Damen II als Lichtblick

Jubeln durfte an diesem Wochenende nur eine Mannschaft der HSG: Nämlich die zweiten Damen. Alle anderen Teams mussten Niederlagen einstecken.

Die ersten Damen sahen auswärts überhaupt kein Land. Beim TSV Nord Harrislee gab es nach einer schwachen Leistung eine mehr als deutliche 21:37-Schlappe. Es war eine der höchsten Niederlagen in dieser Zweitliga-Saison.

Ohne Punkte blieben auch die ersten Männer. Im Topspiel der Bezirksliga A musste sich das ersatzgeschwächte Team von Trainer Andreas Nau der SG Rechtenbach am Ende deutlich mit 22:30 geschlagen geben.

Die zweiten Damen hingegen fuhren auswärts den vierten Sieg in Folge ein. Bei der bis dato zuhause verlustpunktfreien TG Friedberg gab es einen deutlichen 27:19-Erfolg. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster Spitzenreiter der Bezirksliga A.

Abstieg besiegelt

Keine Chance hatten die zweiten Männer. Im Kellerduell gegen den SV Rosbach setzte es eine 17:43-Pleite. Dabei bleibt man weiterhin ohne jeden Zähler am Tabellenende und hat auch rechnerisch keine Gelegenheit mehr, diesen noch zu verlassen. Der Abstieg aus der Bezirksliga C Süd ist somit besiegelt.

Weiter Weg zu Spiel und Punkten

Gedern/Nidda (flo). Ostsee statt Nordsee, Harrislee statt Bremen. Für die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda geht es erneut in den hohen Norden, dieses Mal bis zur deutsch-dänischen Grenze. Es steht also die weiteste Reise dieser Saison an. Am Samstag (17 Uhr, Holmberghalle) gastiert der Tabellenvorletzte beim heimstarken Mitaufsteiger TSV Nord Harrislee. Vor Ort sind die Wetterauerinnen bereits seit Freitag.

Erstmals überhaupt – und vermutlich auch das letzte Mal für diese Saison – reiste die Spielgemeinschaft bereits am Vormittag an. Zunächst ging es von Hanau aus per Zug nach Flensburg, dort übernachteten Mannschaft und Trainerteam im Hotel. Angesichts von 620 Kilometern einfacher Strecke nach Harrislee wäre es unzumutbar gewesen, erst am Spieltag anzureisen. Die Zeit am Samstag wird das Team dazu nutzen, den Hauptsitz des auch in Nidda ansässigen Hauptsponsors Linak im dänischen Guderup, nur eine Stunde von Flensburg entfernt, zu besuchen. Ehe es dann nach dem Spiel mit dem nachgefahrenen Bus wieder in Richtung Heimat gehen wird.

Ein immenser Aufwand, der für Gedern/Nidda die absolute Ausnahme, für den TSV Nord Harrislee bei Auswärtsreisen hingegen eher die Regel ist. „Hut ab vor der Gesamtleistung!“, sagt HSG-Trainer Christian Breiler. „Ich zolle ihnen da höchsten Respekt, so eine Runde zu spielen.“ Den Club aus Schleswig-Holstein bringt diese Gemengelage aber gerade finanziell in Schwierigkeiten, die Kosten für Auswärtsspiele sind hoch. Noch gibt es keine definitive Sicherheit für ein weiteres Zweitligajahr, auch Erfolgstrainer Herluf Linde hat noch nicht für die nächste Saison zugesagt, wünscht sich eine größere finanzielle Unterstützung.

