Männer sorgen für einzigen Sieg

Es gab schon erfolgreichere Wochenenden für die HSG Gedern/Nidda. Lediglich eines von vier Teams konnte am vergangenen Wochenende Punkten. Der Rückblick.

Die ersten Damen mussten in der 2. Bundesliga eine erwartbare Heimniederlage einstecken. Vor 420 Zuschauern unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Breiler dem Tabellenführer Kurpfalz Bären klar mit 23:36. In der ersten Hälfte hatten die HSG-Damen dem Favoriten noch mächtig Paroli geboten und zur Pause nur mit 12:15 hinten gelegen, im zweiten Durchgang spielten die Bären ihre enorme Qualität aus und sorgten für klare Verhältnisse.

Männer bauen Heimserie aus

Die ersten Männer gewannen demgegenüber auch ihr viertes Heimspiel in dieser Saison. Gegen die HSG Wettenberg III setzte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Nau nach leichten Anlaufschwierigkeiten am Ende souverän und verdient mit 32:26 durch und nimmt nun Platz vier der Bezirksliga A ein.

Die Erfolgsserie der zweiten Damen hingegen riss am Samstagabend. Nach zuvor vier erfolgreichen Auftritt mussten sich das Team von Coach Thomas Schuster im Spitzenspiel beim Bezirksoberliga-Absteiger KSG Bieber deutlich mit 18:29 geschlagen geben, verbleibt aber dennoch auf Rang zwei der Bezirksliga A.

Neue Trikots für die zweiten Männer gesponsert von Michael Trost Aufmaßtechnik.

Die zweiten Männer warten in der Bezirksliga C Süd weiterhin auf die ersten Punkte. Die 16:29-Heimpleite gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV bedeutete die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Spitzenreiter aus Ketsch auch für HSG Gedern/Nidda ein Vorbild

Gedern/Nidda (flo). Die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda sind in der 2. Bundesliga angekommen. Nach zwei Siegen hintereinander hat sich der Aufsteiger von einer drohenden Herbstdepression auf eine kleine Welle der Euphorie katapultiert. Was ist mit diesem frisch gewonnen Selbstvertrauen drin, wenn am Samstag (18 Uhr) der noch ungeschlagene Spitzenreiter Kurpfalz Bären in der Niddaer Gymnasiumhalle zu Gast ist?

Samstag, 18 Uhr
HSG Gedern/Nidda – Kurpfalz Bären

Klar ist, dass die Wetterauerinnen nicht nur mit zwei Siegen hintereinander im Rücken, sondern auch völlig befreit in diese Begegnung gehen können. „Wir wollen an die Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen, einfach ein gutes Spiel abliefern und versuchen, Ketsch damit so weit wie möglich alles abzuverlangen“, gibt Trainer Christian Breiler die Marschroute vor. Denn die Kurpfalz Bären aus dem baden-württembergischen Ketsch sind nicht die Kragenweite der Spielgemeinschaft, alles andere als eine Niederlage wäre eine faustdicke Sensation.

Wenn HSG-Coach Breiler über den Gegner spricht, gerät er auch förmlich ins Schwärmen. „Ketsch spielt ganz tollen Handball“, sagt er. „Es macht Spaß, dieser Mannschaft zuzuschauen, da darf man schon ein bisschen Fan sein.“ Das hat auch damit zu tun, dass die Philosophie der Bären auf sowie neben dem Spielfeld seiner Idealvorstellung ziemlich nahe kommt. Der Erfolg ist nämlich keineswegs das Produkt von kostspieligen Einkäufen, sondern vielmehr das Resultat einer konzeptionellen, zielorientierten Nachwuchsarbeit. Der Großteil der Bären-Mannschaft wurde in der eigenen Jugend ausgebildet. Und auf der Platte überzeugt der Zweitliga-Spitzenreiter mit einer aktiven und schwer zu bespielenden 5:1-Abwehr sowie einem famosen Tempospiel.

