aber seitdem sieben Pleiten am Stück. Was gewiss auch auf den Ausfall der litauischen Rückraum-Torjägerin Brigita Ivanauskaite, die seit einigen Wochen aufgrund eines doppelten Handbruchs fehlt, zurückzuführen ist. HCR-Coach Mühlner betont dennoch: „Die Leute in Großröhrsdorf sind schon handballverrückt und unterstützen uns in jeder Lage. Das müssen wir auch mal zurückzahlen und ein ordentliches Ergebnis abliefern.“ Auch und gerade am groß aufgezogenen Familientag, der heute im Rahmen der Partie gegen die HSG Gedern/Nidda über die Bühne geht.

Livestream im Internet

Das Auswärtsspiel der HSG Gedern/Nidda gibt es im Internet: Der HC Rödertal bietet auf sportdeutschland.tv/hbf einen Livestream an.

Quelle: Kreis-Anzeiger (27.04.2019)

HC Rödertal erwartet das Schlusslicht HSG Gedern/Nidda

Nach drei Auswärtsspielen in Folge können die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal am Sonnabend (17.30 Uhr) endlich wieder einmal vor heimischer Kulisse auflaufen. Und dafür haben sich die Schützlinge von Trainer Frank Mühlner einiges vorgenommen, schließlich wollen sie der Negativserie von sieben Niederlagen hintereinander ein Ende bereiten. Mit Tabellenschlusslicht HSG Gedern/Nidda kommt ein Gegner in den Bienenstock, der sogar schon acht Pleiten in Folge kassierte. Der Aufsteiger konnte bislang nur vier Siege landen und gilt daher als erster Abstiegskandidat.

Doch Mühlner warnt: „Im Hinspiel hatten wir besonders in der Anfangsphase große Probleme und lagen nach zehn Minuten mit 1:7 hinten. Die HSG hat acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und wird daher alles geben, um zwei Punkte mitzunehmen und die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu halten. Sie sind bestimmt bis in die Haarspitzen motiviert. Das wird ein schweres Spiel“, so die Prognose des HCR-Coaches.

Der Trainer möchte aber in erster Linie auf die Leistung seines eigenen Teams schauen: „Nach fünf Wochen haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Da dürfen wir nicht so auftreten wie in den letzten Partien“, mahnt er. Mühlner weiß genau: „Die Leute in Großröhrsdorf sind schon handballverrückt und unterstützen uns in jeder Lage. Das müssen wir auch mal zurückzahlen und ein ordentliches Ergebnis abliefern.“

Quelle: Dresdner Neue Nachrichten (26.04.2019)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Die Osterpause ist vorbei, nun geht es auf die letzten Meter der laufenden Spielzeit. Für die HSG-Teams beginnt dieser Endspurt auswärts, denn alle drei im Einsatz befindlichen Mannschaften sind am Wochenende in der Fremde gefordert.

In der 2. Bundesliga neigt sich die Saison allmählich dem Ende zu, 26 von 30 Spielen sind bereits absolviert. Beim vorletzten Auswärtsspiel steht dabei für die ersten Damen nochmal eine Reise in den Osten der Republik an. Am Samstag geht es nämlich nach Großröhrsdorf zum HC Rödertal. Beim Bundesliga-Absteiger und aktuellen Tabellenachten möchte die Mannschaft von Trainer Christian Breiler ab 17.30 Uhr an einer Überraschung arbeiten.

Es spricht zugegebenermaßen nicht allzu viel dafür, dass die ersten Männer in den verbleibenden zwei Partien dieser Saison nochmal in den Aufstiegskampf der Bezirksliga A eingreifen können. Die SG Rechtenbach ist als designierter Meister ohnehin enteilt, der TUS Vollnkirchen nach dem Sieg in der Gymnasiumhalle im direkten Duell vorbeigezogen. Für die Mannschaft von Andreas Nau geht es nun also vor allem darum, die eigenen Hausaufgaben zu machen – zunächst am Samstag (19.30 Uhr) beim Rangelften KSG Bieber.

Schwere Auswärtsaufgabe in Burgsolms

Für die zweiten Damen geht es in der Bezirksliga A in die heiße Phase des Aufstiegsrennens. Vor den letzten beiden Spielen ist die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster in der Pole Position und hat es in der eigenen Hand, Meister zu werden und somit in die Bezirksoberliga aufzusteigen. Ein Selbstläufer wird dies allerdings nicht. Am Samstag (19 Uhr) ist das Schuster-Team nämlich beim Tabellendritten TV Burgsolms zu Gast. Dieser hat keines seiner letzten zehn Spiele verloren.