Sportlich läuft es beim TSV, der bereits bis 2014 lange zweitklassig unterwegs gewesen war, rund. Ein Lauf mit sechs Siegen aus sieben Spielen von November bis Januar ist die Basis für den 10. Tabellenplatz mit 16:22 Punkten, fünf der letzten sechs Heimspiele hat man gewonnen. „Das ist der stärkste Aufsteiger“, findet Breiler. „Im Vergleich zu Lintfort oder uns haben sie zuhause die wichtigen Spiele gewonnen, wir haben da ein paar Punkte zu viel nicht geholt.“

Klar, dass es für seine Mannschaft eine knifflige Aufgabe wird, in Harrislee zu punkten. „Wir müssen wieder ans Limit kommen, um eine Chance zu haben“, weiß der HSG-Trainer. Das bedeutet: Sich so präsentieren wie in den bisherigen Rückrundenspielen, mit hoher Intensität und viel Kampfgeist dagegenhalten und, so Breiler, „sowohl im Angriff als auch in der Abwehr wieder ein paar Fehler weniger als in Bremen machen. Wir müssen konzentriert zu Werke gehen.“ Offensiv, um Ballverluste zu vermeiden und Harrislee nicht ins gute Umschaltspiel kommen zu lassen. Defensiv, um die torgefährliche Mittelfrau Merle Carstensen (101 Tore) oder die im Saisonverlauf zusehends stärker gewordene Rückraumlinke Janne Lotta Woch (80/14) in den Griff zu bekommen.

Definitiv verzichten muss die HSG auf Außenspielerin Carmelina Mulch, die keinen Urlaub bekam, deren Einsatz aufgrund einer Schienbeinentzündung aber ohnehin fraglich gewesen wäre. Derweil konnte Linksaußen Isabell Schüler (muskuläre Probleme) in dieser Woche nur dosiert trainieren und lag Spielmacherin Hannah Niebergall zu Beginn der Woche mit einer Grippe flach, beide sind jedoch in Harrislee an Bord. Und wollen dort dazu beitragen, eine Überraschung zu realisieren, um die weite Rückreise mit Zählbarem anzutreten.

Quelle: Kreis-Anzeiger (23.02.2019)

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Alle vier HSG-Mannschaften sind an diesem Wochenende im Einsatz. Während die beiden Damenteams auswärts ran müssen, bestreiten die Männermannschaften einen Heimspieltag. Der Ausblick.

Für die ersten Damen steht die weiteste Reise dieser Saison an. Gute 620 Kilometer sind es bis zur deutsch-dänischen Grenze. Dort ist die Mannschaft von Trainer Christian Breiler am Samstag (17 Uhr) beim heimstarken Tabellenzehnten TSV Nord Harrislee zu Gast.

Vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe stehen auch die zweiten Damen. Diese müssen als Spitzenreiter der Bezirksliga A am Samstag um 17 Uhr beim Tabellenfünften TG Friedberg ran. Die besondere Schwierigkeit: Friedberg hat bislang eine makellose Heimbilanz und alle sechs Heimspiele gewonnen.

Top-Spiel für erste Männer 

Ein absolutes Spitzenspiel steht den ersten Männern bevor. Die Mannschaft von Trainer Andreas Nau trifft am Samstagabend um 19 Uhr in der Niddaer Gymnasiumhalle auf die SG Rechtenbach. Das bedeutet: Der Zweite der Bezirksliga A hat den Dritten zu Gast. Die HSG-Männer wollen dabei natürlich ihre Serie von sieben Siegen in Folge fortführen.

Zuvor sind – ebenfalls in der Gymasiumhalle – die zweiten Männer an der Reihe. Für diese steht um 17 Uhr das C-Klasse-Kellerduell gegen den SV Rosbach an – Letzter gegen Vorletzter. Der nächste Versuch, den Bann zu brechen und erstmals in dieser Saison zu punkten.

Big Points im Abstiegskampf bleiben HSG Gedern/Nidda verwehrt

BREMEN/NIDDA – Es hätte ein richtungsweisender Schritt und ein weiteres Ausrufezeichen im Abstiegskampf sein können. Allein: Die Big Points, die an der Nordseeküste verteilt wurden, verpassten die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda. Einigermaßen deutlich sogar. Beim SV Werder Bremen musste sich der Tabellenvorletzte nämlich mit 26:34 (11:16) geschlagen geben.