„Im Prinzip“, befindet Breiler, „ist das auch ein Vorbild für uns.“ Sowohl strategisch als auch spielerisch. Spielerinnen selbst formen, eine aktive Deckung als Grundlage des Spiels – diesen Ansatz verfolgt auch die HSG Gedern/Nidda. Freilich derzeit noch auf einem ungleich niedrigeren Niveau. Dennoch: „Ich denke, dass sich Gedern/Nidda immer besser in der Liga zurechtfinden und noch für einige Überraschungen sorgen wird“, sagt Bären-Trainerin Katrin Schneider. „Ich finde es für die Liga ein wichtiges Zeichen, dass sich kleine Vereine diesen Schritt zumuten und es auch schaffen, sich dafür zu belohnen. Wir haben jedenfalls großen Respekt vor der Leistung.“

Klar ist, dass die HSG eine rundum perfekte Leistung benötigen wird, um überhaupt die theoretische Möglichkeit zu haben, die Kurpfälzerinnen womöglich in Bedrängnis zu bringen. Gefordert sind gute Lösungen und wenige Ballverluste im Positionsangriff, ein konzentriertes Abschlussverhalten gegen die mit Champions-League-Erfahrung ausgestattete Torfrau Sabine Stockhorst, eine kompakte Abwehrleistung sowie ein schnelles Umschalten auf die Defensive.

Dass Ketsch zumindest nicht völlig unverwundbar ist, haben die letzten beiden Partien bewiesen. Gegen Waiblingen (28:25) und Nord Harrislee (24:22) tat sich der Spitzenreiter überraschend schwer. „Vielleicht“, mutmaßt Bären-Trainerin Schneider, „hat sich unsere junge Mannschaft nach den ersten Spielen doch etwas zu sicher gefühlt und darunter haben die einfachen Basics gelitten.“ Zu welcher Form ihre Mannschaft auflaufen kann, zeigt jedoch der 26:16-Auswärtserfolg beim Bundesligaabsteiger HC Rödertal. Sechs Siege nach sechs Spielen sprechen ohnehin für sich. „Ich denke, es war bisher ein Vorteil, dass sich unser Kader im Vergleich zur Vorsaison nicht verändert hat und wir nur eine Spielerin zu integrieren hatten. Zudem ist unser Teamspirit wirklich ausgezeichnet und auch mit das größte Standbein unseres Erfolgs“, begründet Schneider. Breiler sieht die Sache ganz ähnlich: „Ketsch hat gute Einzelspieler, die aber auch als Mannschaft funktionieren. Das ist ein Pluspunkt gegenüber anderen Mannschaften. Deshalb traue ich es ihnen zu, am Ende ganz oben zu landen.“ Perspektivisch ist bei den Kurpfalz Bären ohnehin die 1. Bundesliga angepeilt.

Quelle: Kreis-Anzeiger (27.10.2018)

Der Tabellenführer kommt in die Gymnasiumhalle

Mit viel Euphorie geht die HSG Gedern/Nidda an ihre nächste Aufgabe in der 2. Bundesliga heran. Diese hat es zweifelsfrei in sich: Am Samstag um 18 Uhr gibt nämlich der nach sechs Spielen immer noch verlustpunktfreie Tabellenführer Kurpfalz Bären seine Visitenkarte in der Gymnasiumhalle Nidda ab.

Die HSG kann dieses Spiel mit dem Selbstbewusstsein von zuletzt zwei Siegen am Stück angehen. Nach dem 22:14-Heimerfolg gegen Mitaufsteiger TSV Nord Harrislee gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Breiler, bei den Füchsen Berlin nachzulegen und beim 26:24-Auswärtserfolg beide Punkte aus der Hauptstadt zu entführen. „Es ist Wahnsinn, zwei Spiele hintereinander gewonnen zu haben“, sagt Breiler.

Ein Kandidat für die Bundesliga

Kristin Amos und die HSG erwarten den Tabellenführer Kurpfalz Bären. Foto: Kevin Krieg.

Die Kurpfalz Bären, wie sie sich durch eine Neustrukturierung des Markenkonzepts seit 2015 nennen, waren letztmals in der Saison 2012/13 in der Gymnasiumhalle zu Gast. Damals noch als TSG Ketsch in der 3. Liga West. So ändern sich die Zeiten. Mittlerweile ist das Team aus der Kurpfalz nicht nur eine etablierte Zweitligagröße, sondern rein sportlich ein ernsthafter Kandidat für den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Letztes Jahr landeten die Bären auf Tabellenplatz drei, hatten einen etwaigen Aufstieg aber bereits frühzeitig abgelehnt.