SV Werder Bremen –
HSG Gedern/Nidda 34:26

„Diese Niederlage“, befand Trainer Christian Breiler, „ist kein Beinbruch.“ Selbstverständlich schmerzt eine Pleite gegen einen direkten Konkurrenten doppelt. Doch allzu viel hat sich an der Lage im Tabellenkeller nicht verändert. Das rettende Ufer – der nun von Werder belegte 13. Platz – ist aktuell zwei Zähler entfernt. Genauso groß ist der Abstand zum Drittletzten TuS Lintfort, der aus Zwickau einen Zähler entführte.

Die HSG war durchaus zuversichtlich ins Norddeutsche gereist, der Heimsieg gegen den VfL Waiblingen hatte spürbar Auftrieb gegeben. Und die Anfangsphase in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle legte denn auch die Vermutung nahe, dass an der Weser weitere Punkte dazukommen könnten. Es entwickelte sich nämlich zunächst eine völlig ausgeglichene Angelegenheit. Gegen die zugegebenermaßen angeschlagenen Hanseatinnen, die zum einen die letzten sieben Spiele allesamt verloren hatten und zum anderen auf die verletzte auf Leistungsträgerin Jennifer Börsen verzichten mussten, war es Rückraumspielerin Sabine Eisenacher, die Gedern/Nidda in der 20. Minute in Überzahl mit einem weiten Wurf ins verwaiste Gehäuse mit 9:8 in Führung brachte. Bis dahin hatte sich der Aufsteiger nichts vorzuwerfen, zeigte eine sehr vernünftige Leistung.

Das änderte sich in der finalen Phase der ersten Hälfte jedoch schlagartig. Sukzessive gewann nämlich Bremen die Oberhand. Gegen die defensive, kompakte und dazu körperlich überlegene grün-weiße 6:0-Deckung hatten die Gäste zunehmend Probleme, kamen aus dem Rückraum nicht zum Zug, gerieten mehrfach ins drohende Zeitspiel.

„Uns hat die Gefahr aus der zweiten Reihe gefehlt“, analysierte HSG-Coach Breiler. „Das haben wir nicht gut vorbereitet, hatten nicht den richtigen Abstand zur Abwehr.“ Anders die Bremerinnen: Die waren klarer und zielstrebiger in ihren Aktionen, kamen über defensive Ballgewinne zu einfachen Treffern. So zog Werder auf 12:9 (25.) davon, die wurfgewaltige Halblinke Merle Heidergott stellte sogar auf 14:10 (27.). Binnen zehn Minuten wurde für die HSG also aus einer knappen Führung ein 11:16-Pausenrückstand. „Diese Phase“, konstatierte Breiler, „hat uns absolut das Genick gebrochen.“

Zumal es mit der Aufholjagd nach Wiederbeginn erst einmal nichts wurde. Im Gegenteil: Zwar verkürzten die Wetterauerinnen auf drei Tore, machten dann jedoch im Angriff erneut zu viele einfache Fehler, die zu Gegenstößen und einem 14:21-Rückstand (36.) führten. Die Gäste berappelten sich wieder, kämpften sich zurück ins Spiel. Rückraumakteurin Kristin Amos (neun Tore, davon sechs Siebenmeter) stellte von der Strafwurflinie den 19:23-Anschluss (43.) her. Mehrfach verkürzte die HSG anschließend auf vier Tore, verpasste es aufgrund einer nicht optimalen Chancenverwertung jedoch, Bremen noch näher zu kommen.

Ehe sich das Breiler-Team mit der dritten kurzen Schwächephase endgültig aller Chancen, diese Partie doch noch zu wenden, beraubte. Zwei Nachlässigkeiten in der Deckung, zwei Ballverluste in der Offensive – in Windeseile zogen die Gastgeberinnen mit einem 4:0-Lauf auf 31:23 (55.) davon. „Wir haben es leider nicht geschafft, das Spiel enger zu gestalten, so dass Bremen wieder in die Phase gekommen wäre, wo sie in anderen Spielen Schwächen gezeigt haben“, sagte der HSG-Trainer. Der Grund dafür: „Wir haben ein bisschen zu viele einfache Fehler gemacht, wodurch Bremen zu einfachen Gegenstoßtoren gekommen ist. Das macht dann in der Summe den Unterschied aus.“

Am nächsten Samstag geht es für die HSG Gedern/Nidda erneut in den hohen Norden. Nämlich zum Mitaufsteiger TSV Nord Harrislee. Der hat fünf seiner letzten sechs Heimspiele gewonnen.

Quelle: Kreis-Anzeiger (18.02.2019)

Erste Männer und zweite Damen bleiben in der Spitzenregion

Drei Spiele, vier Punkte. Erfolgreich unterwegs waren am zurückliegenden Wochenende die ersten Männer und die zweiten Damen. Für die ersten Damen gab es hingegen keine Punkte.

Das Zweitliga-Team war mit der Hoffnung auf den zweiten Sieg hintereinander zu Werder Bremen gereist. Stattdessen gab es bei den Norddeutschen jedoch eine 26:34-Niederlage. Über weite Strecken des Spiels war die Mannschaft von Trainer Christian Breiler in der Lage, die Begegnung ausgeglichen zu gestalten, erlaubte sich aber letztlich in verschiedenen Phasen zu viele Fehler, um Zählbares zu entführen.

Anders die ersten Männer, die mit dem 34:30-Auswärtserfolg bei der HSG Dilltal II den siebten Sieg in Serie einfuhren. Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit schaffte es das Team von Andreas Nau, sich nach der Pause deutlicher abzusetzen und einen letztlich ungefährdeten Sieg einzufahren. Damit bleibt man Tabellenzweiter der Bezirksliga A – punktgleich mit dem Spitzenreiter Vollnkirchen.

Heimstärke bewiesen

Apropos Spitzenreiter: Das sind die zweiten Damen in der Bezirksliga A auch weiterhin. Gegen die HSG Pohlheim ließ die Mannschaft von Trainer Thomas Schuster nie Zweifel aufkommen. Am Ende gab es in der Sporthalle Gedern einen deutlichen 26:16-Heimsieg. Das war der dritte Sieg in Folge und zugleich der siebte Sieg im siebten Heimspiel dieser Saison.

Zweitligist HSG Gedern/Nidda an Nordseeküste gefordert

GEDERN/NIDDA – Die Rückrunde der 2. Bundesliga steckt freilich noch in den Kinderschuhen, ist erst drei Spiele alt. Dennoch lässt sich bereits festhalten: Den Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda ist fürs Erste eine Trendwende gelungen. Dies will der Aufsteiger am Samstagabend (19.30 Uhr, Klaus-Dieter-Fischer-Halle) im Anti-Abstiegsgipfel beim Tabellennachbarn Werder Bremen bestätigen.

Werder Bremen – HSG Gedern/Nidda
Samstag 19.30 Uhr

Wenn der Drittletzte den Vorletzten zu Gast hat, wenn diese beiden Mannschaften noch dazu punktgleich sind, dann ist das natürlich ein Big-Point-Spiel. Eines, das die Spielgemeinschaft aufgrund des überraschenden 25:20-Heimsieges gegen den VfL Waiblingen mit viel Rückenwind angehen kann. „Es ist schön, dass wir mal eine Mannschaft von oben geschlagen haben, das muss jetzt noch mehr Auftrieb geben“, hofft Trainer Christian Breiler.

Der Aufschwung der Wetterauerinnen ist zweifelsfrei unverkennbar. Nach überwiegend bedenklich schwachen Leistungen zum Ende der Hinrunde zeigten die Wetterauerinnen in den ersten Zügen der zweiten Halbserie bislang ein anderes Gesicht, verloren zwei Mal nur haarscharf und verdienten sich zuletzt den ersten Erfolg nach zuvor sechs sieglosen Spielen. Der Teufelskreis aus mangelndem Selbstvertrauen und verkrampften Auftritten ist jedenfalls passé.