12:0 Punkte nach sechs Spielen – das ist eine eindrucksvolle Bilanz. Zuletzt offenbarte Ketsch bei den Arbeitssiegen gegen den VfL Waiblingen (28:25) und den TSV Nord Harrislee (24:22) ein paar Schwierigkeiten. Doch HSG-Trainer Breiler sagt: „Davon darf man sich nicht blenden lassen. Ich orientiere mich eher am Spiel gegen Rödertal.“ Den Bundesligaabsteiger zerlegten die Bären nämlich in dessen Halle mit 26:16. „Es macht Spaß, dieser Mannschaft zuzusehen. Sie haben eine tolle Philosophie und setzen auf eigene, junge Spieler“, lobt Breiler den Gegner.

„Einfach ein gutes Spiel abliefern“

Natürlich wird die HSG einen absoluten Sahnetag erwischen müssen, um die Kurpfalz Bären ärgern zu können. Auf jeden Fall aber wird das Breiler-Team alles probieren, um dem haushohen Favoriten so gut als möglich Paroli zu bieten. „Wir wollen einfach ein gutes Spiel abliefern“, sagt der HSG-Trainer. „Für uns ist das eine Ehre, im Punktspiel gegen so eine Mannschaft spielen zu können. Da kann meine Mannschaft auch einfach etwas lernen.“

Ausblick auf das HSG-Wochenende

Auch am Wochenende des Kalten Marktes wird Handball gespielt. In der Gymnasiumhalle Nidda steht ein Heimspieltag an, die zweiten Damen absolvieren auswärts ein Topspiel. Der Ausblick auf das HSG-Wochenende.

Der Tabellenführer kommt

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge steht den ersten Damen in der 2. Bundesliga eine große Herausforderung bevor. Denn am Samstag um 18 Uhr gastiert der Tabellenführer Kurpfalz Bären in der Gymnasiumhalle Nidda. Die Mannschaft aus dem baden-württembergischen Ketsch hat bislang alle ihre sechs Spiele gewonnen, steht mit 12:0 Punkten ganz oben. Selbstredend reisen die Bären als haushoher Favorit an. Die Mannschaft von Christian Breiler wird jedoch alles versuchen, um dem Gegner bestmöglich Paroli zu bieten.

Zur ungewohnten Uhrzeit stehen die ersten Männer in der Pflicht. Bereits um 15.30 Uhr hat man am Samstag die HSG Wettenberg III in der Gymnasiumhalle zu Gast. Der Gegner belegt mit 7:5 Punkten den siebten Tabellenplatz der Bezirksliga A. Derweil will das Nau-Team seine weiße Heimweste bewahren: Während es auswärts bereits zwei Niederlagen gab, wurden nämlich alle drei bisherigen Heimspiele gewonnen.

Spitzenspiel für zweite Damen

Ein echtes Kracherspiel bestreiten die zweiten Damen. Für die Mannschaft von Thomas Schuster steht am Samstagabend um 19.30 Uhr das Spitzenduell der Bezirksliga A an: Als Tabellenerster gastiert man beim aktuellen Zweiten KSG Bieber (7:1 Punkte). Die Mittelhessinnen sind als Absteiger aus der Bezirksoberliga der erste Anwärter auf die Meisterschaft. „Ich habe jetzt einige Mannschaften in dieser Liga gesehen, doch Bieber ist für mich der absolute Topfavorit“, sagte Schuster unlängst dem Kreis-Anzeiger.

Die zweiten Männer kämpfen am Sonntagnachmittag um 17 Uhr in der Sporthalle Gedern um ihre ersten Punkte. Dann gastiert dort die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen IV.

Damenteams machen’s diesmal besser

Das Fazit fällt gemischt aus: Gute Ergebnisse für die Damenteams, enttäuschende Resultate für die Männermannschaften. Der Rückblick auf das Wochenende.

Die ersten Damen sicherten sich bei den Füchsen Berlin in der 2. Bundesliga den zweiten Sieg hintereinander. Knapp, aber verdient setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Breiler mit 26:24 durch und bejubelte somit den ersten Auswärtserfolg im Bundesliga-Unterhaus. Mit nun 4:8 Punkten hat man sich auf den 13. Platz vorgeschoben.

Noch enger ging es bei den zweiten Damen zu. Gegen den starken Aufsteiger TG Friedberg gewann das Team von Trainer Thomas Schuster haarscharf mit 29:28. Den Erfolg sicherte letztlich Torfrau Sandra Stroh, die in letzter Sekunde einen Siebenmeter parierte. Damit bewahren die zweiten Damen ihre weiße Weste: Vier Spiele, 8:0 Punkte – und somit Platz eins in der Bezirksliga A Gießen.

Pleite trotz klarer Führung

Die ersten Männer kassierten derweil ihre zweite Saisonniederlage in der Bezirksliga A Gießen. Bei der SG Rechtenbach unterlag die Mannschaft von Trainer Andreas Nau vor 120 Zuschauern mit 28:31. Und das, obwohl man in der ersten Hälfte zwischenzeitlich mit sechs Treffern vorne gelegen hatte. Alles in allem eine ärgerliche Niederlage, mit der das Nau-Team auf den fünften Platz zurückfiel.

Rein gar nichts zu holen gab es in der Bezirksliga C Süd für die zweite Männermannschaft. Diese musste sich auswärts bei der HSG Pohlheim II mit einem Mini-Kader von nur sieben Spielern sehr deutlich mit 12:31 geschlagen geben. Drei Niederlagen aus drei Spielen bedeuten derzeit den letzten Tabellenplatz.

Sensationeller Sieg der HSG Gedern/Nidda in Berlin

NIDDA/BERLIN (flo). Wer die deutsche Hauptstadt bereist, bringt in aller Regel Souvenirs mit nach Hause. Auch die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda traten die lange Heimreise nicht mit leeren Händen, sondern vielmehr mit einem Mitbringsel der ganz besonderen Art an: Nämlich mit zwei Punkten. Denn bei den Füchsen Berlin setzte sich der Aufsteiger mit 26:24 (14:13) durch und feierte in der 2. Bundesliga damit den zweiten Sieg hintereinander.

Füchse Berlin –
HSG Gedern/Nidda 24:26

Als die letzten Sekunden dieses Spiels heruntertickten, hörte man in der Charlottenburger Sporthalle nur noch die 35 aus dem Oberhessischen mitgereisten Fans. Eine stattliche Anzahl angesichts der großen Entfernung, manche waren gar mit dem Flieger nach Berlin gekommen. In den frühen Morgenstunden des Sonntags gegen halb fünf war der Bus schließlich wieder in Nidda angekommen – mit sehr müden, aber überglücklichen Insassen. „Es ist Wahnsinn, jetzt zwei Spiele hintereinander gewonnen zu haben“, fasste HSG-Trainer Christian Breiler die Freude über den Überraschungscoup in Worte. Der Vorwochenerfolg gegen Nord Harrislee war also nicht nur ein Strohfeuer, sondern der erhoffte Knotenlöser. „Man hat gemerkt, dass der Sieg letzte Woche für den Kopf und fürs Selbstvertrauen richtig gut getan hat“, sagte Breiler.

Von Beginn an spielten die Wetterauerinnen couragiert auf und gestalteten die Begegnung ausgeglichen. Defensiv knüpfte die Spielgemeinschaft nahtlos an den starken Auftritt gegen Nord Harrislee an, bearbeitete den Füchse-Angriff mit hoher Intensität und Zweikampfstärke. Dementsprechend gelang es dem Rückraum der Berlinerinnen kaum, sich zu entfalten. Die Zahlen belegen dies: Torjägerin Vanessa Magg erzielte auf Halbrechts nur vier Treffer, die Halblinke Anna Blödorn traf insgesamt sieben Mal, davon allerdings drei Mal per Siebenmeter. Bis zum 6:6 (13.) war das Duell vollauf ausgeglichen, danach erspielten sich die Gäste erste Vorteile. Die Rückraumrechte Hanna Rösner warf nach einer gelungenen Eins-gegen-Eins-Aktion zur 9:7-Führung (16.) ein, anschließend nutzte Gedern/Nidda eine Überzahlsituation optimal aus und setzte sich auf 11:7 (18.) ab. Ärgerlich nur, dass die Gäste diese gute Ausgangsposition durch einige Ballverluste, Fehlwürfe und schnelle Gegentreffer wieder aus der Hand gaben. Mit einem 4:0-Lauf glich Berlin zum 11:11 (24.) aus, ehe sich die Breiler-Truppe wieder steigerte und zur Pause immerhin mit 14:13 vorne lag.