„Mir ist wichtig, dass wir jetzt wieder mehr arbeiten, um jeden Zentimeter kämpfen, eine stärkere Körpersprache haben, dass wir uns weniger Gedanken machen, was passiert, wenn wir verlieren oder gewinnen, und wieder mit mehr Mut und Freude spielen“, erklärt der HSG-Coach den nun eingeschlagenen Weg. Insbesondere die Deckungsarbeit seiner Mannschaft stimmt ihn zuversichtlich. „Wenn wir das weiterhin so hinbekommen, bin ich überzeugt, dass wir noch den einen oder anderen Gegner nerven können und Punkte holen“, sagt er. „Für uns gilt es einfach, diesen Trend in Bremen fortzusetzen.“

Fraglich ist jedoch, ob der Tabellenvorletzte die Aufgabe im Norden mit voller Kapelle angehen kann. Die so wurfstarke Rückraumlinke Kristin Amos, letzte Woche bereits gesundheitlich angeschlagen, hütete zu Anfang dieser Woche fiebrig das Bett, stieg erst kürzlich wieder ins Training ein. Darüber hinaus waren für Rückraumakteurin Johanna Becker (Knochenhautentzündung) und Linksaußen Carmelina Mulch (Schienbeinentzündung) nur dosierte Einheiten möglich.

Den Trend umkehren – das will auch Werder Bremen schaffen. Die letzten sieben Partien haben die Grün-Weißen allesamt verloren, gleich drei Mal mit nur einem Tor Differenz. Etwa zuletzt bei der 27:28-Niederlage in Nord Harrislee. „Bremen“, sagt Breiler, „verfügt eigentlich über gehöriges Potenzial. Sie waren in vielen Spielen mehr als gleichwertig, haben aber nicht gepunktet.“ Deshalb steckt Werder im vierten Zweitligajahr knietief im Abstiegskampf und steht gegen Gedern/Nidda mächtig unter Zugzwang, ein Sieg ist im Grunde unumgänglich.

„Wir spielen nicht unbedingt wie ein Abstiegskandidat“, so Bremens Coach Dominic Buttig, der im November den entlassenen Maximilian Busch ablöste, gegenüber einem regionalen Online-Portal. „Uns fehlen momentan einfach das Erfolgserlebnis und der Rückenwind, damit würde uns die eine oder andere Aktion leichter fallen.“

So wie im Hinspiel, als sich Werder überdeutlich mit 32:17 durchsetzte. Von einer solch klaren Angelegenheit ist dieses Mal nicht auszugehen, vielmehr von einem packenden Duell im Kampf um den Klassenerhalt. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, sagt HSG-Coach Breiler. „Daher ist die Tagesform ganz entscheidend.“

Quelle: Kreis-Anzeiger (16.02.2019)

Den Trend in Bremen fortsetzen

Für die HSG Gedern/Nidda geht es am heutigen Samstag gut 420 Kilometer gen Norden. Dort ist der Aufsteiger um 19.30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer Halle beim SV Werder Bremen zu Gast. Der Vorletzte gastiert beim Drittletzten. Abstiegskampf pur in der 2. Bundesliga.

Beide Teams punktgleich

Die HSG kann mit einer guten Portion Selbstvertrauen nach Bremen reisen, nachdem man letzte Woche den VfL Waiblingen mit 25:20 bezwang. Werder hingegen verlor seine letzten sieben Spiele allesamt. Somit haben beide Mannschaften mittlerweile neun Punkte auf dem Konto.

„Bremen hat gehöriges Potenzial. In meinen Augen stehen sie punktemäßig etwas unter Wert geschlagen da“, sagt Trainer Christian Breiler und verweist auf einige knappe Niederlagen des kommenden Gegners. Das Hinspiel verlor Gedern/Nidda klar mit 17:32. Das Rückspiel soll natürlich deutlich knapper verlaufen. „Für uns gilt es einfach“, so der HSG-Coach, „den Trend fortzusetzen.“

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Auf den perfekten Heimspieltag folgt ein Wochenende, an dem primär Auswärtspartien anstehen. Drei der vier HSG-Mannschaften müssen dieses Mal in der Fremde antreten, einzig die zweiten Damen dürfen erneut zuhause ran.

Beide ersten Mannschaften auswärts

Für die ersten Damen geht es in den Norden. Am Samstag (19.30 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Christian Breiler beim SV Werder Bremen zu Gast. Selbstverständlich mit dem Rückenwind des 25:20-Heimsieges gegen den VfL Waiblingen. An der Weser ist ein spannendes Zweitliga-Duell zu erwarten: Beide Teams sind punktgleich, Werder steht als Drittletzter nur einen Platz über der HSG.

Die ersten Männer marschieren bislang problemlos durch die Rückrunde in der Bezirksliga A Gießen und sind aktuell Tabellenzweiter. Am Sonntag um 16 Uhr ist das Team von Trainer Andreas Nau erneut in der Favoritenrolle. Dann gastiert man beim Tabellenzehnten HSG Dilltal II.

Damen II haben in Gedern Heimrecht

Für die zweiten Damen steht am Samstagabend (19 Uhr) ein Heimspiel an. In der Sporthalle Gedern empfängt die Truppe von Coach Thomas Schuster die HSG Pohlheim. Gegen den Tabellenneunten (9:17 Punkte) ist der Spitzenreiter klar favorisiert und peilt im siebten Heimspiel dieser Saison den siebten Heimsieg an.

Für die zweiten Männer avanciert diese Saison mehr und mehr zu einer langen Durststrecke. Alle elf bisherigen Spiele gingen verloren. Am Samstag um 15.30 Uhr ist das Schlusslicht der Bezirksliga C Süd nun beim Tabellendritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV zu Gast.

Video: Pressekonferenz nach Waiblingen-Spiel

Die Pressekonferenz nach dem Spiel HSG Gedern/Nidda gegen VfL Waiblingen (25:20) mit HSG-Trainer Christian Breiler sowie Nicolaj Andersson und Adrian Müller vom VfL Waiblingen.

Wetterauerinnen geben rote Laterne ab

NIDDA – Fünf Wochen lang belegte die HSG Gedern/Nidda in der 2. Frauenhandball-Bundesliga den letzten Tabellenplatz, seit dem 18. Spieltag ist der Aufsteiger diesen Rang und somit die rote Laterne wieder los. Weil die Wetterauerinnen ihr Heimspiel gegen den VfL Waiblingen mit 25:20 gewannen, während der vormalige Vorletzte DJK/MJC Trier verlor, tauschte man die Plätze.

Ansonsten jedoch gab es im Souterrain der Liga recht wenig Bewegung. Werder Bremen, Gedern/Niddas nächster Gegner, verlor das Nordderby bei Nord Harrislee vor 587 Zuschauern knapp mit 27:28, bleibt damit Drittletzter. Lintfort indes blieb gegen den Spitzenreiter Buchholz 08-Rosengarten gänzlich chancenlos, unterlag mit 27:37. Auch Herrenberg verpasste eine Überraschung, musste sich Beyeröhde-Wuppertal trotz zehn Toren der starken Rückraumspielerin Lea Neubrander mit 21:26 geschlagen geben.

Big Points gab es für den BSV Sachsen Zwickau, der sich in Trier mit 25:21 durchsetzte. Das hat obendrein zur Folge, dass die Miezen auf den letzten Tabellenplatz zurückfallen – und mehr denn je den Abstieg fürchten. „Wir haben es nicht geschafft, das Spiel zu drehen. Mehr kann ich nicht sagen. Da ist nur noch Enttäuschung“, erklärte Shooterin Lindsey Houben dem Volksfreund.

Nichts zu holen war auch für die SG 09 Kirchhof. Obwohl die zuletzt angeschlagene Diana Sabljak, Top-Torjägerin sowohl der Nordhessinnen als auch der Liga, wieder topfit war, entführte Aufstiegsaspirant Kurpfalz Bären beim klaren 36:29-Auswärtserfolg beide Zähler aus Melsungen. Und schippert somit weiterhin auf Erstligakurs.

Quelle: Kreis-Anzeiger (11.02.2019)