Nach Wiederbeginn gelang es dem Aufsteiger erneut, sich etwas abzusetzen. Zum einen, weil die stabile, sehr aufmerksame 6:0-Abwehr und Torfrau Sandra Elisath einen guten Job verrichteten. Zum anderen, weil man im Angriff immer wieder gute spielerische Lösungen fand, sowohl aus der zweiten Reihe gefährlich war als auch zuhauf aus der Nahdistanz zum Abschluss kam. Der mutige Siebenmeter-Heber von Rechtsaußen Kirsten Schindler zur 17:14-Führung (39.) brachte das Selbstvertrauen der Wetterauerinnen zum Ausdruck, die Rückraumlinke Kristin Amos erhöhte mit einem echten „Geschoss“ aus über neun Metern sogar auf 19:15 (44.).

Zwar verkürzten die Füchse danach mehrfach auf zwei Tore, doch die HSG hielt dem Druck in dieser diffizilen Phase stand, leistete sich im Gegensatz zu vielen bisherigen Partien keine gravierende Schwächephase. „Wir haben nicht so viele leichte Fehler wie in anderen Spielen gemacht und im Angriff diszipliniert gespielt“, konstatierte Breiler. Dessen Mannschaft nutzte schließlich zwei Berliner Ballverluste, um auf 25:20 (55.) davonzuziehen. Bis dahin hatten die Gäste in Hälfte zwei gerade einmal sieben Gegentore kassiert. Dass die Füchse ihre Deckung danach etwas öffneten, auf den Halbpositionen sehr offensiv agierten, bereitete der HSG zwar einige Schwierigkeiten. Doch das zuvor erarbeitete Polster war groß genug, um den Sieg über die Bühne zu bringen.

„Wir hatten das Quäntchen Glück, haben das Spiel aber verdient gewonnen“, sagte HSG-Trainer Breiler. „Wie wir das gemeistert haben, war richtig gut.“ Mit 4:8 Punkten steht Gedern/Nidda fürs Erste auf einem Nichtabstiegsplatz. Und hat nun das Duell mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer Kurpfalz Bären am nächsten Samstag vor Augen.

Quelle: Kreis-Anzeiger (22.10.2018)

Auswärtssieg in der Hauptstadt

Das war der zweite Streich! Nach dem Heimerfolg gegen Nord Harrislee hat die HSG Gedern/Nidda im direkten Anschluss den zweiten Saisonsieg in der 2. Bundesliga folgen lassen. Bei den Füchsen Berlin gewann die Mannschaft von Christian Breiler mit 26:24.

Der erste Durchgang verlief anfangs ausgeglichen, ehe sich die HSG nach einer guten Viertelstunde erstmals Vorteile erarbeitete. Ein zwischenzeitlicher Vier-Tore-Vorsprung mündete letztlich in eine 14:13-Führung zur Pause.

Richtige Antworten gefunden 

In der zweiten Hälfte behielt das Breiler-Team stets die Nase vorne. Wieder zog man auf vier Tore davon, wieder schmolz die Führung. Aber die HSG fand einmal mehr eine passende Antwort und legte mit einer starken Phase bis zur 25:20-Führung nach 55 Minuten die Basis für den Auswärtscoup.

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Serie steht nun am nächsten Samstag um 18 Uhr das Heimspiel gegen den mit sechs Siegen aus sechs Spielen gestarteten Spitzenreiter Kurpfalz Bären an.

Bislang längste Fahrt führt HSG Gedern/Nidda nach Berlin

GEDERN/NIDDA – (flo). Die ersten beiden Punkte in der 2. Bundesliga sind verbucht, nun steht für die Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda die nächste Auswärtsaufgabe an. Am Samstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Charlottenburg) gastiert der Aufsteiger bei den Füchsen Berlin. Klar ist, dass die Mannschaft von Trainer Christian Breiler mit viel Rückenwind in die Hauptstadt reist.

Samstag, 19.30 Uhr
Füchse Berlin – HSG Gedern/Nidda

Denn natürlich hat der 22:14-Heimsieg gegen den TSV Nord Harrislee Auftrieb gegeben, ganz nebenbei ist die Spielgemeinschaft auch den letzten Tabellenplatz erst einmal los. „Unsere Abwehr war gut, so müssen wir auch in Berlin spielen. Wir benötigen die gleiche Power und Intensität“, sagt Breiler. „Die Deckung“, so das Credo des HSG-Trainers, „muss unser Grundgerüst sein. Wir haben nur eine Chance, wenn wir die Gegner bei 25 oder weniger Toren halten.“ Dies wiederum ist ebenso eng mit der Fehlerrate im Angriff verknüpft. Da werden die Wetterauerinnen weiterhin hart an sich arbeiten müssen, eine höhere Konstanz ist zwingend notwendig. „Es geht darum, Stück für Stück weiterzukommen“, befindet Breiler. Wohlwissend: „Um in Berlin erfolgreich sein zu können, müssen wir uns im Positionsangriff nochmal steigern.“ Nicht auszuschließen, dass diesbezüglich das jüngste Erfolgserlebnis zumindest ein Stück weit als Katalysator wirkt.

Für den Liganeuling ist es die bislang weiteste Reise in dieser Spielzeit. Am Samstag um 10 Uhr bricht man mit dem Bus auf in Richtung Berlin, exakt 509,3 Kilometer sind es bis zur Sporthalle im Stadtteil Charlottenburg. „Die Fahrt kann vielleicht so ein Faktor sein, da muss man sich erst einmal dran gewöhnen“, mutmaßt Gedern/Niddas Trainer. Dementsprechend gilt: „Wir müssen die Strapazen der Reise wegstecken und sehen, dass wir ins Spiel kommen.“

Nicht nur auf die Strecke, sondern auch auf eine sehr spärlich besetzte Spielstätte werden sich die Wetterauerinnen einstellen müssen. Etwa 2500 Zuschauer finden in der Charlottenburger Sporthalle Platz. Die bisherige Resonanz ist jedoch sehr überschaubar: Zum Saisonauftakt gegen Nürtingen kamen 211 Zuschauer, gegen Rödertal 307, in der zweiten DHB-Pokal-Runde gegen Bremen verloren sich 78 Interessierte in der Halle. Das zeigt: Während die HSG Gedern/Nidda als Zweitligist in der hiesigen Region größtmögliche Aufmerksamkeit genießt, sind die Füchse in der Millionenmetropole eben nur eine kleine Nummer. Weil damit auch geringe Sponsoringeinnahmen einhergehen, zog man sich nach zwei Erstligajahren im Sommer 2016 sogar in die 3. Liga zurück, schaffte aber immerhin den sofortigen Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus, in dem nach Platz neun im Vorjahr der Klassenerhalt das offizielle Ziel ist.

Starkes Rückraum-Duo

5:5 Punkte weisen die Berlinerinnen auf, die beiden Niederlagen setzte es gegen den Rangfünften SG Kirchhof (22:31) und den Tabellendritten HC Rödertal (18:28). Die Charakteristika des Füchse-Spiels: Eine sattelfeste 6:0-Deckung, die zumeist nur wenige Gegentreffer zulässt, ein flottes Umschaltspiel nach vorne sowie ein starker Rückraum. „Da sind alle aus der zweiten Reihe gefährlich“, warnt Breiler, der wieder auf Linksaußen-Ersatz Carmelina Mulch zurückgreifen kann. Insbesondere gegen die beiden wurfgewaltigen Halbspielerinnen wartet Schwerstarbeit auf die HSG-Deckung. Auf der linken Seite sorgt die erstligaerfahrene Anna Blödorn, die in der Vorwoche nach einem Auslandsaufenthalt ein Sechs-Tore-Comeback gab, für Gefahr. Rechts wirbelt die 21-jährige Österreicherin Vanessa Magg (29/4 Tore). Dieses Duo gilt es unter Kontrolle zu bringen.

Quelle: Kreis-Anzeiger (20.10.2018)

Gedern/Nidda will in Berlin nachlegen

Am heutigen Sonnabend empfangen die Spreefüxxe die HSG Gedern/Nidda im heimischen Fuxxbau. Anwurf der Partie ist am Sonnabend, den 20. Oktober, um 19:30 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg. „Gegen Nord Harrislee war unsere Abwehr gut. Wir müssen versuchen, diese Leistung auch in Berlin abzurufen. Das muss die Basis unseres Spiels sein, um überhaupt eine Chance zu haben“, verdeutlicht HSG-Coach Breiler, worauf es beim Gastspiel in der Hauptstadt ankommen wird.

Nach einem holprigen Saisonstart konnte die HSG am vergangenen Wochenende die ersten Punkte in der zweiten Liga einfahren. Mit dem ersten Zweitligasieg, dem 22:14 gegen Nord Harrislee, im Rücken tritt die HSG die gut 500 Kilometer weite Fahrt an – und würde bei den Füchsen natürlich nur allzu gerne für einen Überraschungscoup sorgen.

HSG-Trainer Breiler weiß allerdings: „Das ist eine gute Mannschaft. Sie spielen eine gute 6:0, gehen schnell nach vorne und sind alle aus der zweiten Reihe gefährlich.“ Beste Berliner Werferin ist bislang Rückraumspielerin Vanessa Magg mit 29/4 Toren.

Die Spreefüxxe konnten zuletzt beim SV Werder Bremen einen Punkt mitnehmen und haben gezeigt, dass auch ein sechs Tore Rückstand die Hauptstädterinnen nicht aus der Fassung bringt. Vor heimischer Kulisse will man sich erst gar nicht wieder in eine derartige Situation bringen und von Anfang an Druck ausüben.

Füchse Managerin Britta Lorenz äußerte sich zur Partie mit einem Achtungszeichen in Richtung ihrer Mannschaft: „Als Aufsteiger hat man immer einen Underdog Stellenwert, jedoch werden wir nicht den Fehler machen und die HSG unterschätzen. Unsere Verletzungssorgen haben sich etwas gelindert und wir wollen mit Vollgas vor heimischem Publikum auftreten.“

Quelle: handball-world.news (20.10.2018)

Hohe Auswärtshürde in der Hauptstadt

Brandenburger Tor? Alexanderplatz? Fernsehturm? Nichts von alledem. Voller Fokus statt Touri-Modus heißt es für die HSG Gedern/Nidda, wenn die Reise in die Hauptstadt an steht. Am Samstag um 19.30 Uhr geht es für die Mannschaft von Trainer Christian Breiler in der Sporthalle Charlottenburg bei den Füchsen Berlin nämlich um die nächsten Punkte in der 2. Bundesliga.

Mit dem ersten Zweitligasieg, dem 22:14 gegen Nord Harrislee, im Rücken tritt die HSG die gut 500 Kilometer weite Fahrt an – und würde bei den Füchsen natürlich nur allzu gerne für einen Überraschungscoup sorgen. HSG-Trainer Breiler weiß allerdings: „Das ist eine gute Mannschaft. Sie spielen eine gute 6:0, gehen schnell nach vorne und sind alle aus der zweiten Reihe gefährlich.“ Beste Berliner Werferin ist bislang Rückraumspielerin Vanessa Magg mit 29/4 Toren.

Die Deckung als Basis

Berlin steht mit einer ausgeglichenen Bilanz von 5:5 Punkten derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Niederlagen kassierte der Ex-Erstligist gegen die Spitzenteams SG Kirchhof (22:31) und HC Rödertal (18:28), Siege feierte man gegen die TG Nürtingen (23:19) sowie den TSV Nord Harrislee (24:20). In der Vorwoche erkämpfte sich Berlin ein 24:24-Remis bei Werder Bremen.

„Gegen Nord Harrislee war unsere Abwehr gut. Wir müssen versuchen, diese Leistung auch in Berlin abzurufen. Das muss die Basis unseres Spiels sein, um überhaupt eine Chance zu haben“, verdeutlicht HSG-Coach Breiler, worauf es beim Gastspiel in der Hauptstadt ankommen wird.